Hydraulikschlauch am Traktor geplatzt

Erneut musste die Feuerwehr Schameder heute Abend (25.08.2009) gegen 19.00 Uhr auf die B 62 ausrücken. Auf der Leimstruth in Höhe einer Musikkneipe war ein Traktorfahrer in Richtung Weidenhausen unterwegs. Plötzlich bemerkte der Fahrer, wie ein Hydraulikschlauch an seinem Schlepper platzte und sich große Mengen Öl auf der Fahrbahn ergossen. Geistesgegenwärtig lenkte der Mann seinen Schlepper auf einen Parkplatz und hielt die Ölspur so etwas kleiner. Die Feuerwehren aus Schameder und Balde streuten das Öl ab, während ein Techniker der Firma Agravis den Traktor noch vor Ort reparierte. Die Feuerwehr und die Polizei regelten den Verkehr. Dies gestaltete sich jedoch schwierig, da es Autofahrer gibt, die den Sinn von Verkehrsleitkegeln und Absperrmaßnahmen nicht verstehen. So gab es zum Beispiel einen Mann, der einen Verkehrsleitkegel überfuhr und den mitschleifte. Erst durch lautes Rufen und Anhalten bemerkte der Pkw-Fahrer die Situation. Andere fuhren zwischen den Leitkegeln Slalom und verteilten so das Öl dann doch großzügiger. Nach dem Abstreuen durch die Feuerwehr wurde die Straße durch eine Spezialfirma gereinigt.

 

 

 

LKW brennt im Motorraum

Zu einem Lkw-Brand wurden die Kameraden der Bad Laaspher Feuerwehr heute (25.08.2009) gegen 16.30 Uhr in die Bad Laaspher Industriestraße alarmiert. Dort war ein auf einem Firmengrundstück abgestellter Lkw in Brand geraten. Mit einem Schaumteppich legten die Feuerwehrleute den brennenden Motorblock des Lkw ein. Die Flammen hatten auch schon zum Teil auf die Ladefläche übergegriffen. Um richtig an den Brandherd im Motorbereich zu gelangen, musste das Führerhaus des Lkw abgekippt werden. Dies gestaltete sich jedoch als sehr schwierig, da die hydraulische Steuerung, die diesen Vorgang normalerweise ermöglicht, durch den Brand zerstört worden war. Die Feuerwehrleute mussten so von der Ladefläche aus mit einer Flex die Wand aufschneiden und die Entriegelungsbolzen von Hand öffnen. Nachdem dies gelungen war, wurde der Motorblock, der jetzt noch besser zugänglich war, erneut mit einem Schaumteppich bedeckt, um auch die letzten Glutester endgültig löschen zu können. Auch das Führerhaus wurde abgelöscht. Dank dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr konnte der Lkw vor einem Vollbrand bewahrt werden. Dennoch entstand an dem Fahrzeug ein Totalschaden. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.

 

 

 

Blitzschlag endet glimpflich

Glimpflich endete heute Morgen (25.08.2009) um kurz vor sieben Uhr das Gewitter über Wittgenstein. In Arfeld, in der Straße „Hainbachweg" wurde ein Blitzeinschlag gemeldet. Sofort wurden mehrere Löschzüge der Feuerwehr Bad Berleburg alarmiert. Glücklicherweise brauchten die eingesetzten Kameraden keinen Brand zu löschen. Der Blitzschlag hatte zwar für ein Qualmen und Stinken der Stromverteilung gesorgt, Schaden entstand jedoch nach ersten Erkenntnissen nicht. Die Kameraden der Feuerwehr kontrollierten noch von der Drehleiter aus den Dachfirst und den Blitzableiter. Auch dort wurde zum Glück kein Schaden festgestellt. Die Feuerwehr und der vorsorglich mitalarmierte DRK-Rettungswagen konnten schnell wieder abrücken.

 

 

 

Waldboden brennt in Feudingen

Zu einem Waldbrand wurde die Feuerwehr Feudingen am Samstagabend (27.06.2009) ins „Ilsetal" alarmiert. Wanderer, die dort unterwegs waren, hatten bemerkt dass es hoch oben im Wald zu brennen begonnen hatte. Die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr mussten, um zu dem Brandherd oben auf dem Berg zu gelangen, mehrere Meter Schlauch an extremer Steigung verlegen. Von mehreren Löschfahrzeugen aus wurden die Schläuche mit Löschwasser eingespeist. Nachdem die Kameraden den Brand an sich abgelöscht hatten, wurden die Glutnester, die sich an mehreren Stellen befanden, noch einmal zur Sicherheit mit einem Schaumteppich abgedeckt. Nach mehr als zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Straße „Zum Ilsetal" musste für Löscharbeiten zeitweise komplett gesperrt werden. Vermutlich ist Brandstiftung die Ursache für das Feuer, das die Kameraden zum Glück recht klein halten konnten.

