Baum auf der Bahnstrecke

Nur knapp konnte ein Lokführer der Kurhessenbahn heute Nachmittag einen Zusammenstoß mit einer schweren Fichte vermeiden. Der Baum war wegen des starken Windes auf die Bahnstrecke zwischen Schameder und Erndtebrück gestürzt. Etwa einen halben Meter vor dem Hindernis kam der Triebwagen nach dem Bremsmanöver zum Stehen. Die Feuerwehr Erndtebrück rückte mit einem Löschfahrzeug aus, um die Bahnstrecke fei zu räumen. Der Streckenabschnitt wurde durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn AG, der ebenfalls mit ausgerückt war, gesperrt. Die Bundespolizei leitete den Verkehr über den Bahnübergang kurz vor Erndtebrück, da die Signalanlage dort eine Störung und Rotlicht zeigte. Da die Bahngleise im Bereich der Einsatzstelle oberhalb der Straße lagen und die Feuerwehr nur auf der B 62 parken konnte, kam es auch hier zu leichten Behinderungen. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle jedoch gut ab und leitete den Verkehr einspurig vorbei. Nach etwa einer halben Stunde war der Bahnstreckenabschnitt wieder freigegeben.

 

 

 

Lkw komplett ausgebrannt

Einsatz für die Feuerwehr heute (20.04.2011) gegen 17 Uhr auf der B236 Richtung Albrechtsplatz: Ein Lkw einer Bad Berleburger Baufirma war in Brand geraten. Wie Feuerwehrpressesprecher Ralf Fischer mitteilte, war das Feuer im Bereich des Führerhauses ausgebrochen. Der Lkw Fahrer konnte seinen Baulaster noch rechtzeitig anhalten und verlassen. Auf der Steigungsstrecke Richtung Albrechtsplatz war der Lkw in Brand geraten. Kurz nach der Alarmierung waren die Löschgruppen aus Oberkirchen, Grafschaft und Niedersorpe unter anderem mit Löschgruppengruppenfahrzeugen und mit schwerem Atemschutz angerückt und hatten das Feuer recht schnell unter Kontrolle. Anschließend musste der mit Erde beladene Lkw abgeschleppt und Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Dafür musste die B236 gesperrt bleiben.

 

 

Brand in einer Schreinerei

In Girkhausen ist es heute Nachmittag (12.04.2011) gegen 15.20 Uhr zu einem Brand in einer Schreinerei gekommen. Um 15.27 Uhr wurden die Feuerwehren und der Rettungsdienst mit dem Alarmstichwort „Feuer 5“ nach Girkhausen „Unterm Damberg“ alarmiert. Dort qualmte es bei Eintreffen der ersten Kräfte massiv aus dem Blechdach einer abseits gelegenen Schreinerei. Unter schwerem Atemschutz gingen die Feuerwehrleute von mehreren Seiten, von innen und von der Drehleiter aus gegen das Feuer vor. Dabei war es zunächst recht schwierig, den Brandherd des Schwelbrandes ausfindig zu machen. Auch die Dachhaut war zunächst nicht ohne weiteres zu öffnen, da die Bleche sehr fest geschraubt waren. Dennoch schafften es die Kameraden, von der Drehleiter aus das Dach zu öffnen und alle Glutnester, die zuvor mit der Wärmebildkamera ausfindig gemacht worden waren, abzulöschen. Die Wasserentnahme erfolgte unter anderem aus der Odeborn in der Ortsmitte. Mit Pumpen und über Schlauchleitungen wurde das Löschwasser zur Brandstelle hoch über Girkhausen befördert. Somit konnte Dank des Feuerwehreinsatzes ein Übergreifen des Feuers auf das gesamte Gebäude verhindert werden. Der Löschzug Bad Berleburg, die Löschgruppen aus Schüllar-Wemlighausen, Girkhausen und Berghausen waren mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort. Außerdem waren der DRK Rettungsdienst aus Bad Berleburg, sowie mehrere Steifenwagenbesatzungen und die Kriminalpolizei vor Ort. Feuerwehren aus dem Siegerland, die DRK Ortsvereine aus Siegen und Bad Berleburg, die sich ebenfalls auf der Anfahrt befanden konnten den Einsatz abbrechen. Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Die Kriminalpolizei hat die Brandstelle beschlagnahmt. Wie es zu dem Brand kommen konnte und wie hoch der entstandene Schaden ist, ist noch unklar.

