Brand einer Gasflasche und Alarmübungen

Heute (23.10.2010) Vormittag kam es bei einer Firma in der Arfelder Stedenhofstraße zum Brand einer Gasflasche. Die Menschen hatten die Firma zügig verlassen und der Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Unter schwerem Atemschutz und mit Schaum gingen die Kameraden von zwei Seiten zur Brandbekämpfung vor und kühlten anschließend die Gasflasche. Sie wurde abschließend mit der Wärmebildkamera der Feuerwehr Bad Laasphe untersucht.

Zwei Alarmübungen gab es heute bei den Wittgensteiner Feuerwehren. Der Löschzug 1 der Feuerwehr Bad Berleburg übte in der Nähe des Sengelsberges und die Gesamtwehr der Gemeinde Erndtebrück bei der Firma Dekor am Gäuseberg bei Schameder. 

Da ich heute bis 21 Uhr Dienst hatte, habe ich keine Fotos zu den Ereignissen gemacht. 

 

 

Rauchmelder retten Leben!

Feuer in der Brandenburger Straße 86, Menschen sind noch im Gebäude. Innerhalb weniger Minuten hat sich der Rauch im Wohnhaus bis in alle Zimmer ausgebreitet, noch bevor ein offenes Feuer entstanden ist, was die Bewohner hätte wecken können. Die Menschen, die unbemerkt im Rauch geblieben sind, sind tot. Die hier beschriebene Katastrophe wurde am Donnerstagabend im Bad Berleburger Feuerwehrhaus inszeniert. „Brandenburger Straße 86“ steht tatsächlich auf dem Rauchdemohaus, das die Feuerwehr Bad Berleburg nun ihr Eigen nennen kann. Auch der Rauch war echt, die Ausbreitung und der Sinn eines kleinen, günstig zu erwerbenden Rauchmelders, der eine solche Tragödie verhindern kann. „Der Tod kommt leise. Er kommt heimtückisch und geruchlos. Er macht keinen Unterschied: Er nimmt Kinder, alte Menschen, Frauen, durchtrainierte Erwachsene mit“, Klaus Langenberg, bei der Bad Berleburger Feuerwehr unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, erntete in seiner Ansprache neben Zustimmung auch entsetzte Gesichter seiner Zuhörer. Doch der Feuerwehrmann verkündete die Realität. Bei den rund 600 Brandtoten, die es jedes Jahr in Deutschland gibt, sterben die meisten nicht durch das Feuer, sondern durch die viel früher auftretenden Giftgase. Eine Gefahr, die bei jedem Brand besteht. Genau das war ein Punkt, den die Bad Berleburger Feuerwehr nicht nur mit Anschaffung eines neuen Rauchdemohauses angeht. Um dieses Haus und die darin enthaltenen Lebensretter wird es am 29. Oktober – am Weltspartag – vornehmlich gehen. „Das ist ein sehr freudiger Anlass und ein wichtiger Bestandteil der Brandschutzerziehung“, freute sich Reiner Schilling, Leiter der Feuerwehr Bad Berleburg, über die möglich gewordene Anschaffung dieses so wichtigen Rauchdemohauses. „Damit können wir nicht nur die Bevölkerung warnen, sondern auch die eigenen Kameraden ausbilden“, erklärte Lothar Schmeichel.

Bei dem Rauchdemohaus handelt es sich um eine Nachbildung eines Familienwohnhauses, bei dem man von einer Seite durch eine große Scheibe in das Innere des Hauses sehen kann. Jedes Zimmer kann einzeln mit Rauch vernebelt werden. Durch Zug können Türen geöffnet und geschlossen werden. Manche der Räume sind mit Rauchmeldern ausgestattet, andere nicht. Somit können die Feuerwehrleute bei der Brandschutzaufklärung eindrucksvoll zeigen, wie schnell sich Brandrauch ausbreiten kann, und wie schnell Rauchmelder anschlagen. „Hier können wir das gesagte mit Vorführungen untermauern. Das prägt sich besser ein“, erklärt Matthias Strack von der Feuerwehr Aue-Wingeshausen. Möglich gemacht wurde die Anschaffung des Hauses von Sponsoren. Der besondere Dank der Feuerwehr richtete sich in diesem Zusammenhang an die Sparkasse Wittgenstein, die Volksbank Wittgenstein, das Versicherungsbüro Kassel und die Krombacher Brauerei. Am 29. Oktober werden in der Sparkasse  und in der Volksbank im Rahmen des Weltspartages von 8 bis 18 Uhr Feuerwehrleute mit zwei Rauchdemohäusern anwesend sein, und für den Lebensretter Rauchmelder werben. Außerdem gibt es die Möglichkeit, das Absetzen eines Notrufes zu üben und eine spezielle Kinderinformation wird eingerichtet. Zusätzlich informiert die Schornsteinfegerinnung an diesem Tag über die richtigen Feuerstellen.  „Wenn man überlegt, wie viel Geld ein Hausbau kostet und man sich dann überlegt, dass fünf Euro für einen Rauchmelder nicht übrig sind...“, gibt Lothar Schmeichel in diesem Zusammenhang zu bedenken und merkt an: „Wenn nur ein Mensch einen Rauchmelder kauft und dadurch ein Leben gerettet werden kann, haben sich alle Mühen gelohnt“.

Bei diesem Brand eines Wäschetrockners in Berghausen wird die starke Rauchentwicklung innerhalb kürzester Zeit im gesamten Haus deutlich. Zum Glück war niemand zu Hause. Ob hier Rauchmelder angebracht, waren, weiß ich nicht. Wenn nicht, wären die Bewohner bei einem nächtlichen Feuer dieser Art wahrscheinlich gestorben!

Heute kam die Antwort auf die Rauchmelderfrage: Sie waren angebracht und Nachbarn haben wegen dem Alarmton den Notruf abgesetzt. Stelt sich die Frage, wann hier ohne Rauchmelderalarm jemand aufmerksam geworden wäre und wie die Folgen gewesen wären. 

Leider hat das Land NRW die Ausstattung mit Rauchmeldern noch nicht zur Pflicht gemacht. Schlimmer noch: „Die Infobroschüren und Flyer vom Land NRW zu Rauchmeldern gibt es nicht mehr“, bedauert Matthias Strack. Umso erfreuter ist man, dass die heimischen Gönner der Feuerwehr die Augen vor dieser Realität nicht verschließen und die Feuerwehren bei ihren lebenswichtigen Aufklärungen nicht „im Rauch stehen lassen“.

 

 

 

Explosion in Papierfabrik

Bei einer Explosion in einer Papierfabrik in Hatzfeld sind in der Nacht zu heute (20.10./21.10.) vier Mitarbeiter verletzt worden, es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 500.000 Euro. In der Nacht gegen 02.15 Uhr war es im Bereich einer Abluftanlage aus bislang noch ungeklärter Ursache zur Explosion gekommen. Unter den Verletzten war auch ein 46 jähriger Bad Berleburger. Weiterhin wurden drei Menschen aus Burgwald, Bromskirchen und Hatzfeld verletzt. Die Besatzungen von zwei NAW und die Hatzfelder Feuerwehr, sowie die Werkfeuerwehr waren im Einsatz. Der Unglücksort wurde weiträumig abgesperrt. Es sei zu enormen Schäden an Gebäuden gekommen, hieß es. Am heutigen späten Vormittag war die Werkfeuerwehr damit beschäftigt, die Sprinkleranlage aus einem nahe gelegenen Bach mit Löschwasser zu befüllen. Von der Firma an der Berleburger Straße wurden keine Einzelheiten bekannt gegeben.

 

 

 

Einsatzübung in Schameder

„Lkw Brand im Industriegebiet. Brennt Lkw in Lagerhalle“, nur wenige Minuten nach der Alarmierung waren die Feuerwehrleute des Löschzuges 3 der Feuerwehr Erndtebrück an ihren Gerätehäusern in Schameder und Balde angekommen. Kurze Zeit später ging es mit Blaulicht und Martinshorn in die Rohrbachstraße nach Schameder zur Firma Christian Womelsdorf. Dort sollte der Lkw brennen. Diesmal war es zum Glück nur eine Übung. Vor einigen Jahren hatte ein Großbrand die Firma weitgehend zerstört. Damals war sie noch am Hilgenacker in Bad Berleburg ansässig. „Es ist sehr wichtig für uns, zu wissen, welche Eigenschaften die hier ansässigen Firmen haben, um im Einsatzfall schon besser vorbereitet zu sein“, erklärt Horst Schneider, Löschzugführer des Zuges 3. Nachdem seine Kameraden einen Löschangriff unter Atemschutz vorgenommen haben und andere dafür eine Wasserversorgung über mehrere Hydranten eingerichtet haben, wird plötzlich klar, dass noch eine Person in der Firma vermisst wird. Unter schwerem Atemschutz gehen mehrere Trupps in die Halle vor und suchen nach der vermissten Person, die anschließend gerettet wird. Nach etwa einer guten Stunde ist die Alarmübung beendet, Löschzugführer Horst Schneider zeigte sich zufrieden: „Nur 15 Minuten nach Alarm waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort an der Arbeit. Das Zusammenwirken hat hervorragend funktioniert“, freute er sich. Sein besonderer Dank galt auch Firmeninhaber Christian Womelsdorf, der sein Gelände für die Einsatzübung zur Verfügung gestellt hat. „Nach so einem Brand weiß man, wie wichtig so etwas ist“, war auch Womelsdorf froh darüber, die Feuerwehr bei der Übung unterstützen zu können. Im Anschluss an die eigentliche Einsatzübung erfolgte zusammen mit der Feuerwehr noch eine Begehung der Firma und der Halle, wo alle relevanten Besonderheiten begutachtet wurden.