Ein besonderer Dank geht an Tim Schneider

 

 

 

Brand eines Wohngebäudes mit Lagerhaus in Bad Berleburg-Weidenhausen, Weidenhäuser Straße

Personen wurden bei dem Brandgeschehen glücklicher Weise nicht verletzt. Aber: Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Euro.

Bad Berleburg - 25.06.2009 - 17:18 - Über die Feuerwehrleitstelle wurde der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein am 25.06.2009 um kurz nach 11.00 Uhr der Brand eines Lagerhauses in Bad-Berleburg-Weidenhausen gemeldet.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzende Lagerhaus bereits in voller Ausdehnung. Das Feuer griff dann auch auf das Wohnhaus über.

Nach derzeitigem Stand brannte das Lagerhaus völlig nieder, das Wohnhaus brannte aus.

Personen wurden bei dem Brandgeschehen nicht verletzt.

Schadenshöhe: Mehrere hunderttausend Euro.

Die B 480 ist für die Zeit der Löscharbeiten, die derzeit immer noch andauern, gesperrt.

Im Einsatz waren sieben Beamte der Polizeiwache Bad Berleburg sowie insgesamt 75 Feuerwehrkräfte aus Bad Berleburg.

Das Berleburger Kriminalkommissariat und die Staatsanwaltschaft Siegen haben ihre Ermittlungen zur Erforschung der genauen Brandursache bereits aufgenommen. In die Untersuchungen wurde auch ein unabhängiger Brandsachverständiger einbezogen.

Text: Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein 

 

Fotos habe ich von diesem Einsatz keine gemacht, da ich Dienst hatte. Dennoch ein Dankeschön an meine vielen treuen Informanten!!

 

 

 

Feuer zerstört Wohnhaaus

Meterhoch schlugen die Flammen in der Nacht zum Freitag aus dem Dachstuhl des Wohnhauses Blumenstraße 16 b in Dotzlar. Um 01.31 Uhr waren der Löschzug 1 und die Löschgruppen Arfeld und Dotzlar zu dem Feuer alarmiert worden.
Aufgeschreckt durch einen gewaltigen Knall - vermutlich durch die Explosion einiger Flüssiggastanks - konnten sich die Hausbewohner, ein Ehepaar und ein junges Mädchen, gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren. Zu diesem Zeitpunkt brannte die an das Haus angrenzende Garage bereits in voller Ausdehnung.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkameraden stand auch bereits die linke Dachhälfte in Flammen, auf die das Feuer bis zu diesem Zeitpunkt bereits übergegriffen hatte. Die Hausbewohner selbst hatten bis zum Eintreffen der Feuerwehr keinen eigenen Löschversuch mehr unternehmen können, da das Feuer bereits viel zu groß war.
Die alarmierte Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten und konnte somit ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbarhaus gerade noch verhindern. Die Fenster und Rollläden waren dort bereits in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Feuer hatte sich rasch über den gesamten Dachstuhl ausgebreitet und auch im Inneren des Hauses hatte es bereits zu brennen begonnen.
Mit der Drehleiter und von mehreren Seiten mit Strahlrohren und unter Atemschutz löschten die rund 50 Feuerwehrkameraden unter der Leitung von Zugführer Andreas Lückel den Brand bis zum Morgengrauen. Der vorsorglich mitalarmierte DRK Rettungsdienst der Wache Bad Berleburg musste zum Glück nicht zum Einsatz kommen.
Die drei Hausbewohner konnten in der Nachbarschaft unterkommen. Jetzt braucht die junge Familie dringend Kleidung, denn die wurde ebenso wie das gesamte Hab und Gut und auch das neue Auto der Familie ein Raub der Flammen. In der Blumenstraße musste durch die RWE vorsorglich der Strom abgeschaltet werden.
Die Ermittlungen zur Brandursache wurden noch am frühen Morgen durch die Kriminalpolizei aus Siegen aufgenommen. Im Moment geht man davon aus, dass das Feuer im Bereich eines Thermokomposters hinter der Garage entstanden ist. Ein Nachbar hatte zwar spät abends zuvor ein Qualmen hinter der Garage wahrgenommen, sich aber keine weiteren Gedanken dazu gemacht, da die Familie des Öfteren in ihrem Garten gegrillt hat.
Das einstöckige Wohnhaus der Familie konnte nicht mehr gerettet werden. Die Innendecken sind eingestürzt und das gesamte Dach ist ausgebrannt. Die Feuerwehr musste, nachdem die Flammen gelöscht und das Dach zugänglich war, die noch verbliebenen Dachpfannen abreisen, um auch die letzten Glutnester unter der Verkleidung ablöschen zu können.
Nun ist das Haus nicht mehr bewohnbar und darf auch nicht mehr betretene werden. Es ist stark Einsturz gefährdet.  Eine Brandwache durch die Löschgruppe Dotzlar wurde noch mehrere Stunden nach dem Brand sichergestellt. Der entstandene Sachschaden dürfte bei mehreren Hunderttausend Euro liegen.