Hier richtet sich noch einmal ein ganz besonderer Dank an meine vielen Informanten. Bitte immer wieder anrufen, Herzlichen Dank Euch allen!

 

 

Feuer im Kurpark

Vermutlich aufgrund von Brandstiftung hat es heute Abend (10.04.2011) gegen 17.45 Uhr im Kurpark von Bad Laasphe einen Heckenbrand gegeben. Passanten hatten das Feuer bemerkt und die Feuerwehr aus Bad Laasphe alarmiert. Da die Kameraden gerade mit Renovierungsarbeiten an der Feuerwache beschäftigt waren, waren sie besonders schnell am Einsatzort. Nach Auskunft von Bad Laasphes Wehrführer Dirk Höbener hatten die 27 Kameraden des Zuges 1 das Feuer in einem Gebüsch am Rande des Kurparks schnell gelöscht. Vermutlich war das Feuer mitten im Buschwerk vorsätzlich oder fahrlässig gelegt worden. Mittels eines Schnellangriffsystems wurde das Feuer abgelöscht und zusätzlich wurden Schlauchleitungen von einem angrenzenden Teich zur etwas abgelegenen Brandstelle gelegt. Nach etwa einer halben Stunde war der Einsatz beendet.

 

 

 

Wasser in der Klinik

Die Bad Berleburger Feuerwehr wurde heute Abend (09.04.2011) gegen 21 Uhr zunächst zu einer routinemäßigen Auslösung einer Brandmeldeanlage in die Bad Berleburger Baumrainklinik alarmiert. Wie in solchen Fällen immer, rückten die Kameraden mit dem Löschzug zur Einsatzstelle aus, um vor Ort die Lage zu erkunden. Nachdem klar war, in welchem Bereich der Melder ausgelöst hatte, wurde auch schnell die Ursache festgestellt: Im Technikbereich der Klinik waren durch einen Defekt an der Heizungsanlage große Mengen Wasser aus einer Leckage an einem Rohr ausgetreten und es war auch Wasser in den Brandmelder gespritzt. Die Feuerwehrkameraden stellten nicht nur die Brandmeldeanlage zurück, sondern beseitigten auch die großen Wassermengen aus dem Technikbereich. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für die Kameraden beendet.

 

 

 

Rauchmelder schlägt Alarm

Rauchmelder retten Leben – das wurde heute Nachmittag in Birkefehl einmal mehr klar. Gegen 14.30 Uhr hatte  der Rauchmelder einer Familie in der Birkefehler Straße in der oberen Etage Alarm gegeben. Außerdem war Brandgeruch im Haus festgestellt worden und die Bewohner haben deshalb richtig gehandelt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Wenige Minuten nach dem Alarm war die örtliche Löschgruppe aus Birkefehl schon vor Ort und weiterhin waren die Löschgruppe Schameder und der Teleskopmast der Feuerwehr Erndtebrück alarmiert worden. Die Ursache für Qualm und Brandgeruch war schnell gefunden: Der Kamin war verstopft und hatte zu brennen begonnen. Recht schnell hatten die Erndtebrücker Kameraden den Teleskopmast in Stellung gebracht und den Kamin gefegt, während die Kameraden aus Birkefehl und Schameder sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten und im Haus den Ruß und die Asche auffingen und ins Freie brachten. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet und die Familie wurde Dank dem schnellen Eingreifen und Dank des Rauchmelders vor größerem Schaden bewahrt. Abschließend wurde der Schornstein von einem Schornsteinfeger begutachtet. Die Birkefehler Straße war während dem Feuerwehreinsatz voll gesperrt.