 

 

 

 

 

 

24 Stunden Dienst in Bad Berleburg

Alarm für die Feuerwehr. Bei der Firma Obermeier in Raumland hat die Brandmeldeanlage ausgelöst. Jetzt ist Eile geboten. Im Betrieb werden auch Chemikalien verarbeitet, ein Feuer wäre verheerend. Schnell sind die Frauen und Männer umgezogen und fahren Richtung Raumland. Am vergangenen Wochenende waren die Bad Berleburger Jugendfeuerwehrleute 24 Stunden lang Berufsfeuerwehrleute. Einige Kameraden des Löschzuges 1 hatten sich große Mühe gegeben und einen 24 Stunden Dienst für ihre Jugendfeuerwehr ausgerichtet. Nach wenigen Minuten treffen Löschfahrzeug, Einsatzleitwagen und Drehleiter an der Einsatzstelle ein. Die Feuerwehrleute gehen zur Brandmeldezentrale. Dort kann man an einem computergestützten System erkennen, von welchem Melder genau der Alarm ausgeht. Nun können die Jugendfeuerwehrleute sich eine so genannte Laufkarte zur Hand nehmen und erkennen, wo sich der Melder mit der entsprechenden Kodierung befindet. Ralf Müller, stellvertretender Jugendfeuerwehrwart im Löschzug 1, unterstützt seine Kameraden bei der Orientierung auf dem Plan. Nach wenigen Minuten ist klar, wo sich der Melder befindet. Im Löschgruppenfahrzeug wartet bereits Markus Crusius, der seine Kameraden nun in schneller Fahrt zur entsprechenden Halle auf dem Werksgelände bringt. Es vergehen kaum zwei Minuten, da haben die Jugendlichen den Melder gefunden und können bei ihrer Einsatzleitung über Funk Entwarnung geben: „Es handelt sich um einen Fehlalarm. Hier ist kein Feuer“, meldet der Gruppenführer des Löschfahrzeuges. Unterdessen ist eine zweite Gruppe Jugendlicher wieder bei Ralf Müller in der Brandmeldezentrale. Auch sie soll den Melder ausfindig machen und eine Rückmeldung geben. So bleibt beim Spaß auch immer der Lerneffekt für den späteren Realeinsatz erhalten.

„Die Kinder haben uns schon lange in den Ohren gelegen, einen solchen 24 Stunden Dienst machen zu wollen. Dann haben wir es jetzt auf die Beine gestellt“, berichtet Jugendfeuerwehrwart Heinz-Joachim Leopold. Gleichzeitig erklärt er auch, welcher logistische Aufwand sich für ihn und seine Kameraden hinter der Übung verbirgt: „Mein größter Dank richtet sich an meine Kameraden, die viele Einsatzszenarien ausgearbeitet haben und an unseren Matthias Marburger, der uns alle vorzüglich verköstigt hat“, erklärt Leopold. Zwei warme Essen, eine Suppe nach einem anstrengenden Nachteinsatz und ein üppiges Frühstück hatte Matthias Marburger für seine Mannschaft zubereitet.

Begonnen hatte der Dienst am Freitagabend, nach dem Jugendfeuerwehrdienst. „Wir haben den Kindern vorher nichts davon gesagt, es sollte eine Überraschung werden. Die Eltern wussten Bescheid und haben während des Dienstes, der in der Trufte stattgefunden hat, Schlafsachen ins Gerätehaus gebracht“, erzählt Heinz Joachim Leopold. Umso größer war die Freude und Überraschung der Kinder, als sie – wie nach jedem Dienst – fragten, wann es denn die 24 Stunden geben würde. „Jetzt!“, bekamen sie zur Antwort und konnten ihr Glück gar nicht fassen. „Dann haben wir unsere Schlafplätze aufgebaut und währenddessen kam schon der erste Einsatz!“, schwärmt Philipp Cyriax. Beim ersten Einsatz mussten er und seine Kameraden ihr Können bei einem Kleinbrand bei der Firma Mercedes Müller in der Herrenwiese – ausgearbeitet von Philipp Kloos und Florian Kroh - unter Beweis stellen. Auch Marek Kautz, 15 Jahre alt, war beim Feuer mit im Einsatz: „Wir haben einen Angriff auf das Feuer durchgeführt und mussten noch zwei weitere C-Rohre vornehmen, sowie eine Wasserversorgung zum LF herstellen“, berichtet er.

Der aufregendste Einsatz war eine groß angelegte Personensuche. „Eine Streifenwagenbesatzung kam ins Feuerwehrhaus und bat um die Unterstützung bei einer Vermisstensuche. Polizeibeamter Ralf Müsse hat das so gut rüber gebracht, dass unsere Kinder an einen Realeinsatz glaubten“, lobt Joachim Leopold. Das bestätigt auch der 16 jährige Fabian Mettbach: „Das war schon etwas anderes, das haben wir in der Jugendfeuerwehr noch nie gemacht. Das wurde sehr realistisch rübergebracht“, erzählt er. Die zwölf Jugendlichen stellten am frühen Morgen ihr Können noch einmal bei einem Papiercontainerbrand auf dem Wanderparkplatz Struthbach unter Beweis.

Am späten Samstagvormittag war bei der Firma Obermeier der letzte Einsatz zu bewältigen. Nach einem leckeren Mittagessen und einer Aussprache ging es zu Hause ins wohlverdiente Bett. Aber eins stand für alle schon fest: „Das machen wir wieder!“.

 

 

 

Feuerwehr rettet Wohnhäuser

In Berghausen ist es der Feuerwehr in der Nacht(11./12.09.2010) gelungen, zwei Wohnhäuser vor den Meterhohen Flammen eines Scheunenbrandes zu bewahren. Um 03.24 Uhr in der Nacht hatte die Leitstelle Siegen unter dem Alarmstichwort „Feuer 4 brennt Scheune“ nach Berghausen in die Dorfmitte alarmiert. „Es gab zunächst Schläge wie bei einem Feuerwerk, das flachte dann aber wieder ab. Danach kamen allerdings sofort die Flammen“, berichten Anwohner von „Schnells Ecke“. Der Hausbesitzer war ebenfalls durch die Geräusche aus dem Schlaf gerissen worden und hatte dann die Flammen gesehen und sofort die Feuerwehr alarmiert. Bereits auf der Anfahrt hat sich Mike Radenbach, Gruppenführer bei der Feuerwehr Berghausen, dazu entschieden, das Alarmstichwort auf „Feuer 5“ zu erhöhen. Dies sei wegen der engen Bebauung und den benötigten Atemschutzgeräteträgern notwendig gewesen, erklärte Einsatzleiter Klaus Langenberg. Beim Eintreffen der Berghäuser Feuerwehr stand die Scheune bereits im Vollbrand und den Kameraden war sofort klar, dass die Scheune nicht mehr zu retten ist. Deshalb konzentrierten sich die Maßnahmen zunächst auf den Schutz der angrenzenden Wohnhäuser und weiterer Gebäude. Mit einer so genannten Riegelstellung ist es den Kameraden gelungen, alle angrenzenden Gebäude vor einem Übergriff der Flammen zu bewahren. Kurz nach ihrem Eintreffen wurden die Berghäuser Kameraden vom Wasserwerfer des Großtanklöschfahrzeuges der Bad Berleburger Feuerwehr unterstützt.
Zusätzlich waren die Feuerwehren aus Hemschlar und Raumland, sowie der Zug 1 aus Bad Berleburg, der Einsatzleitwagen des Kreises Siegen-Wittgenstein, der Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Bad Laasphe mit Schlauchmaterial, die Atemschutzkomponente der Feuerwehr Weidenau, der Fachberater Bau, der Kreisbrandinspektor Bernd Schneider, sowie der DRK-Rettungsdienst aus Bad Berleburg und der Rettungswagen des DRK aus Bad Laasphe in Berghausen vor Ort. Unter schwerem Atemschutz rückten die Feuerwehrleute den Flammen von mehreren Seiten aus zu Leibe. Außerdem wurde eine Brandbekämpfung von der Drehleiter aus durchgeführt. Dazu bedienten sich die Feuerwehrleute nicht nur dem in den Feuerwehrfahrzeugen mitgeführten Löschwasser, sondern es wurden auch zahlreiche Hydranten angezapft und eine Entnahmestelle an der Eder in der Lehmbachstraße eingerichtet. Neben der Scheune, in der Strohballen lagerten, wurde auch ein Anbau ein Raub der Flammen, in dem sich landwirtschaftliche Geräte befanden. „Den Mähdrescher wollte ich noch raus fahren, dabei habe ich mir die Haare angesengt“, berichtete der Hausbesitzer. Er musste den Versuch dann abbrechen, weil er für ihn lebensgefährlich wurde. Umso erfreulicher ist es, dass der Mähdrescher wohl noch funktionstüchtig geblieben ist. Auch einen in der Nähe stehenden Traktor konnten die Nachbarn in der Nacht noch in Sicherheit bringen, ein weiterer Traktor, der hinter dem Haus stand, brannte allerdings vollkommen aus und konnte nur noch mit Schaum eingedeckt werden.

