Küche brennt in Arfeld

Zu einem Küchenbrand wurden gestern Abend (27.05.2009) die Löschzüge 4 und 1 der Feuerwehr Bad Berleburg und der DRK-Rettungsdienst nach Arfeld in die Stedenhofstraße alarmiert. Wie die Polizei berichtet, war es dort zum Brand einer Küche gekommen, bei dem ein hoher Sachschaden entstand und zwei Hausbewohner verletzt wurden und ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Durch den schnellen Einsatz unter Atemschutz konnte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen verhindern. Vermutlich, so die Polizei weiter, war das Feuer entstanden, als der Herd nach Renovierungsarbeiten wieder angeklemmt wurde und dabei eine Platte versehentlich an geblieben war. Auf dem Herd gelagertes Baumaterial entzündete sich.

Fotos habe ich keine gemacht, da ich selbst Dienst hatte.

 

 

Übung im Kindergarten

„Feuer 4 in Bad Laasphe, Pfingstweide Zimmerbrand im Kindergarten", die Meldung auf dem Piepser der Bad Laaspher Feuerwehr am Samstag ist wohl so ziemlich die schlimmste Vorstellung, die sich ein Feuerwehrmann machen kann. Es sind Kinder betroffen, viele Feuerwehrleute sind selbst Väter. Genau deshalb und auch wegen der Schwierigkeit des Objekts in einer engen Bebauung und sehr verwinkelt, war es wichtig, dass die Feuerwehrleute einmal genau so etwas üben. Dank der AWO- Kindertagesstätte und Kamerad Sascha Lüdtke konnten die Bad Laaspher Kameraden des Löschzuges 1 am Samstag eine solche Auftaktübung gestalten.
Als um 13.47 Uhr der Alarm von der Rettungsleitstelle Siegen gegeben wurde, da wusste niemand etwas von der Übung. In Windeseile kamen die Feuerwehrleute zum Gerätehaus, rüsteten sich mit ihrer Einsatzkleidung aus und machten sich auf den Weg zur Einsatzstelle. Dort angekommen erhielten sie eine kurze Einweisung, was genau passiert war. Die Fahrzeuge wurden in Position gebracht, ein Löschangriff aufgebaut und die Kameraden gingen unter schwerem Atemschutz in den Kindergarten vor, aus dem es im Bereich des Haupteinganges bereits stark qualmte.
Dort, so die Meldung, werden neun Menschen vermisst. Sofort beginnen die Kameraden mit der Suche nach den Kindern, die sich wegen des starken Rauches und der Brandherde, sowie auch dem verwinkelten Bau als sehr schwierig gestaltet. Dennoch gelingt es den Feuerwehrleuten innerhalb kürzester Zeit die Kinder nach und nach zu finden und in Sicherheit zu bringen. Unterdessen werden immer mehr Feuerwehrleute mit Atemschutz ausgerüstet, da die Feuerwehrleute nur eine begrenzte Zeit mit Atemschutz im Einsatz sein können. An der Atemschutzsammelstelle wird daher genau kontrolliert, welcher Feuerwehrmann wie lange mit Atemschutz im Einsatz ist.
Unterwegs im Kindergarten müssen die Kameraden - in ständigem Funk mit dem Gruppenführer und der Einsatzleitung - Brandnester ablöschen. Als alle Personen gerettet und die letzten Brandnester abgelöscht sind, beginnen die Kameraden damit, das Gebäude mit Hochleistungslüftern vom dichten Qualm zu befreien. Nach etwa zwei Stunden ist der Übungseinsatz für die rund 30 Kameraden beendet. Die Feuerwehrleute zeigen sich mit dem Ergebnis der Übung zufrieden.
Die Menschen sind in kurzer Zeit gerettet und das Feuer schnell gelöscht worden. Ein besonderer Dank von Stadtbrandinspektor Otto Wunderlich richtete sich an die AWO, die die Kindertagesstätte als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatte und an die vielen Darsteller der Jugendfeuerwehr und die Kinder der Feuerwehrleute, die sich sehr realistisch verhalten haben.  

 

 

 

Müll kokelt im Container

Zu einem Brand kam es heute Vormittag (08.04.2009) auf dem Gelände der Odebornklinik. Ein großer Abfallcontainer, der in einer Garage stand, hatte plötzlich zu qualmen begonnen. Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte zuerst nicht so viel ausrichten, da der Müll, der in Brand geraten war, in dem Container hinter einer Trennwand zusammengepresst war und die Kameraden des Zuges 1 so gar nicht an das Brandnest kamen. Deshalb musste ein Entsorgungsfahrzeug bestellt werden, dass den schweren Container zuerst aus der Garage ins Freie zog und dann zum Bauhof transportierte. Dort wurde der Container schließlich geöffnet und der in Brand geratene Müll konnte schnell mit einem Schaumteppich abgelöscht werden. Die Kameraden waren unter schwerem Atemschutz im Einsatz und nahmen unter anderem einen Bagger zur Hilfe, um den Müllberg auseinander ziehen zu können. Ein nennenswerter Sachschaden ist bei dem Brand nicht entstanden. Über die Ursache konnten bislang noch keine Angaben gemacht werden. Der Container soll nun in der Entsorgungsfirma auf einen eventuellen technischen Defekt in der Pressensteuerung überprüft werden.

 

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt den Kameraden des Löschzuges 1 der Feuerwehr Bad Berleburg