 

 

 

Brandgeruch verhindert Schlimmeres

Der Tatsache, dass sie den Brandgeruch wahrgenommen haben, verdankt es wohl eine Sassenhäuser Familie, dass ein Schwelbrand in der Nacht zu heute (22.-23.02.2011) glimpflich ausgegangen ist. Bereits am Abend, als die Familie zu Bett gehen wollte, habe es merkwürdig gerochen. Der Geruch konnte aber zunächst nicht näher lokalisiert werden. In der Nacht gegen 01.30 Uhr wurden die Hausbewohner durch intensiven Brandgeruch und Rauchentwicklung wach. In der Küche hatte es einen Wärmestau in einem Kaminrohr gegeben, sodass eine Zwischendecke zu kokeln begann.
Wenige Minuten später wurden die Feuerwehren aus Sassenhausen und Dotzlar, sowie die Drehleiter aus Bad Berleburg und die Wärmebildkamera aus Bad Laasphe zur Einsatzstelle in die Sassenhäuser Ortsmitte geschickt. Die Kameraden öffneten in der Küche eine Wand in der Nähe des Kaminrohres, um die Glutnester in einer Zwischendecke mittels Kübelspritze ablöschen zu können. Anschließend untersuchten die Bad Laaspher Kameraden die Wand von mehreren Seiten aus mit der Wärmebildkamera. Als keine Glutnester mehr festgestellt wurden, und ein Schornsteinfeger den Kamin angeschaut hatte, konnte die Feuerwehr gegen 02.45 Uhr den Einsatz beenden. Besonders ärgerlich: Gerade erst war die Familie mit Renovierungsarbeiten im Haus fertig geworden.  

 

 

 

Große Ölspur abgestreut

Eine mehrere Kilometer Lange Ölspur mussten die Feuerwehren aus Reddighausen und Hatzfeld am Sonntagnachmittag abstreuen. Zwischen Reddighausen und Holzhausen und von Holzhausen bis zu einer Autowerkstatt nach Laisa hatte ein Pkw-Fahrer nach einem technischen Defekt Öl verloren und den Verlust zunächst nicht bemerkt. Von der Autowerkstatt in Laisa aus wurde der defekte Pkw schließlich ins Ruhrgebiet abgeschleppt, wo er auch herkam. Die Feuerwehren aus Reddighausen und später auch aus Hatzfeld streuten die Ölspur zwischen Reddighausen und Holzhausen und im Bereich Laisa ab. Dabei waren die Kameraden mit rund 20 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort. Im Einsatz waren auch die Polizei und der städtische Bauhof.

 

 

 

Hotel bei Großbrand völlig zerstört

Bei einem Großbrand im Bad Fredeburger Ortsteil Rimberg ist in der Nacht ein Hotel komplett zerstört worden. Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass alle Hotelgäste rechtzeitig gerettet werden konnten. Dazu wurde laut Feuerwehrpressesprecher Ralf Fischer die Drehleiter aus Bad Fredeburg eingesetzt, die als erste DL am Einsatzort angekommen war. „Sieben Menschen wurden über die  Leiter gerettet. Die Menschenrettung ist problemlos und einwandfrei verlaufen“, resümierte Fischer. Obwohl ein Hotelgast in Panik und Todesangst von oben in den Korb der Drehleiter gesprungen war und die Leiter somit kurz überlastet war, kam es hierbei zu keinen Zwischenfällen. Zwei Hotelgäste erlitten eine Rauchgasvergiftung und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Für die anderen wurden Reisebusse bestellt, die sie in eine nahe gelegene Skihütte brachten.Erst im zweiten Augenblick, nachdem die Menschenrettung erfolgreich beendet war, konnten sich die Feuerwehrkameraden um die Brandbekämpfung kümmern.