Da das Feuer in der mit Stroh gefüllten Scheune ausreichend Nahrung fand und das Dach mit Wellblechen ausgekleidet war, mussten die Feuerwehrleute einen Bagger zu Hilfen nehmen, der das Gebäude abgerissen hat, damit sämtliche Glutnester abgelöscht werden konnten. Hierfür wurde auch die Drehleiter noch einmal in Stellung gebracht und die Brandruine von oben eingenässt. Hätten die Feuerwehr mit Haken oder von der Drehleiter aus selbst versucht, das im Inneren immer noch brennende Gebäude einzureißen, hätten sie sich dabei in Lebensgefahr begeben. Immer wieder stürzten brennende Teile der Scheune und des Anbaus in sich zusammen. Ein Feuerwehrmann aus Bad Berleburg hatte sich nach von Einsatzleiter Klaus Langenberg bei den Löscharbeiten am Bein verletzt und musste in das Siegener Jung-Stilling-Krankenhaus gebracht werden. Für die rund 80 Helfer, die stundenlang im Einsatz waren, hatten Nachbarn belegte Brötchen, Kaffee und erfrischende Getränke hergerichtet und in einer Garage aufgebaut.

Erst am Sonntagvormittag konnten die Kameraden die Einsatzstelle in der Berghäuser Ortsmitte verlassen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.   

 

 

 

Feuerwehrauto als Abschlussprüfung: 1,0 !

Menschen, die ehrenamtlich bei der Feuerwehr sind, haben gelernt, zu improvisieren. Allzu oft werden die Anforderungen, die an Menschen und Technik gestellt werden, unterschätzt und immer wieder müssen zur Erfüllung der so wichtigen Aufgaben Behelfslösungen ausreichen. In Aue-Wingeshausen ist das nicht so. In mittelfristiger Zeit soll ein neues Feuerwehrauto angeschafft werden. Den Aufbau dieses Sonderfahrzeugs haben die Kameraden dabei selbst in die Hand genommen. Genauer gesagt waren es Sebastian Fischer von der Feuerwehr Wingeshausen, Sebastian Becker von der Erndtebrücker Feuerwehr und Jan Hoffmann aus Banfe. Als Abschlussprojekt ihrer Technikerausbildung am Berufskolleg für Technik in Siegen haben es sich die drei zur Aufgabe gemacht, ein Konzept für die Ersatzbeschaffung der Gerätewagen Messtechnik und Gefahrgut für die Feuerwehr Bad Berleburg – Löschzug Aue-Wingeshausen zu erstellen.

„Förderanlagen konstruieren kann ja jeder. Wir wollten etwas, was aus der Reihe fällt“, erklärt der 28-jährige Sebastian Fischer. Er und seine beiden Mitstreiter Sebastian Becker (25) und Jan Hoffmann (23) hatten klare Vorstellungen: „Unser Ziel ist die 100% finanzielle und konstruktive Realisierbarkeit des Projekts“, steht es auf dem Handout der ersten Sitzung zur Projektarbeit. „In der Lehrerschaft hat unsere Idee sofort für Begeisterung gesorgt, da auch viele unserer Lehrer sich für Lkw interessierten und es was besonderes war“, erinnert sich Sebastian Becker an die Anfänge im Spätsommer des letzten Jahres. Ab dann trafen sich die drei – die übrigens ihre Ausbildung allesamt bei den Erndtebrücker Eisenwerken absolviert haben – jeden Donnerstag im Gerätehaus der Feuerwehr Aue-Wingeshausen, um mit den Planungen voran zu kommen. Um überhaupt Ansatzpunkte zu haben, wurden im Vorfeld Gespräche mit der Wehrführung und dem gesamten Löschzug geführt, wie das neue Fahrzeug aussehen soll. In Erndtebrück und bei der Berufsfeuerwehr in Köln schauten sich die drei Techniker Gefahrgutfahrzeuge an und holten sich einige Anregungen für ihr Projekt. Dann machten sie sich an die Arbeit: „Erst mal mussten alle Ausrüstungsgegenstände der beiden jetzigen Fahrzeuge, dem Gerätewagen Messtechnik und dem Gerätewagen Umweltschutz erfasst, gewogen, gemessen und katalogisiert werden. Wir mussten überprüfen, welche Materialien im neuen Fahrzeug gebraucht würden und was vielleicht jetzt noch doppelt vorkommt“, erklären die drei. Dabei konnten sie aber nicht so einfach „drauf los planen“. „Wir hatten ja strenge Gewichtsvorgaben. 7,49 Tonnen durften nicht überschritten werden und das Fahrzeug durfte auch von der Höhe her nicht zu groß werden, damit es noch in die Garage passt“, so Sebastian Becker. Das war aucvh der Grund, warum in Wingeshausen die Beschaffung eines DIN-Fahrzeugs von Anfang an ausschied: Die Garage ist zu klein dafür. Heino Taube, stellvertretender Löschzugführer in Aue-Wingeshausen, der als Projektbetreuer eingesetzt war, brachte es noch einmal auf den Punkt: „Da wo jetzt zwei Autos stehen, muss hinterher eins hin und die Ausrüstung muss komplett verlastet sein“.

Doch mit der Verlastung allein war es noch längst nicht getan: „Das war wie Tetris in 3 D“, lacht Sebastian Fischer und erklärt, wie aufwändig die Planungen waren: „ Wir mussten uns ja nicht nur überlegen, wo wir das Material unterbringen, sondern es musste ja auch aus einsatztaktischen Gründen passen“, macht er deutlich. Somit überlegten die drei Techniker sich, das Material in Rollcontainern zu verlasten und diese mit verschiedenen Ausrüstungsgegenständen zu bestücken. So gibt es im Konzept nun zum Beispiel Container mit Absperrmaterial, oder persönlicher Schutzausrüstung. „Dann mussten die Container auch sinnvoll in das Fahrzeug eingeplant werden. Das was man am Häufigsten braucht, musste natürlich auch sehr schnell zu entnehmen sein und auch logistisch musste alles passen. Man konnte ja nicht die schwersten Dinge nach oben und die leichten nach unten verlasten“, machte Heino Taube die Überlegungen seiner „Schützlinge“ noch einmal deutlich.

Doch mit der sinnvollen Einrichtung und dem Aufbau des Fahrzeugs nicht genug – es gab auch noch spezielle „Bon bons“, die die drei Techniker in die Planungen mit eingebaut haben: So soll im neuen Fahrzeug beispielsweise ein Büroabreitsplatz mit Kommunikations- und Recherchemöglichkeiten vorhanden sein.

„Dann kann man im ABC Einsatz Informationen über gefährliche Stoffe einholen und direkt Kontakt mit Spezialeinheiten, beispielsweise der TUIS aufnehmen“, erläuterte Heino Taube die Vorteile. Sehr große Unterstützung erfuhren die Konstrukteure während des gesamten Projekts immer wieder bei der Firma Schmitz in Wilnsdorf, die seit Mitte der achtziger Jahre Feuerwehrfahrzeuge baut und einer der Marktführer ist. „Wir haben uns mehrmals mit den Mitarbeitern dort getroffen und gute Unterstützung erfahren“, erinnert sich Jan Hoffmann. Nach den Vorgaben der drei wurde das Fahrzeug am PC fertig gestellt und zur technischen Prüfung geschickt. Ergebnis: Das Fahrzeug ist nach den Planungen so zu 100 % realisierbar! Schließlich haben die jungen Männer noch ein eigenes System mit Trittstufen und zu öffnenden Seitenklappen entwickelt. „Das gibt es zwar fertig zu kaufen, aber das ist für unsere Planungen vom Nutzen her ungünstig“, erklären sie. Nach rund 800 Stunden Arbeit wissen die drei nun, dass das gesamte Fahrzeug einmal aus 1023 Teilen bestehen soll und die Ausrüstung genau 1633,25 Kilogramm wiegt. Auf dem Papier besteht das Fahrzeug nun und von der Techniker Schule wurde auch schon eine Bewertung abgegeben: „Sehr gut, Notendurchschnitt 1,0“. Jetzt fiebern alle dem Termin entgegen, wann das Fahrzeug nach den Vorgaben der Techniker gebaut wird – der steht leider noch nicht fest.

 

 

 

 

 

 

Wäschetrockner brennt in Feudingen

Ein brennender Wäschetrockner hat heute Mittag (10.08.2010) gegen 13.15 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Mit dem Alarmstichwort „Kellerbrand“ wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach Feudingen „Im Einöd“ gerufen. In einem Haus war der Wäschetrockner im Keller in Brand geraten, der bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits durch einen Nachbarn mit dem Feuerlöscher gelöscht werden konnte. Unter schwerem Atemschutz ging ein Trupp ins Gebäude vor, um den Trockner ins Freie zu bringen und den Keller anschließend zu lüften. Im Gebäude entstand glücklicherweise kein weiterer Sachschaden. Die Straße in Richtung Bermerhausen wurde während dem Feuerwehreinsatz einseitig gesperrt. Neben der Feuerwehr aus Feudingen waren auch die Löschgruppe Rüppershausen, die Feuerwehr Bad Laasphe, die Polizei und der DRK-Rettungswagen aus Erndtebrück im Einsatz.

