Fußgänger lebensgefährlich verletzt

Bei einem Verkehrsunfall zwischen Womelsdorf und Erndtebrück ist am frühen Morgen (26.12.2010) gegen 03.45 Uhr ein 23 jähriger Fußgänger von einem Taxi angefahren und lebensgefährlich verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zu Folge war der junge Mann zu Fuß von Womelsdorf in Richtung Erndtebrück unterwegs, als er von einem Taxibus, der in dieselbe Richtung fuhr, erfasst wurde. Der Fußgänger schlug vermutlich mit dem Kopf in der Frontscheibe des Beifahrerbereiches ein und wurde dann durch die Luft geschleudert. Er prallte auf der Straße auf und wurde lebensgefährlich verletzt. Ersthelfer kümmerten sich um den Mann und alarmierten Rettungsdienst und Polizei.
Nach der Erstversorgung durch den DRK-Rettungsdienst wurde der Mann in eine Spezialklinik nach Siegen gefahren. Ein angeforderter Rettungshubschrauber konnte die Einsatzstelle wegen schlechtem Wetter nicht erreichen. Der Taxifahrer stand unter Schock und musste ebenfalls – versorgt durch eine weitere Notarztwagenbesatzung des DRK – in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Rettungsarbeiten und die Beweisaufnahme an der Unfallstelle kurz vor Erndtebrück nahmen mehrere Stunden in Anspruch.

 

 

 

Tödlicher Verkehrsunfall bei Fischelbach

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L 718 zwischen Mandeln und Fischelbach ist heute Abend (24.11.2010) eine 20-jährige Pkw-Fahrerin aus dem Lahn-Dill-Kreis ums Leben gekommen. Sie war auf der Gefällestrecke in Richtung Fischelbach unterwegs und wegen spiegelglatter Str4aßenverhältnisse von der Fahrbahn abgekommen. Der Kleinwagen kollidierte zunächst mit einem Baum am linken Fahrbahnrand und blieb dann in einer abschüssigen Böschung stehen. Ein zufällig vorbeikommender Busfahrer leistete Erste Hilfe und alarmierte Feuerwehr und Rettungsdienst.
Die Verletzungen der jungen Frau waren jedoch so schwer, dass der DRK Rettungsdienst und der Notarzt aus Bad Laasphe nur noch den Tod der Frau feststellen konnten. Die Feuerwehren aus Banfe und Bad Laasphe bargen den total zerstörten Pkw mit Hilfe des Rüstwagens aus der Böschung. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die L 718 im Bereich der Unfallstelle lange Zeit komplett gesperrt.

 

 

 

Lkw in Balde verunglückt und umgestürzt

Vermutlich wegen schneeglatter Straßen ist es heute Nachmittag (24.11.2010) zum Unfall mit einem Lkw einer Baufirma gekommen. Gegen 16.15 Uhr war der Lkw von Weidenhausen in Richtung Balde unterwegs und auf der Gefällestrecke im Ortseingangsbereich ins Rutschen geraten und anschließend auf eine angrenzende Wiese gestürzt. Der Lkw Fahrer konnte sich aus seinem Fahrzeug befreien, wurde allerdings verletzt. Er musste mit dem RTW der DRK-Rettungswache Erndtebrück ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehren aus Balde, Schameder und Erndtebrück reinigten die Fahrbahn. Der Lkw wurde mit einem Spezialkran geborgen. Währenddessen blieb die Straße komplett gesperrt. 

 

 

 

Berleburger Ehepaar schwer verunglückt

Ein Ehepaar aus Bad Berleburg ist in der Nacht zu heute (3.11.2010 / 4.11. 2010) auf der B 62 kurz vor Lützel schwer verunglückt. Gegen 23.30 Uhr waren der 84 jährige Mann und seine Frau von der Kronprinzeneiche in Richtung Lützel unterwegs. Aus der Gegenrichtung befuhr ein Schwertransport mit Überbreite die Fahrbahn, der ein Baggerteil transportierte und von Bad Laasphe in Richtung Düsseldorf unterwegs war. Ein Streifenwagen fuhr dem Schwertransport mit eingeschaltetem Blaulicht voraus. Trotz Lautsprecherdurchsage fuhr der 84 jährige seinen Pkw nicht rechts ran, sondern fuhr ungebremst weiter. Im Bereich einer Kurve kam es zur Kollision mit dem Auflieger des Schwertransporters. Dabei wurde der Wagen des Ehepaares in die Leitplanken gedrückt und erheblich beschädigt. Der Fahrer wurde in seinem Wagen eingeklemmt und musste durch die Hilchenbacher Feuerwehr befreit werden. Seine Frau wurde ebenso schwer verletzt, war aber nicht eingeklemmt. Sie wurde vom DRK Rettungsdienst schonend aus dem Fahrzeug befreit. Nach der Erstversorgung durch die DRK-Rettungsteams aus Erndtebrück und Kredenbach wurden die Verletzten in Krankenhäuser nach Siegen und Bad Berleburg gebracht. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die B 62 komplett gesperrt. Der total zerstörte Pkw wurde geborgen und abgeschleppt, der Schwertransport konnte seine Fahrt etwa zwei Stunden nach der Kollision fortsetzen.

 

 

 

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall

Bei einem Verkehrsunfall auf der B 508 zwischen Kronprinzeneiche und Grund sind heute Abend (01.11.2010) drei Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren drei junge Leute mit ihrem Kleinwagen vom Abzweig Kronprinzeneiche in Richtung Grund unterwegs gewesen und gegen 18.30 Uhr – vermutlich wegen zu schneller Fahrweise – im Bereich einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen geriet in einen Graben, wo er sich wahrscheinlich einmal um die eigene Achse drehte. Die drei Insassen wurden nach dem Unfall zum Teil mit schwersten Verletzungen in Siegener Krankenhäuser verbracht. Im Einsatz waren die DRK Rettungswagen aus Netphen(1) und Kredenbach (2), sowie jeweils ein Notarzt aus Netphen und Kredenbach. Die Feuerwehr aus Hilchenbach leuchtete die Einsatzstelle großräumig aus und musste anschließend den total zerstörten Pkw bergen. Erste Angaben, nach denen eine Person im Fahrzeug eingeklemmt war, bestätigten sich nicht. Durch die Kreuztaler Polizei wurde der Unfall aufgenommen und die B 508 für einen längeren Zeitraum komplett gesperrt.

 

 

 

Mit Kleinbus überschlagen

Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich gestern am späten Nachmittag gegen 17 Uhr auf der B 62 zwischen Erndtebrück und Altenteich. Dabei hat sich der Kleinbus einer Firma aus Windeck überschlagen und musste mit einem Kran aus dem Graben geborgen werden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 28 jähriger Mann mit seinem Kollegen auf der B 62 in Richtung Altenteich unterwegs. Nach Angaben des Fahrers war er einem Reh ausgewichen und dabei nach rechts auf den unbefestigten Randstreifen geraten. Dann brach das Heck des Wagens aus und er fuhr quer über die Gegenfahrbahn in eine angrenzende, mehrere Meter tiefe Böschung. Dort überschlug der Wagen sich und blieb auf dem Dach liegen. Beide Männer konnten das Unfallfahrzeug anschließend unverletzt verlassen. Während der Bergung mit dem Kran war die B 62 für rund eine Stunde komplett gesperrt.

 

 

Erneut Zusammenstoß am Albrechtsplatz

Zu einem Verkehrsunfall kam es heute Nachmittag (03.10.2010) gegen 15.00 Uhr auf der B 480 in Höhe Albrechtsplatz. Zwei Fahrzeuge sind dort zusammengestoßen. Ein mit drei Personen besetzter Pkw aus dem Hochsauerlandkreis befuhr die B 480 aus Richtung Albrechtsplatz in Richtung Dödesberg. Im Bereich einer Rechtskurve kam dem Pkw ein BMW aus Richtung Dödesberg entgegen. Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit geriet dieser Wagen ins Schleudern und fuhr auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er mit dem entgegenkommenden Wagen aus dem Hochsauerlandkreis zusammen und drückte ihn in die Leitplanken. Der Unfallverursacher kam erst nach einigen Metern bergaufwärts zum Stehen. In dem Pkw der aus Richtung Albrechtsplatz kam, wurden drei Personen verletzt und mussten ins Krankenhaus nach Winterberg gebracht werden. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

 

 

Zusammenstoß auf dem Albrechtsplatz

Schwer verletzt wurde heute Morgen (23.09.2010) gegen 06.25 Uhr eine 19-jährige Frau bei einem Verkehrsunfall auf dem Albrechtsplatz. Sie war von der B 480 auf die B 236 abgebogen, ohne dabei auf die Vorfahrt eines Pkw zu achten, der aus Oberkirchen in Richtung Winterberg unterwegs war. Dessen 33 jähriger Fahrer konnte einen Zusammenstoß trotz Ausweich- und Bremsmanöver nicht mehr verhindern. Sein Pkw landete in einer angrenzenden Böschung, der Pkw der 19 jährigen blieb total beschädigt auf der Kreuzung stehen. Im Einsatz waren Rettungswagen und Notarzt aus Winterberg und aus Bad Berleburg, sowie mehrere Streifenwagenbesatzungen aus Winterberg und Bad Berleburg. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbei geleitet.

 

 

 

Rinder auf der Bahnanlage - Strecke gesperrt

Drei Rinder haben heute Vormittag (14.09.2010) für rund zwei Stunden die Bahnstrecke nach Bad Berleburg lahm gelegt. Die Tiere waren aus einer Weide an der B480, unweit des Raumländer Sportplatzes, ausgebrochen und auf die angrenzenden Gleise gegangen. Passanten, die die Tiere dann im Bereich der Limburgstraße auf den Schienen gesehen hatten, alarmierten die Polizei. Vom Raumländer Sportplatz aus gingen die Beamten auf die Schienen und nach einigen hundert Metern trafen sie auf die Tiere, die daraufhin in Richtung Bad Berleburg flüchteten. In Höhe der Bahnbrücke an der Emil-Wolff-Straße stellte sich schließlich eine weitere Streife ins Gleis, um zu verhindern, dass die Tiere in die Stadt laufen. Von dort aus konnte man schließlich den Besitzer benachrichtigen, der dann ebenfalls zur Emil-Wolff-Straße kam. Gemeinsam mit den Polizeibeamten wurden zwei Tiere wieder über die Gleise zurück in Richtung Raumland getrieben und in ihre Wiese geleitet. Das dritte Rind war allerdings in ein angrenzendes Waldstück geflüchtet und hatte die Polizeibeamten bereits zuvor in der Berliner Straße auf Trab gehalten. Dieses Rind konnte zunächst – auch von den Besitzern – nicht eingefangen werden. Die Bahnlinie der Rothaarbahn blieb in diesem Zusammenhang bis kurz vor 13 Uhr fast zwei Stunden lang gesperrt. Ein Zug, der auf dem Weg nach Bad Berleburg war und dabei auf die Rinder traf, musste wieder nach Berghausen zurück fahren.

 

 

 

Zwei schwere Unfälle in wenigen Stunden

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute Morgen gegen 06.40 Uhr auf der L553 zwischen Birkelbach und Röspe. Kurz nach dem Abzweig „Zum Böhl“ in Birkelbach war es zum folgenschweren Zusammenstoß eines Pkw und eines Lkw gekommen. Dabei wurde der 23-jährige Pkw-Fahrer in seinem Wrack eingeklemmt und schwer verletzt. Zuvor war der Mann nach Angaben der Polizei in Richtung Röspe unterwegs und aus vollkommen unklarer Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem Lkw kollidiert. Nach Aussage des Lkw Fahrers (28) ist der Pkw nicht zu schnell gefahren. Nach seiner Befreiung durch die Feuerwehren aus Erndtebrück und Birkelbach wurde der Mann durch den DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück und den Notarzt aus Bad Berleburg, sowie die Besatzung des ADAC Rettungshubschraubers „Christoph 25“ versorgt und dann in eine Spezialklinik geflogen. Der Lkw Fahrer erlitt einen Schock und kam mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus. Da der Lkw nach der Kollision in einen angrenzenden Graben gefahren war, musste er mittels Kran geborgen werden. Die Straße blieb stundenlang gesperrt.

Bereits in der Nacht gegen 01.30 Uhr war bei einem schweren Unfall ein Pkw Fahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann war nach Polizeibericht unter Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis unterwegs und im Bereich einer Leitplanke auf der B62 in Richtung Altenteich abgehoben und auf das angrenzende Gleisbett geflogen. Er wurde durch Feuerwehr und DRK-Rettungsdienst befreit und in eine Siegener Klinik gebracht.

Fotos habe ich von diesem Einsatz keine gemacht, da ich selbst Dienst hatte.

 

Der 26 jährige Pkw-Fahrer vom nächtlichen Unfall auf den Erndtebrücker Bahngleisen an der B62 Richtung Altenteich ist nach Angaben der Polizei seinen schwersten Verletzungen erlegen. (01.09.2010)

 

 

Vermisstes Kind wohlauf gefunden

Die Großeltern und die Eltern sind erleichtert, dass sie ihr Kind wieder in die Arme schließen können. Das sechsjährige Mädchen war heute Vormittag (22.07.2010) auf einmal verschwunden. Zunächst hatte die Familie im privaten Umfeld schon selbst gesucht, dann aber die Hilfe der Polizei anfordern müssen, da die sechsjährige nicht aufzufinden war. Erschwerend kam hinzu, dass das Kind unter dem Down-Syndrom leidet. Die Wittgensteiner Polizei war mit mehreren Streifenwagen aus Bad Berleburg und Bad Laasphe nach Birkelbach geeilt, um nach dem Mädchen zu suchen. Auch die Suche der Polizeibeamten am Boden verlief zunächst ohne Ergebnis. Zur Unterstützung wurde der Polizeihubschrauber „Hummel 8“ von der Flugeinsatzgruppe Dortmund angefordert. Der Hubschrauber landete zunächst, um einen ortskundigen Polizeibeamten aufzunehmen und die nahen Wald- und Wiesenflächen abzusuchen. Noch während des Suchfluges wurde das vermisste Mädchen dann in der Pausenhalle der Birkelbacher Grundschule gefunden. Dort waren am Vormittag Handwerker beschäftigt, die das Kind in der Schule nicht bemerkt haben und die Türen nach Beendigung ihrer Arbeit verschlossen haben. Das Kind war wohlauf und konnte um kurz nach 14 Uhr in die Obhut der glücklichen Eltern übergeben werden, die sich derzeit im Umzugstress befanden. Der Dank der Familie gilt an dieser Stelle den Birkelbacher Bürgern, den Mitarbeitern des Kindergartens und der Polizei für ihren großartigen Einsatz bei der Suche. 

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Auf der L718 zwischen Mandeln (Lahn-Dill-Kreis) und Fischelbach ist es heute Abend (17.07.2010) zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr vor Ort war ein Motorradfahrer auf der L 718 in Richtung Fischelbach unterwegs und ist in die rechte Straßenböschung gefahren. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt und nach der Versorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 25“ in ein Krankenhaus geflogen. Neben dem RTH waren ein RTW und ein NEF, sowie Feuerwehr der Löschgruppe Dietzhölztal – Mandeln im Einsatz. Die Strecke zwischen Mandeln und Fischelbach war zeitweise komplett gesperrt.

 

Schwerer Unfall in Niederlaasphe

Bad Laasphe -- Ein 41jähriger PKWfahrer aus Bad Berleburg wurde bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Der Mann war, aus Richtung Wallau kommend, in Niederlaasphe mit seinem PKW plötzlich auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs gefahren und dort frontal mit einem entgegenkommenden LKW eines 52Jährigen zusammengestoßen. Der PKWFahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Siegener Krankenhaus eingeliefert. Die B 62 war für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf etwa 12000 Euro geschätzt. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Text: Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein

 

 

Fotos habe ich von diesem Einsatz keine gemacht, da ich selbst Dienst hatte.