Die stellte die Einsatzkräfte jedoch zunächst vor Schwierigkeiten. „Zunächst waren wir nur mit Zugalarm zu einem Mittelbrand alarmiert worden“, schildert Ralf Fischer. Da beim Eintreffen der ersten Feuerwehren das Hotel im hinteren Bereich bereits im Vollbrand stand, wurden weitere Kräfte der gesamten Stadt Schmallenberg und eine dritte Drehleiter aus Meschede angefordert. Zusätzlich Probleme bereitete die Löschwasserversorgung: „Es gibt eine städtische Wasserleitung. Das Hotel hat eine Eigenversorgung. Die hat jedoch bei weitem nicht für die Löscharbeiten ausgereicht“, erklärt Ralf Fischer.
Die Kameraden mussten so das im Hotel befindliche Schwimmbad und eine Leitung eines Hochbehälters anzapfen. „Da war natürlich kaum Druck auf der Leitung“, beschreibt Fischer die Schwierigkeiten. Dann hat sich ein Konzept bewährt, was bei der Feuerwehr der Stadt Schmallenberg schon lange umgesetzt wird. „Das ist die Sauerländer Solidarität“, sagt Ralf Fischer. „Wir haben in unseren Rechnern alle Telefonnummern der umliegenden Landwirte hinterlegt, die dann mit Traktoren und großen Güllefässern einen Pendelverkehr gemacht haben und so die Wasserversorgung für die Einsatzstelle sichergestellt haben“, erklärt der Pressesprecher. Unermüdlich pumpten die Landwirte mit ihren großen Fässern Wasser in ein Auffangbecken und die Feuerwehrschläuche konnten darüber mittels Pumpen eingespeist werden.
Die Brandbekämpfung lief parallel aus drei Drehleitern der Feuerwehren Bad Fredeburg, Schmallenberg und Meschede jeweils mit Wenderohren. Weiterhin wurden vier B-Rohre und mehrere C-Rohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein weiteres Problem stellte für die Einsatzkräfte immer wieder auftretender starker Wind dar, der das Feuer immer wieder aufflackern ließ. „Zusätzlich war die Bauweise der ersten Gebäudehälfte erschwerend. Dort bestand der bereits alte Dachstuhl nur aus Holzdecken. Im neuen Anbau hatte man Stahlbetondecken verwendet“, erklärt Ralf Fischer. Durch diese vielen erschwerenden Bedingungen war es den Kameraden nicht möglich, das Hotel zu retten. „Wir haben das dann erkannt und eine Riegelstellung zu den angrenzenden Wohngebäuden aufgebaut, die letztlich auch die gewünschte Wirkung gezeigt hat“, erklärt Fischer das weitere Vorgehen der Einsatzkräfte.
Neben den Einsatzkräften der Schmallenberger und Mescheder Feuerwehr waren auch Helfer der Notfallseelsorge im Einsatz, um sich um die geschockten Hotelgäste zu kümmern. „Die haben wir ja im Schlafanzug hier raus geholt. Die hatten ja nichts weiter an und verständlicherweise große Angst und Panik“, berichtete ein Feuerwehrmann. Zusätzlich wurde Großalarm für den Rettungsdienst ausgelöst und neben dem Regelrettungsdienst auch eine SEG, ein Leitender Notarzt und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst alarmiert. Auch die Polizei, das Ordnungsamt und der örtliche Stromversorger waren im Einsatz. Auch Schmallenbergs Bürgermeister Bernhard Halbe besuchte die Einsatzstelle, um sich vor Ort ein Bild des verheerenden Brandes zu machen
 Gegen 09.30 Uhr konnten die rund 200 Einsatzkräfte „Feuer unter Kontrolle“ melden. Die Nachlöscharbeiten dauern derzeit immer noch an und werden sich wohl bis in den Abend hinein ziehen. Bis 11.30 Uhr hatten die Kameraden unter der Gesamteinsatzleitung von Schmallenbergs Wehrführer Rudolf Schramm 125 Pressluftflaschen verbraucht. Der „Rimberg“, die Verbindungsstraße von Bad Fredeburg nach Westernbödefeld, ist voll gesperrt. Brandsachverständige haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Schadenshöhe ist noch nicht genau bekannt, dürfte aber in die hunderttausende gehen.

 

Ein besonderer Dank geht an einen lieben Informanten aus dem Sauerland und auch an die netten Einsatzkräfte vor Ort für die gute Zusammenarbeit!