 

 

Gasalarm in "Ruggeros Alter Bahnhof"

Gasalarm in der Nacht zu Mittwoch (21.07.2010) in der Gaststätte „Ruggeros Alter Bahnhof“ in Bad Berleburg. Gegen 00.45 Uhr hatte der Gastwirt bei einem abschließenden Gang durch sein Lokal das Warnsignal der Kohlendioxidanlage aus der Zapfanlage im Bierkeller vernommen. Er tat genau das richtige: Er alarmierte sofort die Feuerwehr und betrat den Keller nicht mehr. Wenige Minuten nach der Alarmierung war der Löschzug 1 der Feuerwehr Bad Berleburg vor Ort. An der Einsatzstelle rüsteten sich die Kameraden zu ihrem eigenen Schutz mit schwerem Atemschutz aus und drehten die Kohlendioxidflaschen bereits zu. Kurze Zeit später war auch der Löschzug Aue-Wingeshausen, der mit dem Gerätewagen Messtechnik und dem Gefahrgutwagen alarmiert worden war. Mit speziellen Messröhrchen gingen nun auch die Wingeshäuser Kameraden unter Atemschutz in den Bierkeller vor. Dort konnten sie eine Kohlendioxidkonzentration nachweisen, woraufhin der Keller mit einem Überdrucklüfter gelüftet wurde. Da die Flasche bereits durch die Bad Berleburger Kameraden zugedreht worden war, konnte kein weiteres CO2 mehr ausströmen. Ursache für das ausströmende Gas war vermutlich ein Defekt an der CO2 Anlage.

 

 

Schon wieder Brandstiftung in Erndtebrück

Bereits zum Wiederholten Mal musste die Erndtebrücker Feuerwehr heute Abend (19.07.2010) 21.15 Uhr zu einem Brand ausrücken. Diesmal wurden die Kameraden auf den Waldlehrpfad nahe der Pulverwaldstraße gerufen, weil dort ein Hochsitz im Wald in Brand geraten war. Dank des schnellen Eingreifens konnte ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindert werden. In unmittelbarer Nähe des Brandortes wurden Brandbeschleuniger und Hölzer gefunden und durch die Polizei sichergestellt. Ebenso konnte ein Tatverdächtiger festgehalten werden. Bereits am Vormittag war die Feuerwehr zu einem Brand eines Holzhaufens alarmiert worden, an dem ebenfalls Brandbeschleuniger und Hölzer gefunden wurden. Auch schon in den letzten Wochen musste die Erndtebrücker Feuerwehr immer wieder zu Bränden ausrücken, die allem Anschein nach vorsätzlich gelegt worden waren. Am Waldlehrpfad mussten nach den Löscharbeiten noch Bäume gefällt und abgelöscht werden, da sich in den Kronen immer noch Glutnester befanden, die vom Boden nicht gut abgelöscht werden konnten. Zur Wasserentnahme nutzte die Feuerwehr am Abend mehrere offene Gewässer und verlegte lange Schlauchleitungen. Weiterhin wurden Tanklöschfahrzeuge und Pumpen zur Hilfe genommen.

 

 

 

Flächenbrand in Schwarzenau

Zu einem Flächenbrand musste die Feuerwehr heute Morgen nach Schwarzenau in die Alexander-Mack-Straße ausrücken. Hinter dem alten Schwarzenauer Feuerwehrhaus, unweit der Eder, war es zu einem Flächenbrand im Uferbereich gekommen. Mit dem Schnellangriffsystem hatte die Feuerwehr den Brand schnell gelöscht. Im Einsatz waren die Löschgruppen aus Arfeld, Schwarzenau, Dotzlar, Raumland, sowie der Einsatzleitwagen aus Bad Berleburg.

Nur wenige Stunden später wurde der Löschzug 1 der Stadt Bad Berleburg zu einem Brandmeldereinsatz zur Herz-Kreislauf-Klinik alarmiert. Hier handelte es sich glücklicherweise um einen Fehlalarm.

Brandstiftung in Raumland

Schnell gelöscht hatte die Raumländer Feuerwehr heute gegen 16.30 Uhr (07.07.2010) den Brand eines Baumes. Ein Treckerfahrer, der im Wald Brennholz gemacht hatte, hatte den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Mittels Schnellangriffsystem hatte die Feuerwehr den brennenden Baum am Waldrand schnell abgelöscht. Der Baum war zuvor mit Papier präpariert und dann angesteckt worden. Der Zeuge hatte zuvor bereits zwei Verdächtige gesehen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

Abschied von Otto Wunderlich

Von seinen Kameraden erhielt Otto Wunderlich eine Drehleiter und ein Buch mit Erinnerungen
Lange habe ich überlegt, ob ich das mache, oder nicht. Nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, meine Gedanken zu dieser Entwicklung in der Feuerwehr Bad Laasphe einmal hier nieder zu schreiben. Vor einigen Wochen – ich hatte Dienst in der Wache Erndtebrück – riefen mich Freunde und Bekannte an und wollten wissen, ob ich wüsste, was bei der Feuerwehr in Bad Laasphe passiert sei. Mit dieser Fragestellung konnte ich nichts anfangen. Ich wusste nicht, was sie meinten. Otto Wunderlich sei von seinem Amt zurückgetreten, ebenso zwei weitere Führungskräfte. Das konnte und wollte ich nicht glauben. Bis zum Dienstende in Erndtebrück glaubte ich an ein riesen Missverständnis. Bis ich dann zu Hause meine e-mails abgerufen hatte und auch ich eine Mail von der Stadt Bad Laasphe erhalten habe, mit der Bitte um Veröffentlichung. Da ich von einer solchen Berichterstattung nichts halte, habe ich die Mail mit einem sehr bitteren Beigeschmack zur Kenntnis genommen, aber es nicht zur Veröffentlichung gekommen. Zu den Gründen der Rücktritte der beiden Führungskräfte und auch zu den Gründen des Rücktritts von Otto Wunderlich war in der Mail nichts angegeben. Doch das war mir auch nicht wichtig. Viel emotionaler war für mich der Rücktritt von Otto Wunderlich aus seinem Amt.
Das war etwas, was ich mir nicht vorstellen konnte. Das konnte ich einfach nicht glauben. Zu den Gründen soll auch hier nicht spekuliert werden, es gehen schon wieder viel zu viele Gerüchte, um nicht zu sagen Scheißhausparolen, durch die Gegend. Hier ist es mir einfach wichtig, meine persönlichen Gedanken zum Menschen und zum Feuerwehrmann Otto Wunderlich wiederzugeben, den ich mit den Jahren meiner nebenberuflichen Fototätigkeit als Freund kennen und schätzen gelernt habe. Sein Wunsch war es, nichts Persönliches zu schreiben. Lieber Otto, hier muss ich Deinem Wunsch einmal nicht entsprechen, weil es mir ein großes Anliegen ist, etwas dazu los zu werden. Nachdem der Rücktritt leider durch die Presse offiziell bestätigt worden war und ich Otto auch bei der ein oder anderen Übung oder einem Einsatz nicht mehr gesehen hatte, war mir spätestens klar geworden, dass es sich bei allen möglichen Gedankengängen leider nicht um ein Missverständnis handeln konnte – Otto war nicht mehr im Amt. In mir entstand sehr schnell der Wunsch, ihm noch einmal persönlich für die exzellente, ja freundschaftliche Zusammenarbeit zu danken. Aber ich wusste auch, dass er das wohl schon längst wissen würde
Trotzdem wollte ich es ihm persönlich sagen. Aber wie sollte ich das machen? So kurze Zeit nach einem so emotionsgeladenen Ereignis zu ihm zu fahren, hielt ich nicht für sinnvoll, um nicht wieder alle unschönen Dinge in Erinnerung zu rufen. Ein Anruf oder ein Schreiben wäre mir zu unpersönlich gewesen und hätte wohl denselben Effekt gehabt. Mitte Juni habe ich dann den Entschluss gefasst, Otto kurz zu besuchen und ihm persönlich zu bedanken. Diese Begegnung war wunderbar. Wie war das eigentlich mit Otto Wunderlich als Feuerwehrchef von Bad Laasphe? Nun, hier steht es mir nicht zu, mir ein Urteil über fachliche Qualitäten zu erlauben, aber ich weiß auch dass fast 50 Jahre ehrenamtlicher Einsatz nicht von ungefähr kommen. Worüber ich mir aber ganz sicher ein Urteil erlauben kann, ist die Zusammenarbeit an den Einsatz- und Übungsstellen und das freundschaftliche Verhältnis zu Otto Wunderlich. Diese Art und Weise der Zusammenarbeit war einzigartig und so etwas habe ich in den 17 Jahren, in denen ich nun Fotos mache, noch nie erlebt. In all dieser Zeit bin ich immer sehr gerne zur Bad Laaspher Feuerwehr gefahren. Es war immer eine tagelange Vorfreude vorhanden, wenn ein Lehrgang mal wieder in Bad Laasphe seinen Abschluss fand, ein neues Fahrzeug übergeben wurde, oder eine Übung auf dem Plan stand. Auch an den Einsatzstellen, wo ein Bedenken oder zumindest ein leichtes Unbehagen gegen Fotografen schon allein aus der Dramatik heraus verständlich gewesen wäre, war diese einzigartige Zusammenarbeit, dieses freundschaftliche Miteinander immer mit Händen zu greifen – jedes Mal. „Schön, dass Du hier bist Junge. Danke“, habe ich nur allzu oft gehört immer verbunden mit einem herzlichen Händedruck und einem beruhigenden Lächeln