 

Frontal gegen Baum

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist heute Abend (08.07.2010) gegen 21.00 Uhr ein 30 jähriger Mann schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr der Mann mit seinem Golf die B 480 von Raumland in Richtung Bad Berleburg. Kurz vor dem Abzweig zum Vorderstöppel prallte sein Fahrzeug nahezu ungebremst frontal gegen einen Baum am rechten Fahrbahnrand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen um 90° gedreht. Der Fahrer wurde schwer verletzt und musste vom DRK Rettungsdienst aus Bad Berleburg vor Ort erstversorgt und anschließend mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Pkw wurde bei dem Unfall total zerstört. Die Raumländer Feuerwehr war im Einsatz, um den Wagen auf Seite zu ziehen und auslaufende Kraftstoffe abzustreuen, bevor die Straße von einer Spezialfirma gereinigt wurde. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B 480 im Bereich der Unfallstelle rund eine Stunde lang komplett gesperrt. 

 

 

Unfall auf dem Stöppel

Ein Verkehrsunfall ereignete sich heute Abend (19.06.2010) gegen 22.30 Uhr auf dem Stöppelsweg. Dabei wurde eine Frau verletzt und musste mit dem DRK-Rettungswagen der Wache Bad Berleburg ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Polizei befuhr ein 18 Jahre alter Mann den Stöppelsweg von der Stadtmitte in Richtung Berghausen. Zur selben Zeit wollte ein 25 jähriger Mann von der Einfahrt zum Rothaarbad auf den Stöppelsweg in Richtung Stadtmitte abbiegen und übersah dabei offensichtlich den herannahenden Pkw des 18 jährigen. Es kam somit im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß. Beide Pkw wurden dabei erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. 

 

 

Motorradunfall in Birkefehl

Bereits am Samstagnachmittag (05.06.2010) kam es auf der K 49 zwischen Berghausen und Birkefehl zu einem schweren Verkehrsunfall. Kurz vor dem Ortseingang Birkefehl war ein 50 jähriger Motorradfahrer mit einem Pkw zusammengestoßen. Wie die Polizei mitteilte, war der Niederländer als zweiter Kradfahrer in einer Gruppe unterwegs. Kurz vor dem Ortseingang Birkefehl kam den Motorradfahrern ein Pkw im Bereich einer Rechtskurve entgegen, der allerdings normal fahrend unterwegs war. Vermutlich hat sich der Motorradfahrer durch den entgegenkommenden Pkw erschreckt, hat dann eine Bremsung durchgeführt und das Lenkrad dabei verrissen. Hierdurch geriet der Motorradfahrer auf die Gegenfahrbahn und stieß mit dem Pkw frontal zusammen. Der Motorradfahrer stürzte anschließend und kam in einer angrenzenden Böschung zum Liegen. Der Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste in die Uniklinik Marburg gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

 

 

Unfall im Stadtgebiet Bad Berleburg

Lange blockiert war die Poststraße heute Morgen (20.05.2010) nach einem Verkehrsunfall. Zwei Autos waren um kurz nach neun Uhr zusammengestoßen. Wie die Polizei mitteilte, beabsichtigte ein Fahrer eines BMW, einen Parkstreifen im Bereich der Sparkasse zu verlassen und auf die Poststraße in Richtung Sählingstraße zu fahren. Ein Audifahrer der die Poststraße in dieselbe Richtung befuhr, erkannte die Situation zu spät und fuhr in die Seite des BMW. Dabei wurden beide Fahrzeuge so stark beschädigt, dass sie nicht mehr weiter fahren konnten. Der Fahrer des Audis wurde nach dem Zusammenstoß durch einen DRK-Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, das er aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.

 

 

 

70.000 Euro Schaden nach Lkw-Unfall

Bei einem spektakulären Lkw Unfall auf der B 62 ist heute Mittag (07.05.2010) ein Schaden von rund 70.000 Euro entstanden. Der 58 jährige Lkw-Fahrer aus dem Kreis Steinfurt wurde leicht verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann von Erndtebrück in Richtung Lützel unterwegs und aufgrund einer Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in einen etwa zwei Meter tiefen gefahren. Mit dem Führerhaus traf der Lkw einen Baum, der dann abgebrochen ist. Das Führerhaus wurde eingedrückt. Der Lkw wurde an der Seite aufgerissen und die Ladung – Pulver-Granulat-Gemisch, das sich in so genannten „big bags“ befand, die je rund eine Tonne wogen – verteilte sich auf einer angrenzenden Wiese. Der Lastzug wurde anschließend mit zwei Autokränen geborgen und schwer beschädigt abgeschleppt. Während der Bergungsarbeiten kam es zu Behinderungen im Bereich der Unfallstelle.

 

 

Vermissten Mann gefunden

Die Suche nach einem Vermissten Mann ist heute Abend (28. 04.2010) glücklich zu Ende gegangen. Ein älterer Herr war mit einem Pkw vermisst worden und es war nicht auszuschließen, dass er sich etwas antun wollte. Neben der örtlichen Polizeiwache war auch ein Hubschrauber der Polizeifliegerstaffel NRW, Flugeinsatzgruppe Dortmund, im Einsatz. Schließlich konnte der Mann wohlauf am Stadtrand von Bad Berleburg durch die Polizei gefunden werden.

 

 

 

Kuh aus Schlachthof ausgebrochen

Die Kuh flüchtete ins Wasser

Für viel Aufsehen sorgte heute Nachmittag (22.03.2010) eine Kuh, die aus dem Schlachthof ausgebrochen war. Das Tier sollte beim Schlachthof aus einem Viehanhänger ausgeladen werden, als es plötzlich durchging. „Die ist vorne durch die kleine Tür an dem Anhänger ausgebrochen und hat noch jemanden mit den Hörnern erwischt“, berichtet eine Augenzeugin. In Panik rannte die Kuh dann über die Ederstraße und schließlich in die Hochwasserführende Odeborn weiter in Richtung Marktplatz. Im Bereich der Ludwigsburg hielt das Tier sich lange im Wasser auf. Mittlerweile waren auch viele Schaulustige angelockt worden, die das Treiben von der Brücke an der Emil-Wolff-Straße aus beobachteten. Die Polizei beratschlagte vor Ort verschiedene Möglichkeiten, das Tier einzufangen.

Dort musste sie schließlich von einem Jäger erlegt werden.
Mittlerweile war die Kuh immer unruhiger geworden und rannte im Uferbereich auf und ab. Zur Gefahrenabwehr entschlossen die beiden Polizeibeamten, das Tier durch einen Jäger mit einem gezielten Schuss erlegen zu lassen. „Wenn die Kuh jetzt wieder aus dem Wasser heraus läuft und dann noch einen Unfall baut, oder Passanten verletzt, ist niemandem geholfen“, erklärten die beiden Polizeibeamten vor Ort. Zur nachfolgenden Bergung der Kuh waren über das THW bereits große Stricke angefordert und zur Brücke gebracht worden. Die Polizei warnte die Anwohner und bat sie, sich nicht vor ihren Häusern oder hinter den Fenstern aufzuhalten. Nachdem der Jäger eingetroffen war, wurden die Passanten durch die Polizeibeamten in einen Sicherheitsbereich geschickt und das Tier mit einem gezielten Schuss niedergeschossen.
An verschiedenen Stellen wurde der abtreibende Kadaver noch gesichtet. Seine Spur verliert sich im Bereich Raumland.

Dann stürzte das Tier in die Odeborn und wurde abgetrieben. An mehreren Stellen wurde der Kadaver durch die Polizeibeamten und den Jäger noch gesichtet, bevor sich nach dem Passieren des Klärwerkes in der Limburgstraße seine Spur verlor. Ob sich die Kuh im Bereich der Einmündung zur Eder oder an einer späteren Stelle in der Eder verhakt hatte, stand bis zum Abend noch nicht fest. Die Polizei bittet nun Bürger, denen eine Kuh oder ein größeres Tier im Wasser auffällt, die Polizei unter der Telefonnummer 02751-9090 zu informieren. 

 

 

Unfall bei Schneeglätte

Bei einem Verkehrsunfall ist heute Morgen (01.03.2010) eine 28 jährige Frau verletzt worden. Nach Angaben der Polizei befuhr die junge Frau die winterliche L 717 von Laibach in Richtung Diedenshausen, als ihr Wagen wegen überhöhter Geschwindigkeit außer Kontrolle geriet. Der Renault Clio kam nach links von der Fahrbahn ab und fuhr zunächst eine Böschung hinauf. Anschließend prallte der Wagen gegen einen Holzmast und fuhr wieder zurück auf die Straße, wo er dann zum Stehen kam. Die Frau wurde bei dem Unfall verletzt und musste mit dem DRK-Rettungsdienst aus Bad Berleburg ins Krankenhaus gebracht werden. Ihr Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Straße war im Bereich der Unfallstelle kurzfristig gesperrt.

 

 

 

Radfahrer angefahren

Bereits am Nachmittag des 26.02.2010 kam es in Bad Berleburg zu einem Verkehrsunfall mit einem verletzten Fahrradfahrer. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann gegen 16.00 Uhr mit seinem Fahrrad von der Schulstraße in Richtung Kreisverkehr Limburgstraße/Emil-Wolff-Straße unterwegs. Zur selben Zeit befuhr ein Pkw-Fahrer den Kreisverkehr aus Richtung Ederstraße kommend und übersah dabei den Radfahrer. Es kam zur Kollision, wobei der Fahrradfahrer verletzt wurde und vom DRK-Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die Straße im Bereich der Unfallstelle blieb während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme kurzfristig gesperrt. 

 

 

Seite aufgerissen

Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Lkw, der sich bereits am Freitag, den 05.02.2010 ereignete, kamen beide Fahrer noch einmal glimpflich davon. Um ca. 14.30 Uhr befuhr ein 44 jähriger Mann mit seinem Sattelzug die B 480 von Albrechtsplatz kommend in Richtung Dödesberg. In Höhe des Abzweiges nach Girkhausen geriet sein Sattel ins Schleudern und rutschte in einen Schneehaufen am rechten Fahrbahnrand. Von dort schlug er zurück und traf Lkw und Anhänger eines 46 jährigen Fahrers, der in Richtung Albrechtsplatz unterwegs war. Dabei wurden die Seitenplanen des Lkw und des Anhängers, der in Richtung Albrechtsplatz fuhr, aufgerissen. Der Fahrer dieses Gespanns kam mit leichten Verletzungen davon und konnte von der Besatzung des DRK Rettungswagens aus Bad Berleburg vor Ort ambulant versorgt werden. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Zur genauen Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Während der Unfallaufnahme und dem Umladen der Ladung auf dem beschädigten Lkw kam es teilweise zu langen Blockierungen auf der B 480.

 

 

 

 

Zusammenstoß bei Glatteis

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute Morgen (30.12.2009) „Im Ilsetal" zwischen Feudingen und Banfe. Aufgrund von Glatteis und vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit waren dort zwei Pkw zusammengestoßen. Wie die Polizei mitteilte, war ein 25 Jahre alter Mann mit seinem Audi aus Richtung Banfe kommend auf der abschüssigen Strecke unterwegs. Wegen glatter Fahrbahn und vermutlich auch nicht angepasster Geschwindigkeit geriet sein Wagen ins Schleudern und stellte sich quer zur Fahrbahn. Ein 42-jähriger Mann, der die Straße in Gegenrichtung befuhr, konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Audi des 25 Jahre alten Mannes schlug mit der Fahrerseite in die Front des entgegenkommenden Pkw ein. Dabei rutschten beide Fahrzeuge wieder weg und blockierten die gesamte Fahrbahn. Der Fahrer im Audi wurde bei dem Unfall verletzt und von den Kräften des DRK-Rettungsdienstes versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Beide Autos wurden bei dem Unfall total zerstört und mussten abgeschleppt werden. Der 42 jährige Mann, der den Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte, blieb glücklicherweise unverletzt.       

 

 

 

Bei Schneematsch gegen Baum geprallt

Die winterlichen Straßenbegebenheiten in Wittgenstein haben am Vormittag (22.12.2009) für einen Verkehrsunfall im Bereich Erndtebrück gesorgt. Dort war eine junge Frau gegen einen Baum gefahren. Sie wurde zum Glück nur leicht verletzt. Mit ihrem Golf war die junge Frau von Schameder in Richtung Erndtebrück unterwegs und prallte dabei auf der B 62 frontal gegen einen Baum in einer abschüssigen Böschung, nachdem ihr Wagen bei der Glätte durch Schneematsch weggerutscht war. Nach der Erstversorgung durch den DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück wurde die Frau ins Krankenhaus eingeliefert und ihr Wagen aus der Böschung geborgen und abgeschleppt.    

 

 

 

Pkw gegen Baum

Vor einem Baum landete heute Vormittag eine junge Frau mit ihrem VW Golf. Sie war um kurz vor elf Uhr auf der L 717 in Richtung Diedenshausen unterwegs und kam ins Schleudern. Dabei prallte sie zuerst in die Fahrerseite eines ihr entgegenkommenden Peugeot. Danach schlingerte der Golf weiter und geriet nach rechts von der Straße. Dort prallte er mit der Front gegen einen Baum. Dabei wurde die Fahrerin des Golf verletzt und musste mit dem DRK-Rettungswagen der Wache Bad Berleburg ins Krankenhaus gebracht werden. Die junge Dame gab an, dass sie von  einem Opel Astra geschnitten worden sei und dadurch die Kontrolle über ihren Wagen verloren habe. Nach dem Unfall waren weder der Golf noch der Peugeot fahrbereit. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

 

 

 

Im Winterbach abgerutscht

Im Winterbach ist am Donnerstagabend der Anhänger eines Lastwagens in eine steile, abschüssige Wiese gestürzt. Der Lkw-Fahrer wollte mit seinem Gespann eine Lieferung nach Elsoff bringen. Das Navigationsgerät hatte den Mann dafür über den Winterbach geschickt. In den engen Kurven wurde es für den Lkw-Fahrer immer schwieriger und schließlich unmöglich, sein Gespann sicher zu steuern. Deshalb hing der Mann den Anhänger vom Lastwagen ab, um schließlich so weiter zu fahren. Unglücklicherweise stürzte aber der Anhänger in eine Wiese neben der Straße. Er landete auf der Seite und blockierte so gut die Hälfte der Fahrbahnbreite. Wegen der bereits eingetretenen Dunkelheit am Donnerstagabend wurde der Anhänger am Freitagmorgen geborgen.

Ein besonderer Dank gilt meinem Bruder Markus für den Hinweis!

 

 

 

Gegen Baum geprallt und eingeklemmt

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Samstagvormittag (12.12.2009) zwei Menschen schwer verletzt worden, der Fahrer des Pkw wurde eingeklemmt.Wie die Polizei mitteilte, war der 54 Jahre alte Mann mit seiner Tochter (22) mit seinem Audi auf der Kreisstraße 45 von Rohrbach in Richtung Rinthe unterwegs. Aus bislang völlig unklarer Ursache geriet der Wagen der beiden kurz vor dem Abzweig nach Berghausen außer Kontrolle und prallte frontal gegen einen Baum am linken Fahrbahnrand. Der Aufprall war so heftig gewesen, dass sich die Front des Audis verformte und der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Er musste durch die Feuerwehren aus Schameder und Erndtebrück aus seinem Fahrzeug befreit werden. Die Tochter des Fahrers, die auf dem Beifahrersitz saß, konnte durch eine Passantin gerettet werden, die an der Unfallstelle Erste Hilfe leistete. Die Verletzten wurden vor Ort durch den Notarzt aus Bad Berleburg und die Besatzungen der zwei DRK-Rettungswagen aus Erndtebrück und Bad Laasphe versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Rettungsarbeiten war die K 45 im Bereich der Unfallstelle rund eine Stunde lang gesperrt.Warum der Fahrer von der Straße abkam, ist nach Angaben der Polizei noch völlig ungeklärt. Er habe weder überholt, noch sei Gegenverkehr gekommen und auch eine plötzliche Erkrankung oder Alkoholkonsum seien laut Polizei ausgeschlossen. Auch eine überhöhte Geschwindigkeit war hier wahrscheinlich nicht ursächlich.    