 

 

 

Kleinste Kommune mit höchster Rettungshöhe

„Es ist außergewöhnlich, dass sich eine freiwillige Feuerwehr ein solches Fahrzeug anschafft", gab Erndtebrücks Bürgermeister Karl-Ludwig Völkel bei der Übergabe des neuen Teleskopmastes TKM 30 am Freitag (29.05.2009) zu. Trotzdem sind die Erndtebrücker stolz auf ihr Fahrzeug - und das zu Recht! Lang und steinig war der Weg, dieses Hubrettungsfahrzeug zu bekommen. Außerhalb der Edergemeinde hatte es Stimmen gegen die Anschaffung eines solchen Fahrzeuges gegeben. Im Gesetz stehe, dass diese Art von Hubrettungsfahrzeug nicht für den zweiten Rettungsweg zugelassen sei, weil dies eine Drehleiter sein müsste. Recherchen der Erndtebrücker Feuerwehr und der Erndtebrücker Politiker ergaben jedoch, dass dies nicht stimmt. „Im Gesetzt steht lediglich dass für den zweiten Rettungsweg ein Rettungsgerät der Feuerwehr erforderlich ist", merkte Karl-Ludwig Völkel an. „Dieses Fahrzeug ist ein Rettungsgerät der Feuerwehr!", stellte er auch am Freitagabend klar. Mit 32 Metern Rettungshöhe hat die kleinste Kommune in Wittgenstein nun auf einen Schlag das Feuerwehrfahrzeug, das aus der höchsten Höhe retten kann. Bis zu 400 Kilogramm kann der der Spezialkorb des Mastes tragen, der in einer Höhe von 25 Metern geknickt werden kann, um ideal an die Einsatzstelle manövrieren zu können. Außerdem ist am Korb eine spezielle Schiene angebracht, die für alle Rettungsdiensttragen genormt ist und somit ein weiteres Umlagern des Patienten auf die Rettungsdiensttrage erspart, da diese direkt mit hoch genommen werden kann. Außerdem findet neben der Feuerwehr auch Rettungspersonal im Korb Platz, sodass die medizinische Betreuung sichergestellt ist. Nicht nur die Menschenrettung erleichtert sich mit dem Teleskopmast - bisher gab es in Erndtebrück überhaupt kein Hubrettungsfahrzeug - auch die Brandbekämpfung wird einfacher. So kann zum Beispiel vom Korb aus ein Wasserwerfer eingesetzt werden und auch eine Selbstschutzanlage, die den Korb im Bedarfsfall bewässert, ist integriert. Auch das Aus - und Einfahren des Mastes ist kein Problem: Am Fahrzeug sind zwei Hydraulikeinheiten untergebracht, sodass der Mast in jedem Fall heruntergefahren werden kann. Auch wenn beide ausfallen geht's wieder runter, denn auch von Hand kann der Mast eingefahren werden. In der Anschaffung und der Unterhaltung ist das Multifunktionsfahrzeug übrigens wesentlich günstiger als eine herkömmliche Drehleiter. In der kommenden Woche werden die Erndtebrücker Feuerwehrleute ausgiebig am neuen Fahrzeug geschult und eingewiesen. Der 280 PS starke und 22 Tonnen schwere Wagen, der im Führerhaus vier Leuten Platz bietet - und das ist wohl weltweit einzigartig- wurde auch am Sonntag der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Beim „Tag der Feuerwehr" auf dem Erndtebrücker Marktplatz war das Fahrzeug ausgestellt und wurde von Zugführer Heinrich Hoffmann fachkundig erklärt. Dort konnten sich die Besucher außerdem über die Technik der anderen Feuerwehrfahrzeuge informieren, eine Fotoausstellung ansehen, oder sich verschiedene Rauchmeldermodelle an Hand eines Rauchhauses erklären lassen. Dabei war ein Wohnhaus mit verschiedenen Etagen dargestellt, was nach und nach mit Rauch aus einem Brandherd im Erdgeschoss „zugepustet" wurde. Nach wenigen Sekunden schlugen die Rauchmelder nach und nach Alarm und dem Bürger konnte so eindrucksvoll gezeigt werden, wie effektiv diese Geräte Leben retten können. Für die Kinder gab es neben einem Luftballonwettbewerb vor allem Rundfahrten im großen Feuerwehrauto, in dem sie auch einen Helm aufsetzen, oder Blaulicht und Martinshorn einschalten durften. Neben den vielen Informationen rund um die Feuerwehr luden am Sonntag frische Würstchen, kühle Getränke, Kaffee und Kuchen und nicht zuletzt herrliches Wetter zum Verweilen ein. Bis zum Abend zeigten die Erndtebrücker Bürger die Verbundenheit zu ihrer Feuerwehr.