So manches Mal gab es in den Gerätehäusern leckeres Essen, frische Getränke und wertvolle und nette Gespräche nach Übungen oder Versammlungen. Zu jeder Zeit konnte ich Otto anrufen, wenn ich noch etwas für einen Bericht wissen musste, oder ich ein Foto machen wollte. Ob Am Sonntag oder in der Woche, am Tag oder am späten Abend – Otto war immer da, wenn ich ein Anliegen hatte. Es war wirklich etwas ganz besonderes. Die Feuerwehr der Stadt Bad Laasphe und der Name Otto Wunderlich waren und sind untrennbar miteinander verbunden. Umso mehr hat es mich auch bei meinem Besuch gefreut zu hören, dass ich nach wie vor jederzeit anrufen oder vorbeikommen kann. „Für meine Feuerwehr bin ich immer noch da“. Auch wenn ich mich mit allen Bad Laaspher Kameraden sehr gut verstehe und es sehr viele Freunde dort gibt, wird mir in der Zukunft an den Einsatzstellen etwas Vertrautes fehlen. Etwas, was mir auch an so schwierigen Einsatzstellen wie tödlichen Verkehrsunfällen oder der Zerstörung von Existenzen immer wieder Mut gemacht hat und mir auch eindrucksvoll aufgezeigt hat, wie man mit dem nötigen Respekt an eine solche Sache herangeht. Eben in dieser einmaligen – freundschaftlichen Art.

Dafür bleibt mir nur, mich ganz herzlich zu Bedanken. Richtig in Worte fassen kann ich es nämlich nicht.        

 

 

 

Toller Tag der offenen Tür

Ein gelungener Tag für die Bad Berleburger Feuerwehr war der Tag der offenen Tür des Löschzuges 1 am Sonntag (30.05.2010). Trotz des recht wechselhaften Wetters hatten viele Besucher den Weg zum Feuerwehrgerätehaus in der Sählingstraße gefunden. Anlass zum Tag der offenen Tür war das 135 jährige Bestehen des Löschzuges Bad Berleburg. Ab 11 Uhr spielten die Sauerlandmusikanten mit wunderschöner Blasmusik zum Frühschoppen auf und die Besucher hatten die Möglichkeit, sich die Fahrzeuge und die Ausrüstung des Löschzuges anzusehen. Auch die neuen Fahrzeuge im Löschzug, eine Drehleiter von der BF Stuttgart und ein neu gebautes HLF 20-16 von der Firma Lentner konnten bestaunt werden. Mit diesen Fahrzeugen wurden auch Vorführungen gezeigt. Zu Beginn zeigte die Jugendfeuerwehr mit dem Errichten einer Wasserentnahmestelle und dem Ablöschen von brennenden Paletten ihr Können. In weiteren Vorführungen wurden eine Fettexplosion, ein Werkstattbrand, eine Menschenrettung mit der Drehleiter, sowie ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person demonstriert. Bei der Versorgung der Verletzten erhielten die Feuerwehrkameraden Unterstützung von den Helfern des DRK Ortsverein Bad Berleburg und von Notarzt Dr. Volker Impelmann, der beim Verkehrsunfall mit zum Einsatz kam. Eine Fotoausstellung, Informationen über Rauchmelder, eine Sammlung von Feuerwehraufnähern und eine Modellausstellung rundeten das Programm ab. Mit leckeren Grillspezialitäten und kühlen Getränken, oder frischen Waffeln war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

 

 

Großübung war ein voller Erfolg

Blaulicht, Martinshorn. Feuerwehrautos, soweit das Auge reicht. Mit ihrer diesjährigen Großübung haben die Jugendfeuerwehren des Altkreises Wittgenstein am Samstag (29.05.2010) einmal mehr ihre Schlagkraft bewiesen. Knapp 160 Jugendfeuerwehrleute übten zusammen mit ihren Ausbildern und Betreuern in Niederlaasphe. Kurz nach 14 Uhr war es, da wurde Alarm ausgelöst. Auf dem Gelände der Firma HWS in Niederlaasphe war es zu einem Feuer und zu Explosionen gekommen. Durch die Wucht der Detonation war auch auf dem Gelände des benachbarten Autohaus Ising Schaden entstanden. Dort war ein Mitarbeiter unter einem Auto eingeklemmt worden. Aufgrund dieser Einsatzlage, die die Kameraden der Bad Laaspher Löschzüge vor Ort vorfanden, wurden sofort weitere Einheiten aus Bad Berleburg und Erndtebrück, sowie dem hessischen Wallau nachgefordert. Die vielen Jugendfeuerwehrleute teilten sich dann vor Ort in drei Einsatzabschnitte auf. Der größte Teil, die Einheiten aus dem Banfetal, die Feuerwehr Erndtebrück, die meisten Einheiten aus Bad Berleburg und die Kameraden aus Wallau, übernahm dabei die Brandbekämpfung, da die Flammen auch bereits auf die Gasstation überzugreifen drohten. Bereits wenige Minuten nach dem Eintreffen der Jugendfeuerwehrleute hatten alle verlegten Schlauchleitungen Wasser gefördert. Dabei wurden stellenweise 2000 Liter Wasser in der Minute abgegeben. Im zweiten Einsatzabschnitt ging es darum, den eingeklemmten Arbeiter mit Hebekissen, die mittels Druckluft aufgeblasen werden, unter dem Auto heraus zu bekommen. Er musste anschließend durch die gut ausgebildeten Jugendfeuerwehrleute wiederbelebt werden. Zudem wurde während der gesamten Rettungsaktion der Brandschutz sichergestellt. Da es auf dem Firmengelände der HWS auch zu einem Austritt von Gefahrstoff kam, wurde ein dritter Einsatzabschnitt gebildet, in dem die Feuerwehren aus Bad Laasphe und Hemschlar aktiv waren. Mit speziellen Chemieschutzanzügen gingen die Kameraden vor, um die austretende Flüssigkeit zu erkunden. Nachdem feststand, dass es sich hierbei um eine leicht reizende Flüssigkeit handelte, wurde das Leck verschlossen. Anschließend mussten sich die eingesetzten Feuerwehrleute einer Dekontamination unterziehen. Dabei wurden die Kameraden mit Feuerwehrschläuchen gereinigt und das Wasser anschließend aufgefangen. Etwa zwei Stunden nach dem Alarm und der Überzeugung aller Zuschauer, dass Wittgenstein eine sehr schlagkräftige Jugendfeuerwehr hat, konnte die Übung beendet werden. Sascha Lüdtke, Stadtjugendfeuerwehrwart in Bad Laasphe, zeigte sich mit dem Übungsverlauf und dem Ergebnis mehr als zufrieden. „Das war sehr, sehr diszipliniert. Mit großer Routine und Einsatzfreude wurden die gestellten Aufgaben ohne Probleme bewältigt“, so sein Fazit am Übungsende. Einen besonderen Dank richtete die Feuerwehr an die Firma HWS und das Autohaus Ising für die Unterstützung bei der Übung.    

 

 

 

Neue Drehleiter angekommen

Gestern Abend (10.05.2010) ist die neue Drehleiter für den Löschzug Bad Berleburg am Feuerwehrgerätehaus in der Sählingstraße eingetroffen. Eine Überprüfung der bisher eingesetzten Drehleiter hatte Schäden am Leiterpark ergeben, deren Reparatur zu teuer gewesen wäre. Die Verantwortlichen bei Feuerwehr, Rat und Verwaltung entschieden sich deshalb für eine Ersatzbeschaffung. Gestern Abend traf die Iveco Drehleiter am Gerätehaus ein. Bisher fand die Leiter bei der Berufsfeuerwehr in Stuttgart Verwendung.

 

 

Raumland hat jetzt eine Jugendfeuerwehr

Am Samstag wurde die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Raumland offiziell ins Leben gerufen. Gleich zu Beginn sind vier Jugendliche direkt in die Jugendfeuerwehr eingetreten, weitere haben ihre regelmäßige Teilnahme zugesagt. Auf diesen Tag hatte die Löschgruppe Raumland um die beiden Jugendbetreuer Sandar Dellori und Jens Stremmel lange gewartet. Am Samstag war es endlich soweit. Am Ufer der Eder, unweit des Ederauenradweges herrscht reges Treiben. Pumpen werden ins Wasser gelassen, Feuerwehrfahrzeuge in Stellung gebracht, Schlauchleitungen verlegt und Verteiler eingebaut. Heute sind allerdings ganz junge Leute die Hauptakteure. Kinderlachen ist zu hören, andere Kinder beobachten das Geschehen mit Faszination. „Mit diesem heutigen Schnuppertag wollen wir den Kindern zeigen, was es in der Jugendfeuerwehr zu erleben gibt“, erklärt Dirk Fischer, Löschgruppenführer aus Raumland. Die benachbarte Jugendfeuerwehr aus Hemschlar ist dazu extra nach Raumland gekommen, um den interessierten Kindern zu zeigen, was man in einer Jugendfeuerwehr macht. Mit mehreren Strahlrohren führen die Nachwuchslöscher ihren zukünftigen Raumländer Kollegen eine Löschübung vor. Nicht nur auf den Weg wird gezielt, auch die Hemschlarer Feuerwehrkinder sind Ziel des Löscheinsatzes. Die Begeisterung der Kinder ist dabei fast mit Händen zu greifen. Auch die Raumländer Kinder haben sichtliche Freude.