 

 

 

Bei schwerem Unfall eingeklemmt

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist heute (28.11.2009) ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Ein Trailer eines Lkw war in sein Auto gekracht. Wie die Polizei mitteilte war der Mann mit seinem Wagen auf der B 508 von Grund in Richtung Lützel unterwegs. Der Lkw mit Auflieger befuhr die Bundesstraße in Gegenrichtung. Aufgrund von Aquaplaning und vermutlich auch nicht angepasster Fahrweise brach der Auflieger im Bereich einer Kurve aus und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dabei traf er den Wagen im Gegenverkehr. Der Fahrer des Wagens wurde in seinem Pkw eingeklemmt und musste durch die Feuerwehren aus Hilchenbach und Netphen befreit werden.

Eine ebenfalls im Auto befindliche Frau wurde auch verletzt, aber nicht im Fahrzeug eingeklemmt. Während der Rettungsarbeiten der Feuerwehr wurde der Pkw-Fahrer von der Besatzung des Netphener DRK-Notarztwagens stabilisiert und versorgt. Die Rettungsassistenten der DRK- Wache Erndtebrück kümmerten sich derzeit um die Frau, die mit im Pkw gesessen hatte. Mit einem Pkw der Feuerwehr Siegen wurde das Team des Siegener Rettungshubschraubers an die Einsatzstelle gebracht, da der Hubschrauber wegen starker Sturmböen nicht eingesetzt werden konnte. Nach der Notfallversorgung wurden die beiden Verletzten in Siegener Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt. Der Auflieger und der Lkw wurden noch an der Unfallstelle von einem Experten der Polizei auf den technischen Zustand untersucht. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten, die Unfallaufnahme und die Beweissicherung musste die B 508 lange Zeit gesperrt bleiben.

Über die Schwierigkeiten, die die Polizeibeamten aufgrund von rücksichtslosen Verkehrsteilnehmern bei der Vollsperrung hatten, wird in Kürze in Wort und Bild nachberichtet.

Ein Dank richtet sich an die zahlreichen Informanten, die auf vielfachen Wunsch nicht genannt werden.   

 

 

Pkw-Überschlag in der Wiese

Relativ viel Glück hatte eine 19 jährige Frau bei einem Verkehrsunfall, der sich gestern (27.11.2009) am späten Abend auf der B 62 zwischen Lützel und Altenteich ereignete. Wie die Polizei der Wache Kreuztal mitteilte, war die junge Bad Berleburgerin mit ihrem Pkw von Lützel in Richtung Erndtebrück unterwegs. Ihr Freund befuhr die Strecke nach Angaben der aufnehmenden Polizeibeamten im Pkw vor der jungen Frau. Während er die scharfe Linkskurve noch unfallfrei passierte, geriet der Renault der 19 jährigen -vermutlich wegen überfrierender Nässe - dabei ins Schleudern und fuhr über den Seitenstreifen in eine angrenzende Wiese. Dabei wurde ein Verkehrsschild umgerissen, der Pkw überschlug sich mehrmals und blieb schließlich mehrere Meter weiter unten in der Wiese auf der Beifahrerseite liegen. Die junge Frau erlitt bei dem Unfall Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch die Rettungsassistenten der DRK-Rettungswache Erndtebrück mit dem Rettungswagen ins Siegener Jung - Stilling - Krankenhaus gefahren. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um leichtere Verletzungen, sodass die Frau wohl großes Glück gehabt hatte. Der Pkw wurde bei dem heftigen Aufprall jedoch total zerstört. Das Dach war vollkommen demoliert und der Wagen musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen und abgeschleppt werden.

 

 

Lastzug steckt fest

Das Navigationsgerät ist einem Lkw Fahrer am frühen Freitagmorgen zum Verhängnis geworden. Der Fahrer eines 30 Tonnen schweren Gespanns sollte nach Bad Laasphe fahren und war von seinem Navi über Richstein und die Steigungsstrecke „Didoll" geschickt worden. Obwohl diese Straße für Lkw gesperrt ist, hatte der Mann die L 903 befahren. Kurz hinter dem Ortsausgang von Richstein blieb der Lkw - vermutlich infolge eines Schaltfehlers - auf der Steigungsstrecke stehen und rutschte zurück gegen eine angrenzende Böschung. Somit versperrte das gesamte Gespann seit dem Morgen gegen 6 Uhr die gesamte Fahrbahn. Aus Siegen musste ein Spezialfahrzeug angefordert werden, mit dessen Hilfe der Lkw wieder auf den rechten Weg gerückt werden konnte. Aufgrund verschiedener technischer Komplikationen dauerte dieses Unterfangen allerdings mehrere Stunden, so dass die Strecke erst gegen 10.20 Uhr wieder frei war. Nach dem der Lkw wieder gerade gezogen worden war, wurde er rückwärts in eine Einfahrt gesteuert und durch die Polizei auf die B 480 gelotst, sodass der Mann seine Fahrt nach Bad Laasphe über die Leimstruth antreten konnte. Glücklicherweise gab es weder Sachschaden noch Personenschaden. 

Ein besonderer Dank an die beiden Polizeibeamten vor Ort, die mich "nicht im Regen stehen lassen haben"!

 

  

Lkw stürzt bei Somplar in die Böschung

Ein Lkw Unfall, der sich bereits am Dienstagabend (24.11.2009) kurz hinter der Ortsdurchfahrt von Somplar in Richtung Frankenberg ereignet hat, hat heute (25.11.2009) den ganzen Tag lang für erhebliche Verkehrsbehinderungen im Bereich Somplar gesorgt. Der Lkw mit Auflieger konnte erst heute bei Helligkeit durch ein Spezialunternehmen mit einem Kran geborgen werden. Nach Angaben der Frankenberger Polizei war der 51 Jahre alte Fahrer des Lastwagens gestern Abend gegen 18.00 Uhr von Frankenberg in Richtung Somplar unterwegs, als er einem anderen entgegenkommenden Lkw ausweichen musste. Dabei geriet er nach rechts auf den unbefestigten Randstreifen und stürzte anschließend in eine abschüssige Böschung. Der Lkw, der dem 51 jährigen entgegenkam, setzte seine Fahrt fort und konnte bislang nicht ermittelt werden. Nach Angaben der Polizei und von Zeugen soll es sich dabei um einen hellen Lkw gehandelt haben. Nach dem Unfall konnte der Fahrer seinen Lkw noch selbst verlassen, die Feuerwehr aus Bromskirchen war vorsorglich zur Einsatzstelle alarmiert worden. Der Lkw Fahrer wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Bevor heute Morgen die Bergung des Lkw und des Aufliegers beginnen konnte, musste zuerst die Ladung - mehrere Tonnenschwere Papierrollen - mit Hilfe eines Krans auf einen anderen Auflieger verladen werden. Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die Straße im Bereich der Unfallstelle für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.  

 

 

 

Weggerutscht: Unfall!

Recht glimpflich endete am frühen Sonntagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 62 in Saßmannshausen. Ein mit fünf jungen Leuten besetzter Pkw war von Saßmannshausen in Richtung Bad Laasphe unterwegs. Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der 18 jährige Fahrer des Audis die Kontrolle über den Wagen. Im Bereich des Bahnübergangs am Ortsausgang geriet der Pkw ins Schleudern und brach in einer Rechtskurve aus. Der Wagen geriet in eine Böschung am angrenzenden Bahngleis und stellte sich dort quer. Durch die Besatzung des DRK Rettungswagens aus Erndtebrück, der zufällig an der Einsatzstelle vorbeikam, wurden die Beteiligten untersucht. Zur Unterstützung wurde noch der Notarztwagen aus Bad Laasphe alarmiert. Schließlich kam einer der Fahrzeuginsassen mit Verletzungen ins Krankenhaus. Der Pkw wurde durch ein Abschleppunternehmen aus der abschüssigen Wiese geborgen und musste abgeschleppt werden. Nach Angaben der Polizei war kein Alkohol im Spiel. Der Pkw wurde bei dem Unfall total zerstört.

 

 

 

Mit dem Pkw gegen die Straßenlampe

Riesiges Glück hatte heute Abend (09.11.2009) ein 24 Jahre alter Mann bei einem schweren Verkehrsunfall in Bad Laasphe. Er war von Olpe nach Biedenkopf unterwegs und nach Angaben der Polizei in einen Sekundenschlaf verfallen. Dabei kam der Mann mit seinem Fiat von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Gehweg und prallte dann frontal gegen eine Straßenlaterne in der Lahnstraße in Höhe eines Beerdigungsinstituts.
Dabei war der Aufprall so heftig, dass der Motor aus dem Wagen herausgerissen wurde und auf der Straße landete. Die komplette Front des Wagens wurde bei dem Aufprall weggerissen und die Straßenlampe fiel aus. Wie durch ein Wunder wurden weder der Fahrer noch Passanten bei dem Unfall verletzt. Lediglich die Straßenlampe und der Fiat wurden total zerstört. Der Unfallwagen und der Motor wurden mittels Kran geborgen und abgeschleppt. Die Feuerwehr Bad Laasphe streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. 

 

 

 

Vermisstensuche endet glücklich

Ein glückliches Ende fand heute eine Suche nach einer vermissten Person in Bad Berleburg. Am Morgen war ein 87 Jahre alter Mann aus einer Rehaklinik als vermisst gemeldet worden. Am frühen Nachmittag wurde die Polizei alarmiert. Mit mehreren Streifenwagenbestatzungen der Wache Bad Berleburg und einem Hubschrauber der Polizeifliegerstaffel NRW, Flugeinsatzgruppe Dortmund waren die Polizeibeamten im Einsatz. Am frühen Abend konnte der Senior wohlbehalten im Bereich der Rehaklinik aufgefunden werden. 

Ein besonderer Dank gilt Fabian Klöckner und Phillip Kloos.

 

 

 

Drei Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall

Erneut hat es auf der L 718 im Bereich Bracht einen schweren Verkehrsunfall gegeben und wieder war der junge Fahrer eines Kleinwagens auf der abschüssigen Strecke zu schnell unterwegs. Der Mann war um kurz vor 17 Uhr mit seinem Peugeot in Richtung Bracht unterwegs gewesen und hatte wegen der zu hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der Wagen geriet nach rechts in eine Böschung und prallte dann gegen einen Baum. Danach blieb der Wagen im Wald auf dem Dach liegen. Drei Insassen wurden im Auto verletzt. Zwei von ihnen wurden dabei schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Neben dem Löschzug 1 aus Bad Laasphe waren auch die Feuerwehren aus Sassenhausen, Dotzlar, Weidenhausen und Bad Berleburg im Einsatz. Die Verletzten wurden die Besatzungen der DRK Rettungswagen aus Bad Laasphe und Bad Berleburg, den Bad Laaspher Notarzt und die Besatzung des ADAC Rettungshubschraubers „Christoph 25" versorgt und in Kliniken gebracht. Besonders tragisch: Erst vor wenigen Tagen hatte es genau an der gleichen Stelle einen tödlichen Verkehrsunfall gegeben. Dort war ebenfalls ein junger Mann zu schnell unterwegs und auch er fuhr einen dunkelblauen Peugeot. Die Bassboxen des heute verunglückten Kleinwagens landeten an der Leitplanke, an der die Blumen an den bei dem letzten Unfall verstorbenen Mann erinnern. Auch in den Reihen der Feuerwehr Bad Laasphe löste dieser Einsatz deshalb Empörung aus, aber auch weil die heute verunfallten Menschen einigen aus den Reihen der Feuerwehr bekannt sind. Otto Wunderlich: „Vielleicht kann man mal einen Bericht mit einem Notfallseelsorger verfassen und man muss hier keine großen Interviews führen, sondern einfach Bilder zeigen. Vielleicht hilft dies einigen Leuten aufzuzeigen, dass sie auch mal mehr an andere denken sollten".

 

 

 

Zwei Landwirte wurden schwer verletzt

Ein Deckbulle hat heute Mittag um kurz nach 13 Uhr zwei Landwirte auf der Weide schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden Landwirte damit beschäftigt, einen Weidezaun in der Wiese zu errichten und die Wassermenge im Wasserfass zu kontrollieren. Dabei war der Bulle plötzlich auf das Wasserfass zugelaufen und hatte den 51 jährigen Landwirt dort attackiert und verletzt. Der 73 jährige Vater des verletzten Landwirtes versuchte noch seinem Sohn zur Hilfe zu eilen, wurde dabei aber auch von dem Bullen angegriffen. Der 73 jährige wurde dabei ebenfalls schwer verletzt. Dennoch gelang es ihm, seinen Sohn aus der Wiese zu ziehen. Die Ehefrau des jüngeren Landwirtes hatte dabei den Bullen mit einem schweren Vorschlaghammer in Schach gehalten. Die Landwirte wurden von zwei DRK Rettungswagenbesatzungen aus Bad Berleburg und Bad Laasphe, sowie dem Bad Berleburger Notarzt versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.
Bei den gesamten Rettungsarbeiten standen die eingesetzten Polizeibeamten mit einer Maschinenpistole bereit, um im Notfall sofort eingreifen zu können. Dabei ergab sich jedoch das Problem, dass der schwere, etwa zweieinhalb Jahre alte Bulle nicht einfach so erschossen hätte werden können. Polizeibeamter Christoph Hildebrandt: „Die Munition unserer Dienstwaffen kann die Energie nicht aufbringen, ein so schweres Tier zu erlegen". Der Bulle müsse für eine Erlegung an genau der richtigen Stelle getroffen werden. „Sonst gibt es eine Katastrophe", beschreibt einer der Polizeibeamten die heikle Situation. Um den Bullen mit einer Jagdwaffe erlegen zu können, versuchte die Polizei, einen Berufsjäger zum Trufterhain zu bestellen. Doch ausgerechnet heute befanden sich die Jäger der Wittgenstein Berleburgschen Rentkammer bei einer Übung an einem Schießstand und konnten nicht erreicht werden. Von der Bad Berleburger Polizeiwache wurde die Angelegenheit am Nachmittag an die Ordnungsbehörde der Stadt Bad Berleburg abgegeben. Ob von dort aus noch Maßnahmen getroffen, oder ein Jäger mit der Erlegung des Bullen beauftragt wurde, ist noch nicht bekannt.            

Ein besonderer Dank gilt den netten Polizeibeamten vor Ort!

 

 

In Erinnerung

Wie vielen Menschen er schon geholfen hat, bei wie vielen Straftaten er die Täter ermittelt hat, wie viele Menschen er beschützt hat, wie vielen er Trost gespendet hat, oder wo er einfach nur da war, das lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Die Menschen, denen er geholfen hat, werden es ihm nie vergessen.  Polizeibeamter Lothar Schaumann (Foto 2. von links) von der Wache Bad Laasphe / Wache Bad Berleburg ist im Alter von nur 53 Jahren plötzlich verstorben. Seit vielen Jahren war er den Wittgensteinern als freundlicher, netter und zuvorkommender Polizeibeamter bekannt. Seinen Freunden, seiner Frau und den beiden Kindern, den Verwandten und den Kollegen der Polizei gilt tiefe Trauer und Mitgefühl.    