 

 

 

Hoher Schaden bei Maschinenbrand

Wenige Stunden nach ihrem ersten Einsatz mussten die Kameraden der Feuerwehren aus Berghausen, Raumland und Bad Berleburg in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (02.02./03.02. 2011) erneut ausrücken. Bei der  Firma Stahlschmidt in Berghausen war es zum Brand einer Maschine gekommen. Die Maschine war in einer Halle, in der keine Nachtarbeit stattfindet und so war das Feuer erst bemerkt worden, als Mitarbeiter einer anderen Abteilung Brandgeruch wahrnahmen. Zu diesem Zeitpunkt war die Halle bereits vollständig verraucht
Gegen 02.03 Uhr wurden die Feuerwehren und der DRK Rettungsdienst mit dem Einsatzstichwort „Feuer 4, brennt Maschine in Halle“ nach Berghausen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte quoll bereits dichter Rauch aus den Fensterritzen und es war starker Brandgeruch wahrzunehmen. Unverzüglich gingen erste Atemschutztrupps zur Erkundung vor und aus der nahe gelegenen Eder wurde eine Wasserentnahmestelle eingerichtet. Um eine ausreichend große Anzahl an Atemschutzgeräteträgern vor Ort zu haben, ließ Einsatzleiter Klaus Langenberg den Löschzug 6 der Feuerwehr Aue-Wingeshausen nachalarmieren. Über große Seitenfenster wurde die verrauchte Halle gelüftet und nach den Löscharbeiten zusätzlich ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Feuer mitten in der Halle an einer Maschine – vermutlich wegen technischem Defekt – ausgebrochen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Neben der Maschine waren auch in unmittelbarer Nähe stehende Werkzeugschränke mit hochwertigem Werkzeug zerstört worden. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz und Polizei beendet. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

 

 

 

Dachstuhlbrand in Hemschlar

Zu einem Dachstuhlbrand wurde die Feuerwehr am Mittwochabend, 02.02.2011 nach Hemschlar in die Straße „Zum Altenberg“ alarmiert. Gegen 18.30 Uhr war in dem abgelegenen Wohnhaus der Strom ausgefallen, was einer Hausbewohnerin aufgefallen war. Gleichzeitig mit dem Stromausfall war der Hausbewohnerin auch ein Feuerschein im Innenhof aufgefallen. Die Ursache lag in einem Dachstuhlbrand in einem Anbau. Wenige Minuten nach der Alarmierung waren die Feuerwehren aus Hemschlar, Rinthe, Raumland, Weidenhausen, Berghausen und Bad Berleburg mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort. Besonders schwierig beim Einsatz waren die abgelegene Lage des Hauses und die schmale Zufahrtsmöglichkeit.
So konnten die Feuerwehrfahrzeuge nur in einer langen Reihe geparkt werden. Die Brandbekämpfung erfolgte zunächst von den Fahrzeugen der Löschgruppen Rinthe und Raumland aus. Parallel dazu gingen Trupps unter Atemschutz ins Gebäude vor. Später wurde von der Drehleiter aus das Dach begutachtet und die Dachhaut geöffnet, um auch die letzten Glutnester ablöschen zu können. Dank dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr gelang es den Einsatzkräften, den Übergriff des Feuers auf das zweite Wohnhaus zu verhindern. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich nur eine ältere Dame und ihre Enkelin im Haus und konnten es unverletzt verlassen. Der vorsorglich mitalarmierte Rettungswagen der DRK-Rettungswache Erndtebrück und der DRK-Rettungswagen aus Bad Laasphe konnten ohne zum Einsatz zu kommen wieder abrücken. Abschließend wurde das stark verrauchte Gebäude mittels eines Hochleistungslüfters vom Rauch befreit. Nach rund drei Stunden war der Einsatz beendet. 

 

 

 

Hund in der Eder abgetrieben

Dramatische Suchaktion der Feuerwehren Schwarzenau und Hatzfeld heute (15.01.2011) am späten Vormittag: Ein Anwohner hatte in Beddelhausen beobachtet, wie ein einzeln herumlaufender Hund in die Hochwasser führende Eder gelangt ist und abtrieb. Der Mann alarmierte sofort die Feuerwehr. Die Kameraden aus Schwarzenau machten sich wenige Minuten nach dem Alarm auf den Weg, um die Eder nach dem vermeintlich schwarzen Jagdhund abzusuchen. Aufgrund des momentan extremen Hochwassers gestaltete sich diese Aufgabe als etwas umfangreicher. Die Kameraden teilten sich in mehrere Gruppen auf, suchten die Eder von rechts und links und aus der Hatzfelder Richtung ab. Mit Fußtrupps und Rettungsleinen liefen die Feurewehrleute die Eder von der L553 aus, sowie vom Radweg auf der gegenüberliegenden Seite in Richtung Hatzfeld ab.