Inzwischen erwärmt ein Feuerwehrmann mit einem Gasbrenner einen Behälter mit Fett, der zum Brennen gebracht werden soll. Hier soll den Kindern eindrucksvoll gezeigt werden, was passiert, wenn man Fettbrände mit Wasser löschen will. Als die Meterhohe Stichflamme in den Himmel schießt, herrscht für kurze Zeit schweigen, dann Erstaunen. „Wenn Euch zu Hause mal die Pfanne oder Friteuse brennt niemals mit Wasser löschen“, rät Löschgruppenführer Dirk Fischer. Währenddessen bringt Jens Stremmel das Raumländer Tanklöschfahrzeug in Stellung. Mit einem Schnellangriff sollen die Kinder nun einmal selbst löschen dürfen. Sandra Dellori und Thorsten Schmidt unterstützen die Kinder beim Einsatz. Nicht nur den Kindern sondern auch den beiden Feuerwehrleuten ist die Begeisterung unschwer anzumerken. Das Strahlen der Kinder und die leuchtenden Augen sind der Lohn für die Mühen der Feuerwehr. Nach wenigen Minuten ist der Wassertank leer gemacht. Danach klingt der Tag bei Würstchen und Getränken am Feuerwehrhaus aus. Und was hält man von der Jugendfeuerwehr in Raumland: „Ich bin vorher schon über ein Jahr in der Berghäuser Jugendfeuerwehr gewesen, weil es hier keine gab. Nun kann ich in Raumland zur Jugendfeuerwehr gehen“, erklärt Lars Dickel.

Auch für Adrian Lorenz steht fest, dass er auf jeden Fall in der Jugendfeuerwehr mitmacht. „Seit einigen Wochen war ich schon ein paar Mal beim Aktivendienst und das ist eine tolle Aufgabe, die auch für unser Dorf wichtig ist. Das kann man ruhig machen“, erklärt er.  Mit Jahn Hackenbracht und Maximilian Schade bekommt die neue Jugendfeuerwehr schon fas zwei „alte Hasen“. Beide Jugendlichen sind nicht nur durch Freunde, sondern auch durch ihre Väter, die beide in der Feuerwehr aktiv sind, zur Jugendfeuerwehr gekommen. „Das war ein guter Anfang und jetzt hoffen wir, dass es so weitergeht und wir viele Mitglieder in der Jugendfeuerwehr bekommen“, wünschen sich die Verantwortlichen der Raumländer Feuerwehr. Am Samstag, den 22. Mai beginnt am Feuerwehrhaus Im Edertal 9 der erste Jugendfeuerwehrdienst um 09.00 Uhr. Die Jugendbetreuer freuen sich auf viele Kinder. Weitere Infos unter: www.loeschgruppe-raumland.de .

 

 

Technischer Defekt - Pkw abgebrannt

Durch einen technischen Defekt ist heute Morgen (06.05.2010) ein Pkw auf der L553 zwischen Schwarzenau und Arfeld abgebrannt. Gegen 08.50 Uhr war der Pkw-Fahrer auf der Landstraße unterwegs, als der Fahrer plötzlich ein Qualmen aus der Lüftung bemerkt und seinen Pkw noch in eine Bushaltestelle gelenkt. Als der Pkw-Fahrer die Motorhaube öffnete, geriet der Pkw im Frontbereich in Brand. Die sofort alarmierte Feuerwehr der Löschgruppen Arfeld und Schwarzenau löschte den Brand mit Schaum und unter schwerem Atemschutz. Während der Löscharbeiten wurde der Verkehr umgeleitet. Der Pkw erlitt Totalschaden und war nicht mehr fahrbereit.

 

 

Am Samstag Jugendfeuerwehr kennenlernen

Was macht man eigentlich in einer Jugendfeuerwehr? Warum bekommen Kinder eine Jugendflamme? Ab wann darf man in die richtige Feuerwehr kommen? Wer Antworten auf all diese und viele weitere Fragen sucht, der ist am Samstag ab 14 Uhr genau richtig bei der Feuerwehr in Raumland. Dort soll eine Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen werden. „Gegründet wurde die erste Jugendfeuerwehr für Raumland schon im Januar dieses Jahres. Jetzt geht es darum, Nachwuchs zu bekommen“, erklärt Löschgruppenführer Dirk Fischer. Am Samstag möchte die Löschgruppe um Jugendwart Jens Stremmel und seine Stellvertreterin Sandra Dellori das Interesse der Raumländer Kinder wecken. Hier können alle Interessierten Kinder ab 10 Jahren mitmachen. „Potenzial gibt es in Raumland. Man muss die Kinder jetzt für die Feuerwehr begeistern“, erklärt Marcus Becker, stellvertretender Löschgruppenführer. Dafür lädt die Löschgruppe am Samstag ans Gerätehaus „Im Edertal 9“ ein. Neben einer Fahrzeugausstellung der Löschgruppe soll es vor allem auch für die Eltern der interessierten Kinder die Möglichkeit geben, sich vor Ort über die Gegebenheiten der Jugendfeuerwehr zu informieren. Den Höhepunkt soll eine Schauübung darstellen, die in der Nähe des Ederauenradweges stattfindet. „Hier wollen wir den Kindern zeigen, was sie so alles in einer Jugendfeuerwehr und in der Löschgruppe erleben können“, erklären die Verantwortlichen. Löschgruppenführer Dirk Fischer betont in diesem Zusammenhang ganz besonders, dass es sich am Samstag um eine zwanglose Infoveranstaltung handelt, bei der die Kinder sehen sollen, ob die Jugendfeuerwehr das Richtige für sie ist. Auch für das leibliche Wohl ist am Samstag bestens gesorgt. Eine besondere Einladung gilt hier auch den Mädchen, die sich interessieren: „Deshalb haben wir extra auch die Sandra als stellvertretende Jugendwartin eingesetzt“, loben die Raumländer ihre derzeit noch einzige Feuerwehrfrau. Ihr ist neben der Förderung der Löschgruppe vor allem die Zusammenarbeit mit Kindern wichtig. „Deshalb habe ich mich entschieden, dieses Amt zu begleiten“, erklärt die 22 jährige. Der 28 Jahre alte Jugendwart Jens Stremmel erinnert sich noch an seine Anfangszeit: „Ich kam direkt in die richtige Feuerwehr, eine Jugendfeuerwehr gab es ja noch nicht. Das war auch nicht einfach, es gab viel Neues. Deshalb möchte ich den Kindern mit der Jugendfeuerwehr gerne eine Hilfestellung geben“, erklärt er.

 

 

Defekter Lkw sorgt für Verkehrschaos

Ein Lkw, der heute Nachmittag (29.04.2010) auf der B 62 zwischen Niederlaasphe und Bad Laasphe größere Mengen Öl verloren hat und dadurch stehen geblieben ist, hat für ein größeres Verkehrschaos ausgelöst. Gegen 15.50 Uhr war der Lkw von Niederlaasphe kommend in Richtung Bahnhofstraße Bad Laasphe unterwegs. Dabei hatte er eine größere Menge Öl verloren und war im Kreisverkehr der nach Puderbach führt, stehen geblieben. Da es im Motorraum des Lastwagens zunächst qualmte, wurde die Feuerwehr Bad Laasphe alarmiert. Zum Glück war schon mit einem Feuerlöscher eingegriffen worden, sodass die Feuerwehr nicht mehr zu löschen brauchte. Bis die Ölspur abgestreut war und der Lkw abgeschleppt werden konnte, staute sich der Verkehr kilometerlang in Richtung Wallau und  in Richtung Bad Laasphe. 

 

 

 

Jugendfeuerwehrübung in Sassenhausen

Ein Flächenbrand oberhalb von Sassenhausen an der Straße Richtung Stünzel. Aufgrund der trockenen Wald- und Wiesenböden derzeit in Wittgenstein ein durchaus möglicher Einsatzanlass für die Feuerwehr. Am Samstagnachmittag übten die Kameraden des Löschzuges 4 der Freiwilligen Feuerwehr Bad Berleburg mit den Löschgruppen Dotzlar, Sassenhausen, Richstein, Arfeld und Schwarzenau genau einen solchen Einsatz. Einziger Unterschied zur Realität: Die Feuerwehrleute die hier zum Einsatz kamen, waren Kinder. Die Jugendfeuerwehr führte am Samstag ihre Jahresauftaktübung durch. Zuvor hatten die Feuerwehrleute sich mit den Kindern an einem Sammelpunkt getroffen und pünktlich um 14.00 Uhr waren sie zur Einsatzfahrt aufgebrochen. Wie im echten Einsatz kamen die jungen Feuerwehrleute mit Blaulicht und Martinshorn zum Einsatz.
Vor Ort sollten die Kinder einen großen brennenden Abraumhaufen und eine in Brand geratene Waldfläche ablöschen – so hatten es Rolf Klein aus Sassenhausen und Sven Irle, Jugendwart im Löschzug 4, ausgearbeitet. Dabei stand für die 12 Kinder im Alter von 11 bis 16 Jahren der Spaß im Vordergrund. Dennoch gingen sie mit dem nötigen Ernst an die Aufgabe heran. Zusätzlich dazu wurde den Kindern von Matthias Limper von der Löschgruppe Arfeld und seinen Kollegen aus erster Hand erklärt, wie sie mit einem Strahlrohr, einem Schnellangriff, oder einem Verteiler hantieren müssen, damit der Einsatz sicher und effektiv ist. Damit auch jeder Mal ein Gefühl für die jeweilige Arbeit bekommen konnte, wurden die Positionen zwischendurch teilweise gewechselt. Den Kindern und auch ihren Begleitern der Erwachsenenfeuerwehr standen am Samstag der Spaß und die Freude an ihrer wichtigen Arbeit ins Gesicht geschrieben. „Nach dem Winterhalbjahr, in dem man fast gar nicht zu Übungen raus konnte, ist das für die Kinder nun ein willkommener Ausgleich“, erklärt Jugendwart Sven Irle.