 

 

 

Riskante Fahrweise kostet das Leben

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist gestern in den frühen Morgenstunden gegen 05.20 Uhr ein 23 Jahre alter Mann aus einem Bad Berleburger Ortsteil ums Leben gekommen. Der Mann war auf der L 718 kurz vor Bracht mit einem Kleinbus kollidiert und war auf der Stelle tot. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann, der mit seinem Kleinwagen von Sassenhausen in Richtung Bad Laasphe unterwegs war, auf der Höhe noch andere Fahrzeuge überholt. Auch bei seiner weiteren Fahrt überholte der junge Mann mit rasantem Tempo mehrere Fahrzeuge auch in der Kurve. Hinter einem Wohnmobil scherte er kurz ein, bevor er seine riskante Fahrt fortsetzte. Diese Entscheidung kostete ihn kurze Zeit später das Leben. Kurz nach Ende der Gefällestrecke in Richtung Bad Laasphe hat er dann die Kontrolle über den Peugeot verloren und stand quer auf der Fahrbahn. Ein Kleinbus eines Bad Laaspher Taxiunternehmens, der auf dem Weg war, Fahrgäste abzuholen, kam aus Richtung Bad Laasphe und prallte in die Beifahrerseite des Peugeot. Der Busfahrer hatte dabei keine Chance mehr, noch ein Ausweichmanöver durchzuführen.

Dabei wurde der junge Peugeotfahrer im völlig deformierten Fahrzeug eingeklemmt. Die Besatzungen von zwei DRK-Notarztwagen aus Bad Laasphe und Bad Berleburg konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen, obwohl er angeschnallt war und beide Airbags ausgelöst hatten. Der Busfahrer kam mit leichteren Verletzungen davon und wurde ins Heliosklinikum nach Bad Berleburg gebracht. Die Kameraden des Löschzuges 1 der Feuerwehr Bad Laasphe waren ebenfalls im Einsatz, um den Peugeotfahrer aus seinem Fahrzeug zu befreien und den Brandschutz sicherzustellen, sowie bei der Bergung der Unfallfahrzeuge behilflich zu sein. Die L 718 bleib lange Zeit komplett gesperrt. Die Polizei setzte auch einen Notfallseelsorger ein, der sich um die Angehörigen des Getöteten kümmerte.   

Da ich im Anschluss an den Unfall Dienst hatte, erscheint der Bericht hier erst heute.

 

 

Albtraum in der Schule

Ein bewaffneter Amokläufer ist eine Schule eingedrungen und hat scheinbar wahllos um sich geschossen. Mehrere Menschen sind getötet worden, einige wurden schwer verletzt. Der alarmierte Rettungsdienst kann noch nicht ins Schulhaus, da der Amokläufer immer noch um sich schießt. Zuerst muss die Polizei die Schule betreten und den Amokläufer mit aller Konsequenz an seinem weiteren Vorhaben hindern.

Was in den letzten Monaten immer wieder im Fernsehen und in den Medien als traurige Wirklichkeit gezeigt wurde, kann auch in Wittgenstein jeden Tag eintreten. Genau deshalb haben die Beamten der Wache Bad Berleburg mit zwei Einsatztrainern der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein kürzlich einen solchen Einsatz geübt. In einer Bad Berleburger Schule wurde eine Amoklage inszeniert und den Polizeibeamten wurde dabei alles abverlangt.

„Es ist hier in der Schule zu einem Amoklauf gekommen. Der Täter befindet sich noch im Gebäude und es hat mehrere Tote und Verletzte gegeben", die Informationen von Einsatztrainer Andreas Röcher sind unmissverständlich. Da sollen die Polizisten jetzt rein, den Täter überwältigen und die restlichen Menschen vor Schlimmerem bewahren.
Zunächst müssen die Männer ihre kugelsicheren Schutzwesten anlegen sich maskieren und einen Helm aufziehen - an oberster Stelle steht der Auftrag, den Täter unschädlich zu machen. Aber auch die Polizisten wollen nach ihrem Einsatz unbeschadet zu ihren eigenen Familien zurückkehren.
„Auch bei diesen Übungen wird geschossen. Wir schießen hier nur mit Farbpatronen. Die Polizeibeamten haben rote und ich habe blaue", erklärt Einsatztrainer Norbert Griesenbruch, der die Rolle des Amokläufers übernimmt. Er hat sich im Schulgebäude verschanzt und muss von den Polizisten überwältigt werden. Jetzt wird die Eingangstür zur Schule geöffnet.
Die Polizisten gehen mit gezogener Waffe ins Haus und sichern sich gegenseitig ab. Hinter jeder Tür, hinter jeder Ecke kann sich der Täter versteckt halten. Da ist die Anspannung mit Händen zu greifen - jedes Mal bei den insgesamt drei verschiedenen Durchgängen in Zweierteams. „Ich sehe einen Flur, der Gang ist leer. Auf beiden Seiten gibt es mehrere Türen", der Beamte, der das Gebäude als erster betritt, gibt seinem Kollegen, der von hinten absichert alle notwendigen Informationen weiter.
„Ich öffne jetzt die erste Tür. Hier stehen mehrere Tische und Stühle, es sind keine Personen im Raum", während Mario Grebe seine Informationen an Marina Leukel weitergibt, sichert sie den Flur ab - immer im Gespräch mit ihrem Teampartner. Jetzt kann die nächste Tür geöffnet werden. Hier finden die Beamten einen Mann vor, der erschossen wurde. Ansonsten ist der Raum leer. Systematisch wird der ganze Flur abgearbeitet
Als die Beamten am Ende des Flures angekommen sind, wird plötzlich auf sie geschossen. Nur knapp verfehlt die Kugel die Beamten. Diese müssen jetzt den Täter stellen. Jetzt sind sie in der Toilettenanlage. Erneut eröffnet der Amokläufer das Feuer und wird von den Beamten mit einem so genannten finalen Rettungsschuss niedergestreckt. Nachdem die Beamten auch die Waffe vom zusammengesunkenen Täter entfernt haben, endet die Übungssequenz.

Als die Polizeibeamten ihre Masken abnehmen, um eine Nachbesprechung durchzuführen, sind ihre Gesichter geschwitzt. Zu warm wird es unter der Schutzkleidung, die über der normalen Einsatzkleidung getragen werden muss. „Diese Weste und der Helm wiegen schon einiges", erklärt Marina Leukel und gibt die Weste zum Probeheben einmal aus der Hand. Im Einsatzfall ist diese Schutzkleidung für die Polizeibeamten lebenswichtig. Neben der Schutzkleidung sind die Polizeibeamten dabei auch mit ihren Waffen, mit Handfesseln und mit anderen Hilfsmitteln ausgerüstet.

Einsatztrainer Andreas Röcher ist mit der Leistung des Teams zufrieden. Im Ernstfall hätten sie so das Leben vieler Menschen gerettet und den Täter ausgeschaltet. „Insgesamt gibt es bei den Durchgängen drei Varianten. Hier war jetzt die Konfrontation mit dem Täter und Schusswaffengebrauch angesagt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass der Täter sich umbringt, oder dass er aufgibt", erklärt Ralf Müsse, Dienstgruppenleiter in Bad Berleburg.

Carsten Roth und Werner Broscheit haben jetzt eine solche Situation: In der Schulküche haben sie eine Person wahrgenommen. „Ich mache nichts. Nicht Schießen! Ich mache nichts", ruft der Täter hinter einem Schrank hervor. Doch täuschen lassen sich die Beamten davon nicht: „Die Hände. Ich will die Hände sehen oder ich schieße", ruft einer der Beamten. „Und die Waffe weg. Sofort die Waffe weg. Fallen lassen!", so die Anweisung der Polizei. Der Täter geht darauf ein und lässt die Waffe fallen.

 Trotzdem bleiben die Beamten in Alarmstimmung: Jederzeit könnte der Täter anders reagieren und zur tödlichen Gefahr werden. Die Waffen der Beamten bleiben weiter auf ihn gerichtet. Schließlich kann der Mann in der Schulküche festgenommen werden und der Einsatz ist abgeschlossen. Um den Polizeibeamten bei der Übung zusätzlich Stress zu bereiten, werden von den beiden Einsatztrainern über ein Radio Hilfeschreie, Schüsse und Explosionen eingespielt. Räume werden abgedunkelt oder Geräusche simuliert. So wie jetzt bei Timo Beuter und Ralf Müsse. Sie befinden sich gerade im Werkraum, als das Radio los spielt.

Hier mussten die Polizeibeamten ihr eigenes Leben durch den so genannten "Finalen Rettungsschuss" bewahren.
Plötzlich sind Schüsse zu hören, die vom Täter stammen. Die beiden Polizeibeamten nähern sich dem Ort, von wo aus der Amokläufer geschossen hat. Vorsichtig agieren beide - mit ihren Waffen im Anschlag. „Da liegen drei Personen,  auch der Täter. So wie es aussieht, ist er tot", lautet die Information von Ralf Müsse an seinen Teampartner. Vorsichtig nähern sich die beiden dem am Boden liegenden Amokläufer. Er könnte diese Situation auch nur stellen vortäuschen  und dann plötzlich schießen, deshalb muss bis zum Schluss die Möglichkeit einer entsprechenden Reaktion für die Polizeibeamten gegeben sein. Als sichergestellt ist, dass von „Täter" Norbert Griesenbruch keine Gefahr mehr ausgeht, ist auch diese Übungssequenz beendet. Nachdem jedes Team jedes Szenario durchlaufen hat, erfolgt eine Abschlussbesprechung im Klassenraum. Mit dem Verlauf der Übung zeigen sich alle Beteiligten zufrieden.

Besonderen Wert legte Einsatztrainer Andreas Röcher auf den sinnvollen Einsatz der Schusswaffe und die richtige und (über-)lebenswichtige Entscheidung zu schießen oder nicht zu schießen. Nach einigen Stunden Übung fahren die Beamten nun nach Hause. Mit der Gewissheit,  wieder äußerst wichtige Dinge für einen solchen Einsatz aufgefrischt zu haben, die sie hoffentlich nie brauchen werden. Im kommenden Jahr findet - wie jedes Jahr - wieder solch ein Training statt.

Hier erfolgte die Festnahme auf dem Flur.

Und nun noch etwas persönliches:

Diese Einsatzübung hat mich sehr beeindruckt. Solche Situationen bekommt man im Normalfall nicht zu sehen, auch dann nicht wenn man immer wieder mit dem Fotoapparat bei einem Einsatz der Polizei dabei ist. Hier standen die Beamten wirklich unter Stress.

Dennoch hatte niemand ein Problem damit, dass ich an dieser Übung teilnehme, ganz im Gegenteil. Weder die Beamten, die die Übung durchlaufen mussten, auch nicht Einsatztrainer Andreas Röcher und Einsatztrainer Norbert Griesenbruch, der hier den "Bösewicht" übernahm und den ich bis dahin überhaupt nicht kannte. Es war ein schönes, freundschaftlihes Miteinander, wie man es sich überall nur wünschen kann.

Dafür danke ich Euch ganz herzlich und freue mich schon auf weitere gemeinsame Aktionen!

 

   

Pkw Überschlag auf der Astenbergstraße

Bei einem spektakulären Verkehrsunfall ist heute (14.09.2009) Abend gegen 21.30 Uhr ein Pkw auf dem Dach gelandet. Wie die Polizei mitteilte, habe die 19- jährige Fahrerin, die mit ihrem Opel Corsa auf der Astenbergstraße in Bad Berleburg in Richtung Wemlighausen unterwegs war, einem Tier ausweichen  müssen. Dabei sei sie mit ihrem Wagen zunächst auf die Verkehrsinsel links neben ihr geraten und dann auf die Leitplanken geschleudert. Dort wurde ihr Pkw aufgeladen und fuhr gegen eine Straßenlampe, weshalb er schließlich auf dem Dach zum Liegen kam. Die junge Frau überstand den Unfall unverletzt, ihr Pkw wurde allerdings schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden. Dabei wurde die Astenbergstraße kurzfristig voll gesperrt.

Ein besonderer Dank gilt Julia Weber und Philipp Weyandt.  

 

 

 

Mit Pkw gegen Ladewagen geprallt

Bei einem spektakulären Verkehrsunfall hat ein junger Autofahrer wohl mehr als nur einen Schutzengel dabei gehabt. Heute (05.09.2009) Nachmittag gegen 16.45 Uhr war nach Angaben der Polizei ein junger Mann mit seinem Skoda auf der K 45 von Rinthe in Richtung Hemschlar unterwegs. Kurz nach dem Ortsausgang Rinthe hat der Mann noch ein vor ihm fahrendes Fahrzeug überholt und dabei übersehen, dass ein Traktorfahrer mit Ladewagen, der in die selbe Richtung unterwegs war, beabsichtigte, nach links in einen Feldweg abzubiegen. Der Traktorfahrer befand sich bereits im Abbiegevorgang, als der junge Autofahrer in das Heck des Ladewagens knallte. Dabei war der Aufprall so heftig, dass das gesamte Dach im Fahrerbereich des Skoda aufgerissen und die Windschutzscheibe zerstört wurde. Das Blech des gesamten Fahrzeuges wurde verzogen. Der Ladewagen wurde durch die Wucht des Aufpralls umgeschmissen und landete im Feld. Der Fahrer des Pkw wurde verletzt und musste vom DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden. Der Ladewagen wurde von einem Landwirt mit einem Bagger wieder aufgestellt. Nach ambulanter Behandlung konnte der Unglücksfahrer das Krankenhaus wieder verlassen. Die K 45 zwischen Rinthe und Hemschlar musste zeitweilig komplett gesperrt werden.   

 

 

 

Zwei Motorradfahrer schwer verletzt

Bei einem schweren Motorradunfall auf der L 640 zwischen Winterberg und Schmallenberg in der Schmallenberger Gemarkung „Ohlenbach" sind heute Nachmittag (05.09.2009) gegen 14 Uhr zwei Motorradfahrer aus den Niederlanden zum Teil schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei befuhren die beiden Männer in einer Gruppe von Motorradfahrern die abschüssige Straße aus Richtung Winterberg kommend. Der erste von ihnen kam aufgrund eines Fahrfehlers zu Fall und blieb auf der Fahrbahn liegen. Der zweite Motorradfahrer versuchte auszuweichen, kam dabei allerdings zu Fall und flog über den bereits gestürzten ersten Biker. Dabei prallte er mit voller Wucht in die Leitplanken und auf die Straße. Mit dem Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung aus Dortmund wurde der Mann mit schweren Verletzungen in eine Spezialklinik geflogen. Im Einsatz waren auch der NAW aus Bad Fredeburg und mehrere Streifenwagen der Polizei. Die Straße wurde während der Rettungsarbeiten und dem Einsatz des Hubschraubers komplett gesperrt. Beide Motorräder wurden bei dem Unfall beschädigt und mussten abgeschleppt werden. 

Ein besonderer Dank richtet sich an die netten Einsatzkräfte vor Ort und an einen lieben Kollegen aus Dortmund.

 

 

 

Holz bei Vollbremsung auf den Radweg gerollt

Glimpflich verlief ein Bremsmanöver eines Langholzwagens auf der Sauerlandstraße in Raumland am heutigen (03.09.2009) Nachmittag gegen 15.30 Uhr. Ein Lkw-Fahrer war mit seinem mit Langholz beladenen Gespann unterwegs von Berghausen in Richtung Raumland. An der Kreuzung zur B 480 nach Raumland bzw. Bad Berleburg bog der Mann in Richtung Bad Berleburg ab. Kurz nach dem Abbiegen sei ein Kind einfach über die Straße vor seinem Lkw hergelaufen, gab der Mann an. Bei der Vollbremsung, die der Fahrer einleitete, rutschte das Stammholz, das auf dem Anhänger lag, nach vorne und rollte auf den angrenzenden Rad- und Fußweg. Außerdem war beim Bremsmanöver ein Schlauch kaputt gegangen, der zuerst repariert werden musste. Danach konnte der Mann sein Holz wieder auf den Anhänger laden. Die Polizei sicherte dabei die Straße ab.

Ein besonderer Dank geht an Marco Klein aus Bad Laasphe. 