Das Löschgruppenfahrzeug fuhr die Eder vom Bereich Hatzfeld her ab. Zur Unterstützung wurden auch die Kameraden der Hatzfelder Feuerwehr über Sirene alarmiert. In Beddelhausen hatte unterdessen das Wasserschiffahrtamt die Geschwindigkeit der Strömung gemessen und es gab nur noch wenig Hoffnung, den Hund überhaupt zu finden. Die Hatzfelder Feuerwehr beobachtete die Eder ebenfalls von zwei Seiten aus und begann von Holzhausen aus mit der Suche. Doch auch dort konnte der Hund nicht mehr gefunden werden. „Bei der Strömung sind wir leider recht machtlos. Wie wollen wir hier einen Hund finden und selbst wenn wir ihn finden, wie wollen wir ihn hier heraus bekommen“, erklärt der Hatzfelder Wehrführer mit kritischem Blick auf die tobende Eder. Holzstücke und große Äste wurden wie Streichhölzer mitgenommen und die Gewalt des Wassers war fast unbeschreiblich. Die Suche nach dem Hund blieb bis zum Mittag ohne Erfolg und wurde schließlich eingestellt

 

 

 

Großer Container brennt an Schreinerei

Ein Containerbrand an einer Schreinerei ist heute Abend (14.01.2011) glimpflich ausgegangen. Nur dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass die Flammen nicht auf das angrenzende Schreinereigebäude in der Jacob-Nolde-Straße übergegriffen haben und es nicht zur Explosion eines in unmitelbarer Nähe stehnden Gastanks gekommen ist. Mit dem Einsatzstichwort „Feuer 5“ war die Feuerwehr mit einem Großaufgebot alarmiert worden. Als die ersten Kameraden in der Jacob-Nolde-Straße eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem großen Abrollcontainer. Nachbarn hatten das Feuer und die Rauchentwicklung bemerkt, und den Notruf abgesetzt. Unter schwerem Atemschutz gingen die Feuerwehrleute gegen die Flammen vor und hatten den Brand recht schnell unter Kontrolle. Anschließend wurde der Container, in dem Abfallstoffe lagerten, mit Netzmittel und Schaummittel bedeckt, um einer erneuten Entzündung des Abfalls vorzubeugen. Der RTW des DRK-Rettungsdienstes war vorsorglich mitalarmiert worden, musste aber vor Ort nicht mehr in Anspruch genommen werden. Die Polizei war ebenfalls im Einsatz und hat die Ermittlungen aufgenommen. Am angrenzenden Schreinereigebäude ist kein Schaden entstanden.

 

 

 

Schneelast gefährdet Straßenverkehr

Das leichte Tauwetter und der Regen haben am Neujahrstag für umfallende Bäume gesorgt, die der Schneelast nicht mehr Stand halten konnten. An einigen Orten musste die Feuerwehr ausrücken, um die Straßen wieder frei zu räumen. So zum Beispiel in Erndtebrück und auf der Leimstruth in Richtung Amtshausen. Die Feuerwehren aus Rüppershausen, Bad Laasphe und Feudingen waren auf der L 719 in Richtung Siegquelle im Einsatz, weil dort Bäume unter der Schneelast auf die Straße zu stürzen drohten. Da sich dies jedoch auf den gesamten Wald in Richtung Siegquelle bezog, konnten die Feuerwehrkameraden hier nicht mit wegschneiden beginnen. „Wo will man da anfangen und wo will man aufhören? Wenn wir den ersten Baum wegschneiden, kommen immer wieder neue hinzu. Dann wären wir hier den ganzen Tag beschäftigt“, erklärt Rainer Müller von der Feuerwehr vor Ort. Deshalb wurde die Straße zunächst durch die Polizei und anschließend durch den Landesbetrieb Straßen NRW für den Verkehr gesperrt.