Die erforderliche Ausbildung für die Übung am Samstag haben die Kinder schon bei den Gruppenabenden erhalten. Bei der Jugendfeuerwehr kann übrigens jeder im Alter von 10-17 Jahren mitmachen. Dabei steht Sven Irle unter der Telefonnummer 01 51 - 17 29 54 71 oder jeder Löschgruppenführer zur Verfügung.   

 

 

 

Feldscheune brennt runter - gewollt!

Nicht nur zum Löschen ist die Feuerwehr da. In Bromskirchen durften die Brandbekämpfer heute (24.04.2010) auch zündeln. In der Nähe eines Waldgebietes fackelten die Kameraden eine alte Feldscheune ab. „Dieses Grundstück hat Hessen Forst gekauft. Diese alte und marode Feldscheune soll weg und wir passen gleich auf, dass die Flammen beim Abbrennen nicht auf den Wald übergreifen“, erklärt Andreas Kautz.
Die Feuerwehrleute waren es auch, die die alte Scheune in Brand setzten – mit handelsüblichen Grillanzündern und Pappkartons. „Hier wird einmal deutlich, wie schnell sich so ein Feuer ausbreitet“, erklärt einer der anwesenden Feuerwehrleute. Es dauerte nur wenige Minuten, da stand das Gebäude im Vollbrand
Nach etwa dreißig Minuten stand die Scheune schon nicht mehr und die Wände waren von den Flammen kaputt gefressen worden, sodass sie zusammenbrachen und einstürzten. Mit mehreren Strahlrohren und einem Wasserwerfer verhinderten die Kameraden ein unkontrolliertes Ausbreiten des Feuers auf Wald- und Wiesenflächen
Zur Wassereinspeisung wurde neben dem Tanklöschfahrzeug und dem Löschfahrzeug auch ein nahe gelegener Bach genutzt.
Für die Jugendfeuerwehr der Bromskirchener Feuerwehr ergab sich aus dem Abbrennen eine gute Übungssituation. Hier konnten sich die jungen Leute im Verlegen von Schläuchen und dem Verbinden mit Verteilern üben.
Nach etwa einer Stunde war die Scheune runter gebrannt. Durch die gute Arbeit der Feuerwehr konnten die Flammen nicht auf die Nachbargebiete übergreifen.

Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr für die hervorragende Zusammenarbeit!

 

 

 

Zimmerbrand in Berghausen

Zu einem Zimmerbrand wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Berghausen, Raumland und Bad Berleburg heute Mittag (23.04.2010) in die Berghäuser Straße alarmiert. Aus dem Fenster eines Waschraumes hatte es plötzlich zu qualmen begonnen. Ersten Meldungen zufolge, so ein Polizeibeamter vor Ort, sei man davon ausgegangen, dass sich noch Menschen im Gebäude befinden. Diese erste Vermutung hatte sich aber zum Glück nicht bestätigt
Die Familie war zu dem Zeitpunkt, als es zu brennen begonnen hatte, gar nicht zu Hause. Die ersten Feuerwehrkräfte, die unter schwerem Atemschutz eintrafen, verschafften sich über die Eingangstür Zugang zum Wohnhaus. Zu diesem Zeitpunkt rauchte es auch bereits stark aus der Eingangstür und weiteren Fenstern
Unter schwerem Atemschutz gingen die Feuerwehrleute zum Brandherd im Bereich eines Wäschetrockners vor. Das Feuer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits auf ein in der Nähe stehendes Regal übergegriffen, konnte aber durch die Feuerwehr trotzdem schnell gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht genau beziffert werden, das Wohnhaus dürfte aber durch die dicken Rauchwolken stark verrußt sein. Die Besatzungen der DRK Rettungswagen aus Bad Berleburg und vom Ortsverein Bad Laasphe brauchten zum Glück nicht mehr tätig zu werden. Es wurde niemand verletzt.

 

 

 

Feuerwehr rettet 23 Menschen

Bei einem Brand im Hotel „Wittgensteiner Hof“ in Bad Laasphe mussten in der Nacht zu Freitag 23 Menschen von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet werden. Mit zwei Drehleitern aus Bad Laasphe und Biedenkopf und mehreren Schiebeleitern ging die Feuerwehr unter Atemschutz zur Menschenrettung vor. Anschließend wurden alle Betroffenen von Kräften des DRK Rettungsdienstes und ehrenamtlichen DRK-Helfern aus Bad Laasphe untersucht und versorgt. Sechs Menschen wurden verletzt, drei kamen stationär ins Krankenhaus. Rund 170 Einsatzkräfte aus Wittgenstein, dem Siegerland und dem benachbarten Hessen waren im Einsatz. Nach rund vier Stunden war der Einsatz beendet. Das Feuer war vermutlich in einem Sicherungskasten im Bereich der Küche ausgebrochen. Die genaue Brandursache wird derzeit von der Kriminalpolizei ermittelt.

Im Hotel entstand sehr hoher Sachschaden und es wird wohl Monate dauern, bis der Betrieb wieder aufgenommen werden kann.

Es wird nachberichtet…

 

 

 

Nachbericht / Ergänzung vom 16.04.2010

Hotelbrand, Personen im Gebäude. Was bisher in Wittgenstein glücklicherweise immer Alarmmeldungen für Großübungen waren, wurde in der Nacht zu Freitag Realität. Nur knapp ist der Wittgensteiner Hof in Bad Laasphe an einer Katastrophe vorbeigekommen

Nachdem in dem Hotel am Wilhelmsplatz ein Feuer ausgebrochen war, mussten 23 Menschen über zwei Drehleitern ins Freie gerettet werden. Sieben Menschen wurden bei dem Brand verletzt, vier – davon ein Feuerwehrmann – mussten stationär im Krankenhaus verbleiben. Um kurz nach 01.00 Uhr wurde zunächst der Löschzug 1 der Bad Laaspher Feuerwehr zum Wittgensteiner Hof alarmiert, weil im Bereich der Küche ein Sicherungskasten in Brand geraten war. „Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde das Alarmstichwort auf Feuer 5 erhöht, da mehrere Menschen im Hotel waren und die Rettungswege bereits verraucht waren“, erklärte der stellvertretende Leiter der Bad Laaspher Feuerwehr, Dirk Höbener. Deshalb wurde das Alarmstichwort auch auf „ManV1“, erhöht. Dies war der Fall, weil mit mehreren Verletzten zu rechnen war, die vom örtlichen Rettungsdienst nicht mehr alleine versorgt werden konnten. Da es von Seiten der Hotelbewohner Angaben über rund 60 Personen im Hotel gab wurde das Alarmstichwort abermals erhöht, um schnell weitere Einsatzkräfte vor Ort zu haben.

Über zwei Drehleitern und mehrere Schiebeleitern wurden durch die Feuerwehr 23 Hotelgäste ins Freie gerettet. „Das ging gar nicht mehr über die Rettungswege. Da war alles verraucht. Um alle Menschen überhaupt wecken zu können, haben wir vor Ort unsere Martinshörner zunächst an gelassen“, erklärt Dirk Höbener. Eine Entscheidung, die auch Anton Markowski aus Ludwigsburg vor Schlimmerem bewahrt hat: „Durch die Hörner und das Blaulicht bin ich wach geworden. Dann kamen auch schon zwei Feuerwehrleute, die mich mit ins Freie genommen haben“, erinnert sich der 57-jährige Montagearbeiter. Die Menschen, die ins Freie gerettet wurden, wurden durch die Feuerwehr sofort an die Kräfte des DRK Rettungsdienstes und des DRK Ortsverein Bad Laasphe übergeben. Auf dem Wilhelmsplatz war durch die Rotkreuzhelfer ein Zelt aufgebaut worden, in dem die Menschen untersucht und entsprechend versorgt wurden, bevor sie nach einer genauen Untersuchung teilweise ins Krankenhaus gebracht wurden.

Unterdessen nahmen andere Feuerwehrleute, die neben den Bad Laaspher Ortsteilen auch aus Bad Berleburg, dem Siegerland, Biedenkopf und Wallau angerückt waren unter schwerem Atemschutz Löscharbeiten und retteten weitere Menschen aus dem Hotel. Dabei sorgte die Feuerwehr aus Biedenkopf mit einem Lichtmastfahrzeug, einem Tanklöschfahrzeug und einer Drehleiter ebenso für Unterstützung, wie die Kameraden aus Bad Berleburg, die mit dem Einsatzleitwagen 2 die Koordinierung der rund 170 Kräfte vor Ort mit übernahmen. Die Feuerwehrkameraden aus dem Siegerland organisierten mit dem Einsatzleitwagen des Kreises Siegen-Wittgenstein die Einsatzleitung mit und unterstützten mit einer großen Atemschutzkomponente.