 

 

 

Motorradunfall auf der B 508

Mit dem Rettungshubschrauber musste heute Mittag (27.08.2009) ein 37 Jahre alter Motorradfahrer aus dem Kreis Soest in eine Siegener Klinik geflogen werden. Nach Angaben der Polizei befuhr der Mann gegen 12.20 Uhr mit seinem Motorrad die B 508 vom Abzweig Grund in Richtung Kronprinzeneiche. Im Bereich einer Linkskurve kam der Mann mit seinem Krad von der Fahrbahn ab und geriet zunächst gegen die Leitplanke. Etwa zwanzig Meter weiter kamen der Mann und seine Maschine in einer Böschung zu Fall. Der Motorradfahrer zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Vor Ort wurde er durch die Besatzungen des DRK-Rettungswagens aus Erndtebrück und des ADAC Rettungshubschraubers Christoph 25 versorgt. Die B 508 musste während der Rettungsarbeiten und dem Einsatz des Rettungshubschraubers für über eine Stunde komplett gesperrt bleiben.

 

 

 

Schwerer Unfall in Erndtebrück

Fast zwei Stunden eingeklemmt waren zwei Bundeswehrsoldaten aus dem Ruhrgebiet bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 62 zwischen Erndtebrück und Schameder. Mit ihrem Mercedes SLK Cabrio waren die beiden gegen 03.00 Uhr in der Nacht zu Dienstag (25.08.2009) unterwegs und vermutlich wegen viel zu hoher Geschwindigkeit verunglückt.
Der Wagen war kurz nach dem Ortsausgang Erndtebrück in Schleudern geraten und dann auf den rechten Seitenstreifen geraten. Beim Gegenlenken brach das Fahrzeug schleuderte über die gesamte Fahrbahn und hob schließlich nach links über die beginnenden Leitplanken ab. In einer Höhe von etwa zwei bis drei Metern prallte der Wagen mit der Beifahrerseite in eine in der Böschung stehende Birke und kam zu Fall. In der abschüssigen Böschung etwa sechs Meter tief, blieb der Wagen schließlich stehen und die abgebremsten Reifen rauchten sehr stark. Zuerst waren die Einsatzkräfte nach Aussagen der Polizei mit dem Stichwort „Reifenbrand" alarmiert worden. Die zwei Pkw Insassen wurden bei dem Unfall schwer eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Erndtebrück und Schameder mussten die beiden jungen Männer aus ihrem Wrack befreien. Dabei wurden die Unfallopfer während der gesamten Zeit vom DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück und Bad Berleburg, sowie den Notärzten aus Bad Berleburg und Bad Laasphe betreut und medizinisch versorgt.

Um einen ausreichenden Wärmeerhalt für die Verletzten zu gewährleisten, setzte die Feuerwehr zwei Flutlichtstrahler ein, mit denen die Verletzten gewärmt wurden. Da die beiden Unfallopfer sehr stark eingeklemmt waren, und das Gelände neben der Straße sehr unwegsam war, dauerte die Rettung fast zwei Stunden. Nach ihrer Befreiung wurden die Verletzten medizinisch versorgt und dann in zwei Siegener Kliniken gebracht. Neben der Rettung aus dem Fahrzeug war die Feuerwehr dafür verantwortlich, die Unfallstelle großzügig auszuleuchten. Die Bundesstraße 62 wurde über eine Dauer von mehr als zwei Stunden komplett gesperrt, der Verkehr durch die Polizei aus Bad Laasphe und Kreuztal über den Mühlenweg umgeleitet. Der völlig zerstörte Unfallwagen konnte aufgrund der Lage erst Stunden nach dem Unfall geborgen werden.       

 

 

 

Schwerer Unfall auf dem Dille

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf dem „Dille" ist heute (21.08.2009) ein 58 Jahre alter Mann schwer verletzt worden und wohl nur knapp und aufgrund vieler glücklicher Umstände dem Tod entgangen. Gegen 14.35 Uhr, so die Polizei, war der Mann mit seinem BMW Kombi auf der Kreisstraße 33 von Rüppershausen in Richtung Erndtebrück unterwegs. Aus bislang unklarer Ursache geriet er mit seinem Wagen auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Dabei überschlug sich der Mann mit seinem Fahrzeug. Der BMW blieb schließlich mitten auf der Straße auf dem Dach liegen und fing Feuer. Der Mann konnte sich zum Glück noch selbst aus dem Wagen retten, bevor dieser vollkommen ausbrannte.

Der Wagen durch die Feuerwehren aus Rüppershausen und Feudingen gelöscht. Die Kreisstraße wurde im Bereich der Unfallstelle für rund zwei Stunden voll gesperrt. Es entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Besonders tragisch: Auf dem Weg zur Einsatzstelle kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall mit einem Einsatzfahrzeug der Löschgruppe Rüppershausen, bei dem Feuerwehrleute verletzt wurden. Wie Bad Laasphes Stadtbrandinspektor Otto Wunderlich mitteilte, hatte es bei der Rettungsleitstelle ein Missverständnis mit der richtigen Einsatzadresse gegeben. Daraufhin machte sich ein Fahrzeug der Feuerwehr auf den Weg zur irrtümlich gemeldeten Straße. Dieser Weg führte auch durch Feudingen. Im Bereich der abschüssigen Straße „Zum Hainberg" war die Strasse plötzlich nass und rutschig. Beim Bremsen geriet das Feuerwehrfahrzeug ins Rutschen und es kam zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Lastzug. Sehr verärgert war Otto Wunderlich über das Verhalten einiger Passanten: „Die haben mit so viel Unverständnis reagiert, als da Benzin auslief und die Straße nicht mehr befahren werden durfte, das ist unglaublich. Es hat auch niemand mal die Kameraden gefragt, ob sie Hilfe gebrauchen könnten, zuschauen war wichtiger. Das ist schon sehr traurig", so Otto Wunderlich. Besonders makaber: Einer der genannten Passanten war früher selbst in der Feuerwehr aktiv.

Umso glücklicher war Otto Wunderlich darüber, dass die Feuerwehrleute nicht schwerwiegend verletzt wurden und er hat mich gebeten, in diesen Bericht zu schreiben, dass „Anna Lena" mit nach Florenz fahren kann und er sich darüber besonders freut. Also, Anna Lena, von hier auch unbekannter Weise eine gute Reise und einen schönen Urlaub!   

 

 

 

Transporter gegen LKW

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute (19.08.2009) Morgen auf der Bundesstraße 253 im benachbarten Hessen. Nach Angaben der Polizei war ein 27 Jahre alter Mann mit seinem Transporter von Allendorf/Eder in Richtung Röddenau unterwegs. Aus bislang unklarer Ursache kam er auf die Gegenfahrbahn und stieß dort auf einer langen Geraden frontal mit einem entgegenkommenden Langholztransporter zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bulli zurückgeschleudert und der Fahrer wurde dabei in seinem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt. Der Fahrer des Langholzwagens wurde leicht verletzt. Zusätzlich fuhr ein Opel Corsa auf den Langholzwagen auf, da der Kleinwagenfahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. In dem Pkw blieben die Insassen unverletzt. Der schwer Verletzte Transporterfahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 7" aus Kassel in eine Spezialklinik geflogen. Am Vormittag schwebte der Mann nach Polizeiangaben nicht mehr in Lebensgefahr. Die B 253 blieb im Bereich der Unfallstelle für rund drei Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde durch die Polizei weiträumig umgeleitet. Es entstand ein Sachschaden von rund 40.000 Euro. Der Lkw und der Transporter mussten abgeschleppt werden.

Ein besonderer Dank gilt einem lieben Informanten und den freundlichen Polizeibeamten vor Ort.

 

 

 

Überschlag mit drei Verletzten

Die schnelle und rücksichtslose Fahrweise ist einem 18 Jahre alten Mann und zwei unschuldigen Beteiligten heute (28.07.2009) zum Verhängnis geworden. Mit seinem alten VW Polo war der junge Mann auf der K 47 von Berghausen in Richtung Rinthe mit viel zu hoher Geschwindigkeit unterwegs. In einem Kurvenverlauf im Bereich Eichendorf verlor er deshalb die Kontrolle über seinen Wagen und überschlug sich. Der Wagen rutschte dann mehrere Meter über die Fahrbahn und blieb kurz vor einer Böschung auf dem Dach liegen. Der Unfallverursacher und seine beiden Mitfahrer, ein 17 jähriges Mädchen und ein 19 jähriger Mann konnten sich nach dem Unfall selbst aus dem Fahrzeug befreien.

In einer Bushaltestelle wurden sie von den Besatzungen von drei DRK Rettungswagen aus Bad Berleburg, Erndtebrück und Bad Laasphe, sowie dem Bad Berleburger Notarzt versorgt. Die Verletzten wurden den Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Bad Berleburg gebracht. Für den Unfall dürfte nicht nur die Fahrweise des jungen Mannes, sondern auch der desolate Zustand des Wagens verantwortlich sein. So war auf dem linken Vorderreifen so gut wie kein Profil mehr auf der Innenseite zu sehen.

Die Feuerwehren aus Hemschlar, Rinthe und Weidenhausen waren ebenfalls im Einsatz, um auslaufende Kraftstoffe aufzufangen. Die Polizei musste die Unfallstelle vermessen, Beweise sichern und die Personalien der Beteiligten ermitteln. Nach dem Unfall musste der Wagen geborgen und abgeschleppt werden. Die Straße wurde durch eine Spezialfirma gereinigt.   

 

 

 

 

Auch Bad Berleburg hat jetzt einen Blauen

Die Polizei in Wittgenstein hat ihren ersten Streifenwagen mit blauer Beklebung erhalten. Einer der insgesamt drei Streifenwagen, die in diesem Jahr an die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein ausgeliefert wurden, ist in Bad Berleburg stationiert worden. Um Europaweit einheitlich aufzutreten, hat man sich entschieden, die Polizei zukünftig in blau auszustatten. Nicht nur die Streifenwagen, sondern auch die Uniformen werden demnächst blau sein. Im kommenden Jahr ist die Anschaffung für 19 weitere Streifenwagen in der neuen Farbe im Kreis Siegen-Wittgenstein geplant. Da die Fahrzeuge im turnusmäßigen Leasingverfahren ausgetauscht werden, entstehen hier keine zusätzlichen Kosten.Heute (10.07.2009) war der „Neue" schon hier und da bei Kontrollen und Einsätzen zu sehen.

 

 

Traktor gegen Kurhessenbahn

Der Tatsache, dass er einen stabilen Traktor fuhr, verdankt wohl ein 18 Jahre alter Mann aus Bad Laasphe sein Leben. Er war an einem unbeschrankten Bahnübergang im Bereich Amalienhütte von einem Zug der „Kurhessenbahn" erfasst worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Traktorfahrer, der mit einem Güllefass unterwegs war, den herannahenden Zug, der in Richtung Bad Laasphe unterwegs war, übersehen. Beim Zusammenstoß wurde das Gespann gegen ein Andreaskreuz gedrückt und nach hinten geschoben. Der Zug kam erst nach rund 70 Metern zum Stehen. Der 18 jährige Traktorfahrer, der 61 jährige Zugführer und auch die acht Fahrgäste blieben bei dem Zusammenstoß unverletzt. Die Bahnstrecke blieb für die Unfallaufnahme gesperrt. Zur Beweisscherung aus der Luft war auch ein Hubschrauber der Bundespolizei im Einsatz.

Ein besonderer Dank gilt einem treuen Informanten und der freundlichen Streifenwagenbesatzung.

 

 

 

Zusammenstoß auf der Kreuzung

Zu einem weiteren Verkehrsunfall kam es gestern Abend auf der Ederstraße am Abzweig zum Stöppel. Dort hatte es in den letzten Tagen bereits zweimal einen Unfall gegeben. Gestern missachtete nach Angaben der Polizei eine 27-jhrige Frau, die von der Limburgstraße aus in Richtung Stöppel fahren wollte, die Vorfahrt eines 40 jährigen Mannes, der von der Stadtmitte in Richtung Raumland unterwegs war. Es kam im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei in dem Pkw des 40 jährigen eine Mitfahrerin verletzt wurde. Sie musste mit dem Rettungswagen ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei regelte bei der Unfallaufnahme den Verkehr an der ausgefallenen Ampelanlage.   

 

 

 

Überflieger landet im Wald

Unglaublich. Das ist genau die richtige Bezeichnung für den Hergang eines Verkehrsunfalls in Raumland.

Gegen 22.30 Uhr war ein 22 Jahre alter Mann heute (19.06.2009) mit seinem SLK unterwegs von Dotzlar in Richtung Raumland. Vermutlich wegen viel zu schneller Fahrweise geriet sein Wagen in einem Kurvenbereich in Höhe des Schieferbergwerkes ins Schleudern und brach aus. Der Mann lenkte seinen Wagen massiv gegen und verlor letztlich doch die Kontrolle über das Auto. Dann schoss der Wagen nach rechts von der Straße einen abschüssigen Berg hinunter, rammte dort ein mobiles Toilettenhaus, streifte mehrere Bäume und schoss eine steile mehrere Meter tiefe Böschung hinunter. Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Pkw-Fahrer und sein Beifahrer wurden wie durch ein Wunder nur leicht verletzt und kamen mit dem Notarztwagen des DRK Rettungsdienstes aus Bad Berleburg ins Krankenhaus. Glück war es, dass ein Zeuge, der zum Unfallzeitpunkt in Gegenrichtung unterwegs war, das Geschehen beobachtet hat und sofort einen Notruf absetzte. Der Wagen war von der Straße aus nicht zu sehen. Die Wasserwerke mussten informiert werden, um das Wasser der Toilette abzustellen, die bei dem Unfall zerstört worden war.

 

 

 

Mit Pkw in Holzstapel gefahren

Bei einem Verkehrsunfall auf der L 553 zwischen Dotzlar und Raumland sind heute (15.06.2009) gegen 19.30 Uhr zwei Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Eine Pkw-Fahrerin war mit ihrem Wagen auf der regennassen Fahrbahn von Dotzlar in Richtung Raumland unterwegs, als sie vermutlich wegen zu schneller Fahrt nach rechts aus der Kurve getragen wurde und in Höhe der Einmündung „Am Eisenstein" gegen einen Stapel Brennholz prallte. Dabei wurde sie ebenso wie das mitfahrende Kind schwer verletzt. Der Pkw Suzuki wurde auf der gesamten Beifahrerseite und der Front erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die Verletzten wurden durch die DRK Rettungsteams aus Bad Berleburg und Erndtebrück, sowie den Bad Berleburger Notarzt versorgt. Die Straße blieb bei den Rettungsarbeiten voll gesperrt.

 

 

 

Gegen schlechte Reifen, dunkle Lichter und den Unfalltod

„Guten Tag. Mein Name ist Riedesel von der Polizei in Bad Berleburg. Wir führen eine Verkehrskontrolle durch und ich hätte gerne mal ihren Führerschein und den Fahrzeugschein", wendet sich Polizeihauptmeister an einen jungen Autofahrer, den er gerade in Bad Berleburg angehalten hat. Das Auto des jungen Mannes ist tiefer gelegt und hat breite Reifen. Die Polizeibeamten überprüfen bei dieser Kontrolle speziell solche Fahrzeuge, an denen gebastelt wurde und die von jungen Fahrern gefahren werden.
„Die Gruppe der jungen Erwachsenen von 18 bis 24 Jahren verursacht die meisten Verkehrsunfälle und da müssen wir ein besonderes Augenmerk drauf richten und Vorbeugung leisten", erklärt Polizeioberkommissar Rademacher von der Wache Kreuztal. Er leitet die Sondergruppe, die vom 29. Mai bis zum 15. Juni aktiv war.
Der gelernte Kfz-Mechaniker weiß dabei genau, worauf er achten muss, was für den Verkehr eine ernste Gefahr darstellt und was legal ist und was nicht. Er hat auch die anderen vier Kollegen der Sondergruppe, die ebenfalls alle über eine technische Ausbildung verfügen, zuvor immer wieder besonders in die Materie eingewiesen. Ausschließlich mit Motorrädern war die Sondergruppe im gesamten Kreisgebiet unterwegs, um die Fahrer auf Gefahren aufmerksam zu machen und die Straßen ein Stück weit sicherer zu machen.