Um den Einsatz optimal abarbeiten zu können, wurden vor Ort drei Einsatzabschnitte gebildet: „Es gab einen Abschnitt Menschenrettung, einen zur Brandbekämpfung und einen Abschnitt Rettungsdienst“, zeigte Dirk Höbener auf.

Nicht nur die Feuerwehr, auch der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot vor Ort: Neben allen Rettungs- und Notarztwagen aus dem Altkreis Wittgenstein waren auch Rettungsfahrzeuge aus Biedenkopf und dem Siegerland, sowie der DRK Ortsverein aus Bad Laasphe vor Ort. Weiterhin waren ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, ein Leitender Notarzt und ein ärztlicher Leiter Rettungsdienst vor Ort, um die Patientenversorgung zu unterstützen und zu koordinieren. Zusammen mit der Polizei wurden alle Betroffenen registriert, um sicher zu gehen, dass niemand mehr im Hotel vermisst wurde.

Kreisbrandinspektor Bernd Schneider, der ebenfalls im Einsatz war, machte im Gespräch noch einmal auf die Wichtigkeit von Rauchmeldern aufmerksam: „Die Rauchmelder im Hotel haben sofort ausgelöst und die Leute schon gewarnt. Wir wissen nicht, was passiert wäre, wenn diese Rauchmelder nicht gewesen wären“, machte Schneider deutlich.Trotz der dramatischen Szenen am Wilhelmsplatz ist der Brand glimpflich verlaufen. Dies ist nicht zuletzt der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken. Augenzeugen vor Ort berichteten von einem sehr schnellen, koordinierten und ruhigen Einsatz. Gegen 05.00 Uhr haben die letzten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst den Wilhelmsplatz verlassen. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Der Schaden im Hotel ist beträchtlich: Teile einer Zwischendecke sind weitgehend zerstört worden, das Hotel ist stark verraucht und in einigen Räumen der unteren Etage bestand in der Nacht Gefahr durch herabfallende Teile. Bis der Hotel- und Gaststättenbetrieb wieder aufgenommen werden kann, wird es wohl Monate dauern. 

 

 

 

Zweimal Feuer bei Aldilager

Gleich zweimal musste die Bad Laaspher Feuerwehr am Wochenende (10. und 11. April 2010) zum Aldi-Zentrallager in die Lahnuferstraße ausrücken. Dort waren Berge von Altpappe in Brand geraten. Zunächst wurden die Kameraden am Samstagabend gegen 21.30 Uhr auf das Betriebsgelände alarmiert, um dort die in Brand geratene Altpappe zu löschen. Unter schwerem Atemschutz und mit einem Schaumteppich gingen die Kameraden gegen die kokelnden Pakete von Altpappe vor.

Bereits heute Vormittag musste die Feuerwehr erneut tätig werden. Die Brandnester der Nacht waren wieder aufgefacht und es hatte erneut zu kokeln begonnen. Mit Hilfe eines Gabelstaplers wurden die zusammen gepressten Pappberge auseinander gefahren. Einige Kameraden halfen unter Schwerstarbeit mit Haken nach. Nun wurde die Pappe unter massivem Wassereinsatz und mit einem Schaumteppich abgelöscht. Der Einsatz am Sonntag war nach rund zwei Stunden beendet. Da die Pappe zur Entsorgung bestimmt war und außerhalb des Gebäudes gelagert wurde, ist kein nennenswerter Sachschaden entstanden. Die Brandursache ist noch unklar.  

 

 

Schuppenbrand in Berghausen schnell gelöscht

Zu einem Schuppenbrand musste heute Vormittag (04.04.2010) die Berghäuser Feuerwehr ausrücken. Anwohner hatten zunächst eine stark rauchende Gartenhütte bemerkt. Bei näherem Hinsehen stellten sie fest, dass bereits Flammen aus der Hütte schlugen, die bedrohlich nahe an ein benachbartes Wohnhaus reichten. Die Anwohner taten das einzig richtige und alarmierten sofort die Feuerwehr. Nach wenigen Minuten trafen die Berghäuser Kameraden unter schwerem Atemschutz ein und hatten den Brand schnell gelöscht und somit ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Wohnhaus verhindert. Wie es in der Hütte ohne Stromversorgung zu einem Brand kommen konnte, steht noch nicht fest. Die Polizei ermittelt.

 

 

 

Neues Fahrzeug für Bad Berleburg

Große Freude am Freitagabend bei den Kameraden der Feuerwehr beim Löschzug 1 in Bad Berleburg. Dort konnte Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 offiziell übergeben.

„Das ist ein Fahrzeug, was sehr bemerkenswert ist. Eine Investition, die die Einsatzbereitschaft verbessert und die Schlagkraft der Feuerwehr deutlich erhöht hat“, merkte der Bürgermeister an. 348.500 Euro hatten sich Rat und Verwaltung dieses Rettungsgerät zur weiteren Umsetzung des Brandschutzbedarfsplanes kosten lassen. In der Tat handelt es sich bei dem Hilfeleistungslöschfahrzeug um ein bemerkenswertes Fahrzeug. Sowohl für den Brandeinsatz als Löschfahrzeug, als auch für die schnelle technische Hilfe beispielsweise bei schweren Verkehrsunfällen wird dieses Fahrzeug Verwendung finden. Die im Fahrzeug untergebrachte Ausrüstung stammt aus zwei früheren Fahrzeugen. „Das Hilfeleistungslöschfahrzeug ersetzt das bereits ausgemusterte Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS und den Rüstwagen“, erklärte Bad Berleburgs Wehrführer Reiner Schilling. Die Ausrüstung haben die Kameraden zum größten Teil aus diesen beiden Fahrzeugen übernommen und im neuen Fahrzeug unterbringen lassen und somit viele Kosten gespart. Den Aufbau des ehemaligen Vorführfahrzeuges übernahm die Firma Lentner in einem Vorort von München. Dort wurden unter anderem der 2200 Liter umfassende Wassertank und die vordere Seilwinde am 290 PS starken und rund 15 Tonnen schweren Allradfahrzeug angebracht. Weiterhin verfügt der MAN Lkw über eine Pumpe, die 3000 Liter Wasser in der Minute fördern kann. „Wir waren bei der Firma Lentner selbst vor Ort und dort wird alles in Handarbeit erledigt“, verriet Löschzugführer Roland Lauber im Pressegespräch. „Fünfzehn Jahre lang wird das HLF hier im Löschzug erstausrückendes Löschfahrzeug sein und weitere zehn Jahre als „normales“ Löschfahrzeug zum Einsatz kommen. Das heißt, es werden allein in den ersten 15 Jahren etwa 1000 Einsätze anfallen, wenn sich die jetzigen Einsatzzahlen nicht verändern“, rechnete Löschzugführer Roland Lauber am Freitag vor.

Besonders freute sich über die Anschaffung dieses Multitalents auch Kreisbrandmeister Bernd Schneider. „Trotz großer finanzieller Probleme wie auch in vielen anderen Kommunen wird der Brandschutzbedarfsplan in Bad Berleburg nicht nur auf dem Papier verfasst, sondern auch gelebt und umgesetzt. Das Fahrzeug ist voll bestückt und wird den heutigen Anforderungen gerecht. Es ist aber noch viel Zeit für Übungen und Einweisungen erforderlich“, machte Schneider klar.  

Bereits am 8. Februar war das Fahrzeug in Bad Berleburg angekommen. Es wurde von einer Delegation des Löschzuges beim Fahrzeugbauer Lentner abgeholt. Die Einfahrt zum Gerätehaus erfolgte an diesem späten Nachmittag selbstverständlich mit Blaulicht und mit Martinshorn. „Am schönsten fand ich bei der Ankunft allerdings die leuchtenden Kinderaugen der Jugendfeuerwehr, als sie das Fahrzeug ansehen durfte“, verriet Bürgermeister Fuhrmann verbunden mit dem Wunsch, dass die Fahrzeugbesatzung von ihren Einsätzen immer gesund und unbeschadet zurückkommt. 

 

 

 

PKW brennt in Raumland

Ein Pkw hat heute Morgen (09.03.2010) in Raumland „Am Heßlar“ Feuer gefangen. Als die Besitzer mit ihrem VW Kombi um kurz nach halb sieben aus der Garage fahren wollten, bemerkten sie ein sehr starkes Qualmen aus dem Bereich der Motorhaube. Geistesgegenwärtig fuhren sie den Wagen auf eine freie Wegfläche außerhalb der Garage, damit das Feuer nicht auf die Garage oder das Haus übergreifen konnte. Die sofort alarmierte Feuerwehr aus Raumland und die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs aus Bad Berleburg legte einen Schaumteppich über den brennenden Pkw. Unter schwerem Atemschutz waren die Flammen schnell gelöscht. Wegen der Minusgrade musste von einem Winterdienstfahrzeug Salz auf der Straße verteilt werden, damit das Löschwasser nicht zu einer Eisfläche wurde. Während der Löscharbeiten war die B 480 für rund eine halbe Stunde komplett gesperrt und es bildeten sich lange Staus sowohl in Richtung Hemschlar als auch in Richtung Bad Berleburg. Der Pkw wurde total zerstört, glücklicherweise wurde niemand verletzt. Besonders makaber: Die Pkw-Besitzerin hat heute (09.03.2010) Geburtstag.