Nachdem Polizeihauptmeister Riedesel die Papiere des zuvor gestoppten jungen Mannes kontrolliert hat, muss dieser die Motorhaube öffnen. Hier wird vor allem darauf geachtet, ob die Batterie gut gesichert ist, damit sie bei einem Unfall nicht durch die Motorhaube schießt. Auch der Luftfilter ist von Interesse für den Polizeibeamten. In Verbindung mit dem Sportauspuff am grünen Kleinwagen sorgt der für eine erheblich lautere Geräuschkulisse und muss vom Tüv eingetragen sein.

Was Riedesel und seinen Kollegen bei diesem Wagen allerdings wirklich Kopfzerbrechen bereitet, ist der Zustand der Reifen. „Haben Sie sich Ihre Reifen mal genauer angesehen?", wendet sich Polizeikommissar Knebel an den jungen Mann, der angibt, den Wagen nur von seiner Mutter geliehen zu haben.
Die Reifen auf der Vorderachse sind in einem schlechten Zustand. Sie sind ein sehr großes Unfallrisiko. Der Mann wird dafür eine Anzeige erhalten. Aber auch die Mutter bekommt eine Anzeige, denn sowohl der Fahrzeughalter als auch der Fahrzeugführer sind für die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs verantwortlich.
Unterdessen hat Polizeioberkommissar Rademacher ein weiteres Fahrzeug gestoppt. Die junge Dame ist erschrocken, als sie von den Polizeibeamten auf die Gefahren hingewiesen wird, die von ihrem Fahrzeug ausgehen: Das Fahrzeug ist so tief, dass der Radkasten die Reifen beschädigt und die Rückleuchten sind nachträglich verdunkelt worden, sodass man das Licht kaum erkennen kann.
Die junge Dame hat den getunten Opel erst kürzlich gekauft und von den Gefahren nichts gewusst. Sie sieht jetzt selbst, dass es so nicht geht. Jetzt muss sie dennoch die Konsequenzen tragen. Auch gegen sie muss eine Anzeige gefertigt werden. „Seien sie nicht so traurig. Auch wenn es jetzt teuer wird. Viel trauriger wäre es, wenn jetzt ein Unfall passiert wäre, bei dem Menschen verletzt worden wären", tröstet Riedesel die Dame.

Zusätzlich zu den Kontrollen und den daraus resultierenden Folgen erhalten die Autofahrer von den Polizeibeamten einen Handzettel, auf denen sie auf die Gefahren im Straßenverkehr und ihr Vergehen hingewiesen werden. Diese Aufklärungskampagne führt die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein schon seit einigen Jahren mit großem Elan und Erfolg durch. Die Unfallzahlen im Kreis Siegen-Wittgenstein sind im Vergleich zu anderen Kreisen niedrig. Eine Arbeit die sich lohnt, sind sich alle einig. Jedem Polizeibeamten ist es lieber einen jungen Menschen auf die Gefahren aufmerksam zu machen und ihn notfalls auch zu sanktionieren, als irgendwann den Eltern seinen Unfalltod beibringen zu müssen.               

 

 

 

Mit Transporter tödlich verunglückt

Wegen viel zu hoher Geschwindigkeit und sehr riskanter Fahrweise ist ein erst 25 Jahre alter Mann aus Siegen am späten Freitagnachmittag ums Leben gekommen.Mit dem Transporter eines Paketzustelldienstes war der Mann auf der B 62 von Erndtebrück in Richtung Lützel unterwegs. Offenbar hatte er es sehr eilig, denn er überholte in der 80 er Zone und im Überholverbot eine Fahrzeugkolonne, darunter auch einen Langholz - Lkw. Dem 25 - jährigen kamen beim Überholvorgang ein Milchwagen und ein Motorrad entgegen. Es kam zuerst zu einem leichten Zusammenstoß mit dem Milchwagen, wobei Spiegel abgefahren wurden. Der Motorradfahrer schaffte es noch rechtzeitig, seine Maschine abzubremsen und auszuweichen. Allerdings scherte der Transporterfahrer sehr knapp vor der überholten Kolonne wieder ein und wurde dabei von dem Langholz - Lkw getroffen. Der Transporter schleuderte schließlich nach rechts, überschlug sich dabei, fällte mehrere Bäume und kam in Gegenrichtung in einem Graben zum Stehen. Vermutlich, weil der Fahrer nicht angeschnallt war, flog er aus dem völlig zerfetzten Auto und war auf der Stelle tot. Die gesamte Ladung verteilte sich auf der B 62, das Dach und der Aufbau des Transporters wurden regelrecht abgerissen. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten war die B 62 für mehr als zwei Stunden lang komplett gesperrt.

 

 

 

Motorradfahrer stirbt

Ein 48 Jahre alter Motorradfahrer ist am Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall so schwer verletzt worden, dass er kurz nach dem Unfall verstorben ist. Der Mann war mit seinem Motorrad auf der B 62 von Afholderbach kommend in Richtung Lützel unterwegs. Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit war der Mann mit seinem Motorrad in einer Rechtskurve geradeaus gefahren und hatte dabei ein Verkehrsschild von einem Parkplatz getroffen. Der Mann blieb nach Angaben der Polizei am Schild hängen und musste noch vor Ort durch den DRK-Rettungsdienst der Wache Netphen reanimiert werden. Anschließend wurde er noch mit dem Rettungshubschrauber in ein Siegener Krankenhaus geflogen, wo er jedoch kurze Zeit später verstarb. Die B 62 musste zeitweise komplett gesperrt werden, um den An- und Abflug des Rettungshubschraubers zu ermöglichen.

 

 

 

Schwerer Unfall fordert sechs Verletzte

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit sechs Verletzten, von denen zwei eingeklemmt waren, musste die Feuerwehr aus Erndtebrück mit dem Löschzug 1 und der Löschgruppe Schameder heute (03.06.2009) auf die Bundesstraße 62 von Erndtebrück in Richtung Lützel ausrücken. Kurz nach dem Ortseingang Erndtebrück beabsichtigten zwei Männer, von der Bundesstraße nach rechts auf ein Firmengelände abzubiegen.
Eine Frau, die vier Kinder in ihrem Auto hatte und hinter den beiden Männern ebenfalls von Erndtebrück in Richtung Siegen unterwegs war, erkannte diese Situation zu spät und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf das abbiegende Fahrzeug auf. Dabei wurde der Wagen der beiden Männer über die angrenzenden Bahngleise in eine Haltebucht geschleudert. Die Frau war mit den Kindern zu einem Fußballturnier der Schule nach Siegen unterwegs. Die beiden Männer wurden in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehren aus Erndtebrück und Schameder befreit werden. Dazu wurde das Dach des Wagens abgetrennt und die Verletzten, nachdem sie durch den Rettungsdienst stabilisiert worden waren, schonend aus dem Wrack befreit.
Die vier Kinder im Auto der Unfallverursacherin wurden ebenfalls verletzt, allerdings nicht eingeklemmt. Drei Kinder konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Die Unfallverursacherin überstand den Unfall nahezu unverletzt. Der Wagen der Frau wurde allerdings ebenfalls schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden.

Die insgesamt sechs Verletzten wurden durch den DRK-Rettungsdienst aus Wittgenstein und dem Siegerland und das Team des Rettungshubschraubers Christoph 25 aus Siegen versorgt und in Siegener Kliniken gebracht. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet.    

 

 

 

Ausflug endet tödlich

Tödlich endete der Ausflug für einen jungen Motorradfahrer aus Recklinghausen am Pfingstmontag (01.06.2009). Vermutlich war er auf der B 236 zu schnell unterwegs, als er auf der Steigungsstrecke kurz vor dem Albrechtsplatz die Kontrolle über seine schnelle Maschine verlor und nach rechts gegen die angrenzenden Leitplanken prallte. Der junge Biker wurde dabei in eine Waldböschung nahe der Bundesstraße geschleudert und verstarb noch an der Unfallstelle an seinen schwersten Verletzungen. Der Notarztwagen aus Bad Fredeburg und der Rettungshubschrauber aus Siegen wurden nicht mehr benötigt und mussten unverrichteter Dinge wieder abrücken. Die Polizei und der Rettungsdienst kümmerten sich um die Freunde des verunglückten Motorradfahrers aus Recklinghausen, die mit ihm in der Gruppe gefahren waren. Für die Beweissicherung an der Unglücksstelle musste die B 236 lange gesperrt bleiben. Das Motorrad wurde bei dem Unfall total zerstört und die Teile verteilten sich über mehrere hundert Meter auf der Fahrbahn. Der Verkehr staute sich lang in beide Richtungen. 

 

 

 

 

Mit dem Motorrad gestürzt

Ein Schwerverletzter Motorradfahrer ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich heute (23.05.2009) gegen 13.20 Uhr auf der L 903 zwischen Richstein und Arfeld ereignete. Nach Angeben der Polizei war auf der engen, kurvenreichen Strecke eine Gruppe niederländischer Motorradfahrer unterwegs. Einer von ihnen kam in einer scharfen Kurve aufgrund eines Fahrfehlers von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Böschung. Dabei, so die Polizei weiter, wurde der Windschutz des Motorradhelms zerstört und der Motorradfahrer verletzte sich dann im Gesicht. Er wurde mit dem Notarztwagen ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht. Das Motorrad war nach dem Unfall noch fahrbereit und wurde von der Polizei zum Krankenhaus gebracht.

 

 

 

 

Unfall in Niederlaasphe

Bei einem Verkehrsunfall in Niederlaasphe auf der Marburger Straße (B 62) sind heute (11.05.2009) große Mengen Öl ausgelaufen, die für eine Stundenlange Sperrung der B 62 führten. Bereits an dem Unfall vorbeigefahrene Pkw hatten das Öl verteilt. Der Unfall war nach Angaben der Polizei passiert, weil ein 37 jähriger Familienvater, der mit seinem Pkw aus Richtung Wallau kommend in Richtung Bad Laasphe unterwegs war, im Bereich der Unfallkurve in Niederlaasphe ins Schleudern geriet. Er prallte anschließend mit der Front seines Pkw gegen eine angrenzende Felswand und drehte sich dann um 180 Grad. Die Beifahrerin im Pkw und die beiden mitfahrenden Kinder wurden durch den DRK Rettungsdienst der Wache Bad Laasphe ins Krankenhaus gefahren. Der Pkw wurde total beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die Kameraden des Löschzuges 1 der Freiwilligen Feuerwehr Bad Laasphe musste zuvor das ausgelaufene Öl abstreuen.

 

 

 

Dieselspur in Elsoff

Eine riesige Dieselspur zwischen Elsoff und Alertshausen erforderte am Sonntag (10.05.2009) einen langwierigen Polizeieinsatz. Ein Busfahrer, der mit seinem Bus von Elsoff in Richtung Alertshausen unterwegs war, hatte Diesel verloren, weil er seinen Tank offen hatte. In jeder Linkskurve war es dann zum Verlust von Kraftstoff gekommen. Als Passanten die Polizei alarmiert hatten, hatten die Beamten den Verursache r schnell ermittelt. Das Problem war jedoch die Beseitigung der Spur: Zuerst wurde die Feuerwehr alarmiert, die aber wegen der Klage einer Firma aus dem Siegerland nicht mehr berechtigt ist, solche Spuren zu beseitigen. Deshalb wurde nach einer Begutachtung durch die Feuerwehrleute vor Ort der Wehrführer alarmiert, der wiederum die Entscheidung getroffen hat, die Spezialfirma anzufordern. Die Anfahrt nahm allerdings rund zwei Stunden in Kauf und dann musste die Spur, die sich über mehrere Kilometer zog ja noch beseitigt werden. Die Polizei musste in der Wartezeit auf die Spezialfirma die Verkehrsteilnehmer warnen und die Spur so gut es ging, absichern. Erst nach rund drei Stunden konnten die beiden Beamten die Heimreise antreten. Gerüchte, dass sie in Elsoff nach Essen gefragt hatten, um nicht vom Fleisch zu fallen, stimmten allerdings nicht. 

 

 

 

 

Die Polizei zieht um

Die Polizei zieht um. In der Vergangenheit ist schon mehrmals in den Medien darüber berichtet worden, dass die Polizeiwache in Bad Berleburg ihren bisherigen Standort der Wache „Im Herrengarten" für die Zeit der Renovierung des dortigen Gebäudes verlässt und zum „Landhaus Luise" gegenüber der Baumrainklinik umzieht. Seit heute (08.05.2009) nimmt der Umzug ganz konkrete Formen an. Das Kriminalkommissariat bezieht die neuen Räumlichkeiten bereits heute und am Montag dann auch die Kollegen des Wach- und Wechseldienstes. Eine Umzugsfirma aus Olpe ist seit heute Morgen um sieben Uhr mit den Umzugsarbeiten beschäftigt. Tatkräftig unterstützt wird die Firma dabei auch von den Bad Berleburger Beamten, die sich ihre Zimmer einrichten und die Unterlagen an den richtigen Ort bringen müssen.

Besonders stressig war zumindest der Vormittag auch für den Polizeibeamten Christoph Hildebrandt, der heute Morgen Wachhabender in Bad Berleburg war. Neben den üblich anfallenden Arbeiten musste er auch mit Rat und Tat bei den ein oder anderen Fragen beim Umzug zur Seite stehen, oder einen Fotografen zufrieden stellen. (Dankeschön!).

Mit Umzugs Lkw und auch mit Fahrzeugen der Kreispolizeibehörde wurden heute den ganzen Tag lang Möbel, Regale, und Arbeitsmittel transportiert.

Am Montag werden dann die Beamten der Polizeiwache auch mit ihrer Wache umziehen .Bis dahin wird der Dienstbetrieb noch vom Herrengarten aus versehen. Im Laufe des Montagvormittags wird dann der Wachbetrieb im „Lerchenweg, Landhaus Luise" weiter gehen. Für einige Zeit wird der Wachbetrieb parallel laufen, sodass ein polizeilicher Einsatz zu jeder Zeit ungestört möglich ist. Für den Bürger bleibt die Polizei die ganze Zeit über die bekannte Telefonnummer 0 27 51 / 90 90 erreichbar. In dringenden Fällen muss der Notruf 110 genutzt werden. Auch der Streifendienst und die Präsenz der Polizei in Wittgenstein werden durch den Umzug nicht beeinflusst. Für den Bürger ändert sich lediglich der Weg zur Wache.

Die Wache „Im Herrengarten" soll erneuert werden und nach etwa einem Jahr sollen die Ordnungshüter dann wieder ihr bekanntes Domizil beziehen, was von außen nicht verändert werden soll.            

 

 

 

 

Motorradunfall bei Weidenhausen

Ein schwerer Motorradunfall ereignete sich heute (07.05.2009) gegen 18.15 Uhr auf der B 480 bei Weidenhausen. Dort musste ein Motorradfahrer mit seiner Mitfahrerin auf der B 480 in Richtung Leimstruth Verkehrs bedingt anhalten. Dies erkannte eine nachfolgende Pkw-Fahrerin (21) nicht rechtzeitig und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf. Dadurch wurde das Motorrad durch die Luft geschleudert und blieb dann auf der Straße liegen. Ein Unfallzeuge, der noch hinter der jungen Frau unterwegs war, musste nach Angaben der Polizei nach dem Zusammenstoß schnell mit seinem Fahrzeug in einen Feldweg ausweichen, um zu verhindern, dass das Motorrad genau auf seinem Pkw landet. Der Motorradfahrer (47) und seine Mitfahrerin (46) wurden verletzt und mussten mit dem RTW der DRK-Wache Erndtebrück ins Krankenhaus gebracht werden. Nur der robusten Maschine und der hervorragenden Schutzbekleidung der beiden Unfallopfer ist es wohl zu verdanken, dass beide mit relativ leichten Verletzungen davon kamen.

Die beiden Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Verkehr fuhr einspurig an der Unfallstelle vorbei. 

 

Ein besonderer Dank gilt der RTW Besatzung aus Erndtebrück und Philipp Weyandt.

 

 

 

 

Lkw auf der B 236 verunglückt

Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich heute gegen 15.30 Uhr auf der B 236 zwischen Züschen und Hallenberg. Dort war ein Lkw von Züschen in Richtung Hallenberg unterwegs und aus bislang unklarer Ursache auf den Randstreifen geraten. Im Bereich einer Kurve stürzte der Lastwagen mit seinem langen Anhänger dann schließlich auf die Seite. Der Lkw blockierte die gesamte Bundesstraße der Bereite nach und ein Teil seines Anhängers ragte noch weit über den Fahrbahnrand hinaus über eine Böschung. Für die Bergung musste die B 236 Stundenlang gesperrt bleiben und der Verkehr wurde durch die Polizei umgeleitet. Der Lkw Fahrer wurde verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehr aus Züschen kümmerte sich um das Auffangen des Kraftstoffes und war bei der Bergung behilflich. 

 

 

 

Nach schwerem Unfall in Lebensgefahr

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Dienstagnachmittag (28.04.2009) ein 30 Jahre alter Mann aus Erndtebrück lebensgefährlich verletzt worden. Auf der B 62 aus Richtung Schameder war dem Mann kurz vor Erndtebrück ein Mercedes Sprinter aus Richtung Schameder auf der Gegenfahrspur entgegengekommen. Der junge Mann hatte keine Chance mehr auszuweichen. Der Sprinter rammte den Wagen frontal und schob ihn in eine Böschung.

Der Fahrer des Pkw wurde dabei eingeklemmt und erlitt schwerste, lebensbedrohliche Verletzungen. Nach rund einer Stunde konnten die Feuerwehren aus Erndtebrück und Schameder den Schwerstverletzten befreien, der zuvor schon vom DRK Rettungsdienst und der Besatzung des Rettungshubschraubers aus Siegen versorgt und stabilisiert worden war. Wegen der nassen Wiese musste der Rettungshubschrauber auf der Straße landen, um den Patienten aufnehmen zu können. Er wurde in eine Spezialklinik nach Siegen geflogen.  
Die B 62 blieb für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Beide Unfallfahrzeuge wurden total zerstört und mussten abgeschleppt werden. Nach der Befreiung des Eingeklemmten war die Feuerwehr bei den Aufräumarbeiten behilflich und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. 

 

 

 

 

LKW in Schuppen gefahren

 

 

 

 

 

Zu einem spektakulären Verkehrsunfall kam es heute (28.04.2009) am Morgen im benachbarten Siegerland. Dort war ein Lkw im Ortsteil Feuersbach in Richtung Deuz unterwegs, als er aus bislang noch unklarer Ursache in einer Rechtskurve einer Steigungsstrecke geradeaus fuhr und dabei einen Pkw rammt und anschließend in eine Scheune prallte. Wie durch ein Wunder wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Der Lkw wurde von einem Spezialunternehmen aus der Scheune geborgen, in dem das Dach, unter dem sich der Lkw verkeilt hatte, von einem Kran angehoben wurde.

 

 

 

Zusammenstoß ging glimpflich aus

Glimpflich ging heute (25.04.2009) ein Zusammenstoß auf der B 62 kurz vor Lützel aus. Gegen 11.30 Uhr befuhr nach Polizeiangaben ein Mann mit seinem Mercedes die B 62 von Erndtebrück in Richtung Lützel. Wegen überhöhter Geschwindigkeit ist er im Bereich einer Rechtskurve ins Schleudern geraten und in einen Peugeot geprallt, der in Gegenrichtung unterwegs war. Dieser Wagen wurde beim Aufprall um 180 ° gedreht und erheblich beschädigt. Der Aufprall war so heftig gewesen, dass einige Airbags auslösten. Die Familie im Auto blieb glücklicherweise unverletzt. Auch der Unfallverursacher kam mit dem Schrecken davon. Der vorsorglich alarmierte DRK-Rettungsdienst brauchte nicht eingesetzt zu werden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Auf der B 62 kam es zu Behinderungen.

40 Jahre im Dienst der Polizei

Norbert Heckel

Die Bereitschaftspolizei in Wuppertal, lange Jahre Dienst bei der Kölner Polizei, Streifendienst in Attendorn, ein Jahr beim Verkehrsdienst in Olpe, Dienst auf der Hauptwache Siegen, in 1980 nach Bad Laasphe und seit dem Jahr 2000 in Erndtebrück.
Der Bad Laaspher Polizeihauptkommissar Norbert Heckel hat in seinen 40 Dienstjahren bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen fast alles gesehen. Am 21.April auf den Tag genau vor 40 Jahren hat er seinen Dienst bei der Polizei angefangen und ist den Ordnungshütern seit dem treu geblieben.
Als er sich im Polizeidienst beworben hatte, gibt er mit einem schmunzeln zu, „da wollte ich eigentlich nur die Pflichtjahre absolvieren um die Bundeswehrzeit zu überbrücken". Doch diese Vorstellung warf Norbert Heckel ganz schnell über den Haufen. „Ich habe sofort gemerkt, wie interessant der Polizeidienst für mich ist und dann habe ich mich entschieden auf jeden Fall zu bleiben", erinnert er sich.
Viel hat sich in dieser langen Zeit bei der Polizei geändert. „Am Anfang da hatten wir als Streifenwagen VW Käfer mit Handscheinwerfern auf dem Dach", berichtet Norbert Heckel aus seiner Anfangszeit. Zu seinen Aufgaben gehörte es damals auch, in Köln das Gefängnis zu bewachen, oder Fußballspiele des FC Köln abzusichern. „Auch am Flughafen kamen wir immer wieder zum Einsatz. Dort mussten wir Personen und Reisegepäck kontrollieren, weil die Bundespolizei zu dieser Zeit nur die Passkontrollen übernahm", erklärt der gebürtige Bad Laaspher. Eine große Umstellung war es für ihn, als er von der Kölner Polizei nach Attendorn wechselte. „Das war eine sehr große Umstellung für mich. Es wurde mit einem Mal schlagartig ruhiger", erinnert er sich. Auch in den folgenden Jahren beim Verkehrsdienst in Olpe, selbst bei der Wache in Siegen und schließlich in Wittgenstein war es stets ruhiger als in Köln. „Hier auf dem Land kennen einen die Menschen mit Namen. In der Großstadt war man nur die Polizei und der Kontakt zum Bürger war lange nicht so groß wie hier", resümiert Norbert Heckel die unterschiedlichen Dienststellen. Das ist etwas, was ihm sehr wichtig ist, der Kontakt zu den Menschen. „Es ist auch schon vorgekommen, dass sich Menschen, denen man in irgendeiner Form geholfen hat, persönlich auf der Wache vorbeikamen und sich noch einmal bedankt haben. Das freut einen natürlich ganz besonders", erzählt Norbert Heckel mit einem Lächeln im Gesicht.
Einen Einsatz, der ihm besonders in Erinnerung geblieben ist, musste er in Bad Laasphe fahren: „Da wurden wir zu einem Hotel gerufen, in das eingebrochen worden war. Es hieß, dass sich der Täter noch vor Ort befindet. Wir sind dann rein und plötzlich stand er mir im Keller mit einem Messer gegenüber. Da war ich froh, dass ich meine Pistole in der Hand hatte". Die brauchte der erfahrene Polizeihauptkommissar nicht einzusetzen. Er schaffte es nämlich zusammen mit seinem Kollegen, den Mann durch Gespräche zu beruhigen und die Sache  zu Ende zu bringen. „Am Ende stellte sich heraus, dass es sich um eine geistig verwirrte Person handelte, die glaubte, sie habe das Hotel gekauft und müsse es jetzt verteidigen. Das werde ich sicher nie vergessen", gibt Norbert Heckel zu.
Neben dem Kontakt mit vielen Menschen schätzt er an seinem Beruf die abwechslungsreiche Arbeit und dass kein Tag wie der andere aussieht. Mit 58 Jahren ist er übrigens der älteste Polizeibeamte in Wittgenstein. Aber auch nach dieser langen Zeit steht für ihn fest: „Ich gehe jeden Tag gerne zum Dienst und ich würde diese Wahl immer wieder treffen".

Ein neues Motorrad für Berleburg

 

 

 

 

 

Bad Berleburg, Parkstraße unterhalb der Schlossmauer. Es ist warm, mäßiger Verkehrsfluss. Die Sonne scheint. Dezent taucht am anderen Ende der Straße ein Motorrad auf. Als es näher kommt, erkennt man, dass es sich um ein Polizeimotorrad handelt. Hochkonzentriert steuert der Polizeibeamte seine Maschine an den schönen, historischen Fachwerkhäusern vorbei. Das Motorrad sticht ins Auge. Es überzeugt durch seine windschnittige Bauart, die glänzenden grünen und silbernen Farben und die Blaulichtanlage.

Polizeikommissar Jörn Schuppener von der Wache Bad Berleburg ist mit dem Motorrad zum Fototermin unterwegs. Extra langsam solle er einmal an der Fachwerkkulisse vorbeifahren, hatte ihm der Fotograf gesagt.

Danach geht es auf zur Kühhude und zum Rothaarsteig, wo noch ein paar Fotos gemacht werden sollen, die die Geländefähigkeit der Maschine vom Typ BMW 650 GS dokumentieren. Seit Mitte März können sich die Beamten der Wache aus Bad Berleburg über dieses neue Motorrad freuen. Und dem Mann, der es zum Fototermin fährt haben sie das zu verdanken. Als die alte Maschine abgeschrieben war, ging es darum für Bad
Berleburg ein neues Krad zu bekommen. Die üblichen Maschinen, die von der Kreispolizeibehörde angeschafft werden, waren aber für die Wittgensteiner Bereiche nur sehr schlecht geeignet. Zu wuchtig und ungelenkig sind diese 1100er Maschinen und in der Anschaffung ebenfalls recht teuer. Kein Motorrad mehr für Bad Berleburg? Doch -- Jörn Schuppener hat sich bemüht, hat sich kundig gemacht und im Internet und bei anderen Behörden recherchiert. „Bei der Polizei in Düsseldorf gab es diese leichten Maschinen", erinnert er sich. Nach einer kurzen Prüfung, ob die Maschine in Wittgenstein genutzt werden kann, wurde die Anschaffung realisiert.

Auf der Kühhude und dem direkt angrenzenden Rothaarsteig zeigt sich, wie gut der erfahrene Polizeibeamte mit der Maschine im Feldweg und im Gelände fahren kann. „Mit den großen Maschinen ist so etwas unmöglich. Wenn man damit mal umfällt hat man echt verloren", erklärt Jörn Schuppener. Gerade für die waldreiche Region in Wittgenstein ist dieses Motorrad ideal.

Neben der Geländegängigkeit gibt es am neuen Krad weitere Vorteile für die Polizeibeamten: In zwei Koffern sind alle notwendigen Utensilien untergebracht, die man beim Einsatz benötigt. Alkotester, alle möglichen Formulare, Zahlgerät und Fotoapparat finden hier Platz. Ein 4-Meter Funkgerät, was fest installiert ist, gehört ebenfalls zur Ausrüstung, genauso wie eine Sondersignalanlage, die eine Alarmfahrt wesentlich sicherer macht. Am alten Krad gab es so etwas nämlich nicht. Zur weiteren guten Ausstattung gehören unter anderem ein ABS, beheizbare Lenkgriffe und eine extra grobstollige Bereifung.

Mit etwa 180 Kilogramm ist das Motorrad nicht sehr schwer und die Beherrschbarkeit wird dadurch erheblich verbessert.

Nach einigen Fotos vom Motorrad muss „Schuppi" wieder weiter. Denn er macht - wie fünf andere Kradfahrer in drei Dienstgruppen - ganz normalen Streifendienst mit seinem „Moped".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontrollen an Karfreitag

Nachdem am Karfreitag ein wunderschönes Wetter herrschte, waren viele Verkehrsteilnehmer in Wittgenstein unterwegs. Mit dem Motorrad, mit dem Fahrrad, oder mit dem Cabrio - jeder wollte das schöne Wetter genießen.

Das geht leider nie ohne Gefahren und leider auch nicht immer ohne Unfälle aus. Grund genug für die Polizei, entsprechende Kontrollen durchzuführen. Gerade zu Beginn der Motorradsaison - nach einer langen  Pause gibt es viele Fahrer, die ihr Können überschätzen und noch unsicher sind, oder die Gefahren nicht erkennen. Viele packt der Reiz nach Geschwindigkeit - auf dem Motorrad den Fahrtwind spüren, oder im Cabrio in der frischen Luft sitzen. Dass die Menschen dabei ihr Leben und das Leben anderer Menschen in Gefahr bringen, vergessen sie oft. Manche gibt es sogar, die wissen es genau und tun es trotzdem. Sie haben es noch nicht einmal vergessen und sie tun es trotzdem!

Um schweren Unfällen vorzubeugen und entgegenzuwirken, haben am Karfreitag unter anderem die Polizeibeamten der Wache Bad Berleburg entsprechende Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei wurde neben der Geschwindigkeit auch auf die allgemeine Fahrweise, Überholverbote und viele andere Faktoren geachtet.

Bei der ersten Kontrollstelle müssen die Beamten nicht lange warten. In einer dörflichen Gegend - es sind 50 km/h erlaubt - rast ein Motorrad mit mehr als 80 km/h an. Der Mann wird angehalten und  über den Verstoß und die Folgen aufmerksam gemacht. Dabei ist die Verständigung nicht ganz so einfach: Der Kradfahrer ist gehörlos. Dennoch versteht er, was er gemacht hat und was jetzt auf ihn zukommt: 80 Euro Bußgeld und drei Punkte in Flensburg muss der Mann für seine Geschwindigkeitsüberschreitung hinnehmen. Wenn man bedenkt, dass an dieser Straße kleine Kinder spielen, ist die Strafe eigentlich noch zu niedrig angesetzt. Der Mann ist einsichtig und kann nach ein paar Minuten weiterfahren.

Es dauert nicht lange, da wird ein Pkw angehalten. Die Frau war ebenfalls zu schnell unterwegs und muss nun mit den Konsequenzen leben.

 

 

 

 

 

Nach etwa einer Stunde wird der Standort gewechselt. Es geht nun etwa 20 Kilometer weiter, zu einer weiteren Strecke, auf der es in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen gekommen ist.

Auch hier muss die Streifenwagenbesatzung nicht lange warten. Zwei Motorradfahrer überholen bei durchgezogener Linie im Überholverbot gleich eine ganze Reihe Pkw. Die Biker werden angehalten. Als sie die Helme abnehmen, traue ich meinen Augen kaum. Das sind fast noch Kinder. „Wir halten Sie an, weil es hier auf der Strecke in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Unfällen gekommen ist. Wir haben keine Lust, Euch irgendwann von der Straße zu holen. Ihre Eltern sehen das doch sicher genau so", erklären die beiden Polizeibeamten. Die Jungs sind einsichtig und verstehen die Kontrollmaßnahme. Während der Personalienaufnahme sind sie selbst erschrocken, in welcher Art und Weise einige Fahrzeuge jetzt an der Kontrollstelle vorbeirauschen. „Fahrt bitte in Eurem eigenen Interesse vorsichtig", so der gut gemeinte Rat der Polizeibeamten, bevor die Jungs ihre Fahrt fortsetzen.

Der traurige Höhepunkt an diesem Tag war ein rücksichtsloser - und wie ich finde auch uneinsichtiger Autofahrer - der im Kurvenbereich trotz Überholverbot und durchgezogener Linie zwei Autos überholt hat. Bei der Ansprache durch die Streifenwagenbesatzung will er von nichts mehr wissen. Er ist ungehalten. Durch so ein Überholmanöver habe ich in 2006 einen guten Freund verloren. Für eine eventuell anstehende Gerichtsverhandlung stehe ich nun als Zeuge zur Verfügung. Ich möchte nicht noch einmal einen Freund verlieren.      

 

 

 

  

Von Pkw erfasst und schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf dem Friedhofsparkplatz in Bad Berleburg ist heute (07.04.2009) eine Frau schwer verletzt worden. Sie war auf dem Gehweg in Richtung Ederstraße unterwegs und wurde vom Pkw einer 52 jährigen erfasst, die gerade in Richtung Baumrain unterwegs war. Die Frau hatte die Fußgängerin zunächst übersehen und hatte dann noch versucht auszuweichen, wobei ihr Smart in eine Hecke geriet und vor einem kleinen Baum zum Stillstand kam. Die Fußgängerin wurde zu Boden geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Sie wurde vor Ort durch den DRK Rettungsdienst der Wache Bad Berleburg und den Notarzt versorgt und ins Krankenhaus nach Bad Berleburg gebracht. Der Pkw wurde mit Hilfe eines Abschlepper aus der Hecke geborgen, da er sich im Boden festgefahren hatte und in den Sträuchern fest hing.    

Zusammenstoß an der Kreuzung

Bein einem Zusammenstoß in Raumland im Bereich der Kreuzung B 480/L553 ist heute Morgen (07.04.2009) ein Sachschaden in Höhe von rund 16.000 Euro entstanden. Eine 52 Jahre alte Frau war mit ihrem Mercedes von Dotzlar in Richtung Raumland unterwegs. An der Kreuzung zur B 480 wollte sie nach links in Richtung Weidenhausen abbiegen und übersah dabei den Wagen einer 50 jährigen, die von Weidenhausen in Richtung Bad Berleburg unterwegs war. Im Bereich der Kreuzung kam es dann zum Zusammenstoß. Dabei wurde der Pkw der 50 jährigen über die gesamte Fahrbahnbreite bis auf den angrenzenden Radweg geschleudert. Verletzt wurde trotz des heftigen Aufpralls niemand. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Schwerer Verkehrsunfall in Hemschlar

 

 

 

 

 

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Mittwochabend (01.04.2009) ist eine Frau lebensgefährlich verletzt worden, ein 17 Jahre alter Junge erlitt schwere Verletzungen.

Wie auf einem Schlachtfeld sah es aus, als die Rettungsteams auf der B 480 am Abzweig Hemschlar eintrafen. Zwei Verletzte lagen auf der Straße, ein Anhänger stand auf dem Dach eines total zerstörten Autos, ein Golf stand beschädigt auf der Straße, ein weiterer am Wegrand.

Nach Angaben der Polizei hat sich der Unfall wie folgt ereignet:

„Eine 26-jährige Pkw-Fahrerin befuhr am Mittwoch dem 01.04.2009 um 20:00h die "Neue Straße (K45)" in Bad Berleburg - Hemschlar aus Richtung Rinthe kommend in Richtung B480. An der Kreuzung beabsichtigte sie nach links in die B480 in Richtung Raumland abzubiegen. Beim Abbiegen übersah sie den Pkw einer Vorfahrtberechtigten 22-Jährigen, die auf der B480 aus Richtung Weidenhausen kommend in Richtung Raumland fuhr.
Um ein Auffahren auf den plötzlich einbiegenden Pkw der 26-Jährigen zu vermeiden, wich die 22-Jährige aus und versuchte links an dem Pkw vorbeizufahren. In diesem Moment bog die 26-jährige allerdings wieder nach links in eine Grundstückseinfahrt ab, ohne das inzwischen neben ihr fahrende Fahrzeug zu bemerken. Die beiden Pkw kollidierten seitlich.
Der Pkw der 22-Jährigen wurde nach links auf ein Grundstück geschleudert. Auf dem Grundstück befanden sich eine 39-jährige Frau und 17-jähriger Mann, die mit dem Entladen eines dort stehenden Pkw mit Anhänger beschäftigt waren. Beide Personen wurden von dem Pkw der 22-jährigen aufgeladen und schwer verletzt. Der Pkw der 22-jährigen prallte danach gegen den stehenden Anhänger, der auf das Dach ihres Pkw aufgeladen wurde und anschließend noch gegen den abgestellten Pkw.
Die 39-Jährige wurde schwerstverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert, der 17-jährige wurde schwer verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht
Die beiden Pkw-Fahrerinnen blieben unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 11500 €.
Die B480 wurde für die Dauer der Unfallaufnahme für 2 Stunden voll gesperrt." (Polizei Siegen, Leitstelle)

Unter Alkohol ins Wasser gefahren

Unglaubliches Glück hatte ein 20 Jahre alter Pkw Fahrer bei einem schweren Verkehrsunfall am frühen Sonntagmorgen (29.03.2009) auf der L 718 zwischen Sassenhausen und Bad Laasphe. Vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit und infolge von Trunkenheit kam der junge Mann mit seinem Opel Vectra in der Gefällestrecke kurz hinter dem Abzweig Stünzel von der Fahrbahn ab. Der Wagen geriet eine große Böschung, wo er sich gleich mehrfach überschlug und einige hundert Meter von der Straße entfernt völlig zerstört in einem Bachbett zum Stehen kam. Das Fahrzeug wurde dabei so stark deformiert, dass der Fahrer die Fahrertür nicht mehr öffnen konnte. Das Dach wurde auf der Fahrerseite bis zum Armaturenbrett eingedrückt. Wie durch ein Wunder wurde der Mann nur leicht verletzt und wurde mit dem DRK-Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht. Der Mann hatte sich bereits über die Beifahrertür aus dem Wrack befreien können und mit Hilfe einer Passantin Polizei und Rettungsdienst alarmiert. Die Bergung des Pkw gestaltete sich sehr schwierig, da der Wagen weit von der Straße abgekommen war. Er musste mit einem speziellen Autokran geborgen werden, der zuerst aus Wenden anrücken musste. Die L 718 wurde teilweise komplett gesperrt. Der Führerschein des jungen Mannes wurde sofort eingezogen.    

Schwerwiegender Zusammenstoß bei Hallenberg

Bereits am Montag, den 23. Februar 2009 kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall im benachbarten Hochsauerlandkreis. Dort waren auf der Landstraße 717 zwischen Hallenberg und Somplar zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Ein 18 Jahre alter Mann befuhr die Straße in Richtung Somplar mit seinem alten Opel Kadett und stieß mit dem Wagen einer jungen Frau zusammen, die die Straße in Gegenrichtung befuhr. Die Wucht des Aufpralls war so heftig gewesen, dass der Pkw des jungen Mannes regelrecht zerrissen wurde. Der Mann war auf der Stelle tot. Auch die schwangere Frau erlitt so schwere Verletzungen, dass sie und ihr ungeborenes Kind noch an der Unfallstelle verstarben. Ein drei Jahre alter Junge, der bei der Frau im Auto mitgefahren war, überlebte den Unfall mit schweren Verletzungen. Er wurde in die Uniklinik nach Marburg gebracht.

Die freiwillige Feuerwehr aus Hallenberg musste ebenso ausrücken, wie der Rettungsdienst aus dem Hochsauerlandkreis und dem benachbarten Hessen. Die Polizei hatte Stundenlang mit der Unfallaufnahme und der Beweissicherung zu tun. Von der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger zur Rekonstruktion des folgenschweren Unfalles beauftragt. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt und die Straße rund sieben Stunden bis 02.00 Uhr in der Nacht gesperrt.      

Unter Alkohol schwer verunglückt

 

 

 

 

 

Bei einem spektakulären Verkehrsunfall ist am Mittwochabend (18.02.2009) in Schwarzenau ein 52 jähriger Mann schwer verletzt worden. Gegen 19.10 Uhr war der Mann mit seinem Wagen auf der Edertalstraße von Beddelhausen in Richtung Schwarzenau unterwegs. Kurz vor dem Ortseingang Schwarzenau kam der Mann wegen vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit und wegen starkem Alkoholeinfluss mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und raste in eine Böschung. Das Fahrzeug kippte dabei um und kam auf der Fahrerseite zum Liegen. Mit Hilfe der Schwarzenauer Feuerwehr wurde der Mann aus seinem Fahrzeug befreit und vom DRK Rettungsdienst aus Bad Berleburg versorgt. Anschließend wurde der Mann mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus nach Frankenberg gefahren. Der Pkw wurde mit Hilfe der Feuerwehr geborgen und abgeschleppt. Der Führerschein des Alkoholfahrers wurde sichergestellt.

Ein besonderer Dank geht an Tim Schneider, Kevin Dornhöfer, Kirsten Slenzka und Jörg Büdenbender, sowie an die eingesetzen Polizeibeamten und einen freundlichen Helfer der FF Schwarzenau!

Zusammenstoß mit LKW auf der B 62

 

 

 

 

 

Großes Glück hatte eine 49 Jahre alte Frau, die heute Morgen (16.02.2009) mit einem Lkw auf der B 62 in Leimstruth zusammenstieß. Die Frau war gegen 8.15 Uhr aus Richtung Bad Laasphe gekommen und in einer Rechtskurve kurz vor dem Abzweig zur B 480 ins Schleudern geraten. Dabei rutschte ihr Toyota auf die Gegenfahrbahn und wurde von einem Lkw aus Siegen erfasst, der die Strecke bergab befuhr. Der Wagen der Frau wurde herumgeschleudert und blieb auf der anderen Straßenseite entgegengesetzt der Fahrtrichtung stehen. Wie durch ein Wunder blieb die Frau bei dem Unfall unverletzt. Der Lkw wurde erheblich an der Seite beschädigt und musste ebenso wie der Pkw abgeschleppt werden. Der Verkehr wurde durch die Polizei geregelt. Ursache für den Unfall war vermutlich überhöhte Geschwindigkeit der Pkw-Fahrerin trotz Schneematsch auf der Fahrbahn.

 

 

 

 

Schneechaos in wittgenstein

 

 

 

 

 

 

In aller Härte hat der Winter gestern Abend (12.02.2009) sein Gesicht gezeigt. Binnen weniger Minuten hatten sich in Wittgenstein alle Straßen in Rutschflächen verwandelt, da sich überall Eisspiegel bildeten und es scheinbar unaufhörlich schneite. Ab 17 Uhr war in Wittgenstein der Ausnahmezustand ausgebrochen.

Der erste Unfall ereignete sich in Niederlaasphe, als in der berüchtigten Unfallkurve zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen sind, nachdem ein Wagen in den Gegenverkehr geschleudert war. Dabei wurden vier Menschen verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Obwohl ich von Arbeitskollegen, einem guten Freund, der am Unfall vorbeifuhr und der Polizei über den Unfall informiert worden war, konnte ich den Einsatz nicht sofort wahrnehmen. Ich kam bis zur „Lenne" in Bad Berleburg. Dort hatte eine Streifenwagenbesatzung die Straße für den Verkehr ohne Allrad gesperrt, weil kein Durchkommen mehr möglich war. Zwar habe ich Allradantrieb am Fahrzeug, aber dieses Risiko wollte ich auch nicht eingehen. Also habe ich erst mal ein paar Fotos von der Situation an der „Lenne" gemacht. Als der Streudienst durch war und auch unser NEF die Straße passiert hatte, entschloss ich mich nun doch nach Niederlaasphe aufzubrechen. Das war dank Allrad wirklich gar kein Problem. In Sassenhausen war ein schwarzer Kleinwagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer war aus Richtung Dotzlar gekommen. Er war zum Glück unverletzt geblieben, sein Fahrzeug wurde von einem Traktorfahrer geborgen. In Niederlaasphe erwischte ich dann nur noch eines der beiden Unfallfahrzeuge, aber egal.

Zur selben Zeit war es zu einem Unfall auf der B 62 zwischen Saßmannshausen und Holzhausen gekommen. Hier waren ein Lkw und ein Pkw kollidiert. Zum Glück blieb es hier bei Sachschaden.

Dramatische Bilder boten sich dann auf der B 480 in Richtung Albrechtsplatz. Dort steckten seit Stunden mehrere Lkw fest und auch ein Bus war ins Schleudern geraten. Die Streufahrzeuge hatten Mühe, überhaupt die Straße noch passieren zu können, weil alles quer stand. Die Fahrer mussten teilweise noch bis nach Kassel oder Volkmarsen und waren von Wilhelmshaven gekommen. Auf eigene Faust konnten die Brummifahrer wenigstens denen helfen, die von oben kamen und konnten sie millimetergenau an den großen Hindernissen vorbeileiten.

Am späten Abend war die Sählingsstraße zur Schleuderbahn geworden. Hier musste die Polizei den Verkehr warnen, bis die Strecke gestreut worden war. Ein KTW eines privaten Unternehmers krachte dennoch gegen ein Verkehrsschild und auch einige andere Pkw konnten nur im Schneehaufen gestoppt werden. Hier gab es glücklicherweise keine größeren Unfälle mehr.     

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Drei Pkw in Unfall verwickelt

 

 

Wegen zu schneller Fahrweise kam es am Freitagnachmittag (23.01.2009) zu einem Verkehrsunfall auf der L 718 zwischen Bad Laasphe und Sassenhausen. Ein 22 Jahre alter Mann war mit seinem Pkw von Bad Laasphe in Richtung Sassenhausen unterwegs. Trotz glatter und eisiger Straße beschleunigte er sein Auto in einer unübersichtlichen Kurve und geriet dort ins Schleudern. Der Pkw prallte dann in die Leitplanken und wurde anschließend in den Gegenverkehr katapultiert, wo er in einen entgegenkommenden Wagen krachte. Hinter diesem Fahrzeug fuhr ein weiterer Pkw in Richtung Bad Laasphe, dessen Fahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und seinem Vordermann auffuhr. Es entstand hoher Sachschaden. Die beiden Pkw, die kollidiert waren, mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde niemand.  

 

 

Bei Unfallflucht gegen Baum gerast

 

 

 

 

 

 

 

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Freitagabend auf der B62 zwischen Saßmannshausen und Bad Laasphe. Dort war ein VW Passat Kombi gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer wurde schwer verletzt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Wie war es zu dem Unfall gekommen?

Bereits einige Zeit vorher wurde ein Streifenwagen der Polizei nach Bermershausen beordert. Dort so die Meldung, habe es einen Verkehrsunfall am Ortseingang gegeben. Als die eingesetzten Beamten wenige Minuten später dort eintrafen, fanden sie Fahrzeugteile auf der Fahrbahn, Spuren im Schnee und eine beschädigte Leitplanke vor. Der Unfallverursacher war nicht mehr vor Ort. Als die Unfallstelle gerade in Augenschein genommen wurde, raste ein Pkw mit hoher Geschwindigkeit vorbei, der an der Fahrerseite stark beschädigt war. Bereits bei der Begutachtung der Leitplanken war klar, dass es sich um einen blauen Wagen handeln müsste. Der Wagen, der dann vorbeiraste, war ebenfalls blau. Die aufmerksamen Polizeibeamten nahmen dann die Verfolgung des Flüchtigen auf, hatten ihn aber zunächst nicht wieder auffinden können, da die Vermutung nahe lag, dass er in ein Waldstück gefahren sei. Nach kurzer Zeit bekam der Streifenwagen einen neuen Einsatzbefehl über einen schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der B 62. Bei dem dort verunfallten Pkw handelte es sich um das flüchtige Fahrzeug. Der Fahrer war nach Zeugenaussagen im Bereich der Schlosskurve wegen vermutlich viel zu hoher Geschwindigkeit ins Schleudern geraten und dann mit der Fahrerseite gegen den Baum geprallt. Er wurde durch die Polizeibeamten erstversorgt und dem eintreffenden DRK-Rettungsdienst aus Erndtebrück und Bad Laasphe übergeben. Im weiteren Verlauf trennte die Feuerwehr das Dach vom total deformierten Pkw ab, um den Mann befreien zu können. Anschließend wurde er ins Bad Berleburger Krankenhaus gefahren. Da deutlicher Alkoholgeruch festgestellt wurde, wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Die B 62 blieb im Beriech der Unfallstelle für rund eine Stunde komplett gesperrt.