Kaminbrand war schnell aus

Schnell beendet war heute Nachmittag (22.09.2011) ein Feuerwehreinsatz in Berghausen. Gegen 15.30 Uhr wurden die Kameraden der Löschgruppe Berghausen und aus Bad Berleburg zu einem Kaminbrand auf die Berghäuser Straße alarmiert. „Bei unserem Eintreffen brannte der Kamin noch. Wir haben dann alles nach innen in den Kamin hinein abgeschiebert und so war das Feuer schnell aus“, berichtete Berghausens Löschgruppenführer Mike Radenbach vor Ort. Parallel zu den Kameraden unter schwerem Atemschutz wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, von wo aus der Kamin von oben begutachtet wurde. Nachdem ein herbeigerufener Schornsteinfeger den Kamin begutachtet und wieder frei gegeben hatte, war der Einsatz nach etwa einer dreiviertel Stunde beendet. Während des Feuerwehreinsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen und die Berghäuser Straße musste zeitweise komplett gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.

 

 

 

Rauchmelder verhindert Tragödie

Ein Rauchmelder in einem Treppenhaus eines Mehrfamilienwohnhauses hat in der Nacht zu Mittwoch (14.09.2011) in Bad Berleburg vermutlich eine Tragödie verhindert. Aufgeschreckt durch den schrillen Alarmton bemerkten die Hausbewohner eines Mehrfamilienwohnhauses starke Rauchentwicklung im Hausflur. Zwei Hausbewohner bemerkten schnell, dass ein Kinderwagen der dort abgestellt war, angesteckt worden war. Beherzt griffen die beiden Männer ein und löschten den Kinderwagen bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr Bad Berleburg. Als die Kameraden gegen 23.48 Uhr alarmiert wurden und wenig später eintrafen, gingen sie unter schwerem Atemschutz vor, um die Wohnung zu lüften und zusammen mit DRK-Rettungsdienst und Polizei in den Wohnungen nach den Bewohnern zu sehen. Einer der Männer, der den Kinderwagen gelöscht hatte, kam mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Nach etwa einer halben Stunde konnte der Einsatz beendet werden. Die Polizei nahm Zeugen zur Vernehmung mit zur Wache. Noch in der Nacht hat auch die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. 

 

 

 

Feuerwehr und Polizei retten ein Menschenleben

In einer dramatischen Rettungsaktion haben Feuerwehrleute aus Berghausen und Polizeibeamten der Wache Bad Berleburg einem 31 Jahre alten Mann aus Berghausen das Leben gerettet. In dem Wohnhaus des Mannes war aus unklarer Ursache ein Feuer im Obergeschoss ausgebrochen.
Der Mann lag schwer verletzt unter einem Fenster. Über ein Vordach haben Feuerwehrleute und Polizisten den Mann befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Um 18.30 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort „Zimmerbrand“ nach Berghausen in die Straße „Im Krimmelsbach“ alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kameraden nach wenigen Minuten schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern der Rückseite und kurze Zeit später auch aus dem Dachstuhl.
 Nachdem der Hausbewohner gerettet worden war, begannen die rund 80 Feuerwehrkameraden aus Berghausen, Aue, Raumland und Bad Berleburg mit den Löscharbeiten von mehreren Seiten und von der Drehleiter aus. Außerdem wurden mehrere Tiere aus dem Haus gerettet, da der Hausbewohner eine Tierpension betreibt. Für die Löscharbeiten musste Wasser von weit abliegenden Hydranten aus der Lindenstraße zum unwegsamen Brandort gepumpt werden. Schnell erkannten die Kameraden aber, dass das Haus nicht mehr zu retten war. Zu schnell fanden die Flammen im trockenen Dachstuhl und im Holzbau Nahrung.
Der DRK-Rettungsdienst aus Bad Berleburg, weitere DRK und MHD Rettungswagen aus Bad Laasphe und der Notarzt aus Bad Berleburg waren nach Berghausen geeilt, um sich um den Verletzten Hausbewohner und die Retter zu kümmern, die im Rauch waren. Außerdem waren ein 46-jähriger Ersthelfer und die Mutter des Verletzten im Haus gewesen, um den Hausbewohner zu retten
Dieser wurde durch den Rauch und das Feuer so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber „Christoph Hessen“ in eine Bochumer Spezialklinik geflogen werden musste. Rund um den Brandort hatten sich zahlreiche Schaulustige versammelt, die die Löscharbeiten und die dramatische Rettungsaktion verfolgten.
Bis spät in die Nacht dauerten die Nachlöscharbeiten noch an. Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Ein Zeuge hatte Rauch aus dem Dachstuhl gesehen, und die Feuerwehr alarmiert. Die Kriminalpolizei hat noch am Abend die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

 

 

Feuerwehreinsatz in Berghausen

Feuerlöscher haben ihren Sinn in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mehr als erfüllt: Weil durch den Brand eines Schweißgerätes die Löschpistole des darüber hängenden Feuerlöschers beschädigt wurde, kam es zum Austritt des Löschpulvers, was die Flammen erstickte. Am Mittwochmorgen (24.08.2011) gegen 06.15 Uhr  bemerkten die Mitarbeiter einer Berghäuser Firma in der Adolf-Böhl Straße Brandrauch in der Halle und alarmierten die Feuerwehr. Mit 50 Kameraden waren der Löschzug aus Bad Berleburg und die Löschgruppen aus Berghausen, Aue und Raumland im Einsatz. Unter schwerem Atemschutz gingen die Männer in die Halle vor und konnten die Brandstelle kontrollieren. Nach kurzer Begutachtung konnte die Feuerwehr wieder einrücken. Auch der Rettungswagen der DRK-Rettungswache aus Bad Berleburg konnte wieder abrücken, ohne gebraucht zu werden. Durch die Beschädigung des Feuerlöschers ist der Brand des Schweißgerätes sehr glimpflich abgelaufen. Vermutlich war das Geräte aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten. Laut Polizei war ein Schaden von rund 3000 Euro entstanden.

Weil Rettungsdienst und Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn ausrücken mussten, regten sich gestern Morgen einige Passanten auf. Für Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in NRW gibt es einen Erlass vom Innenministerium, der es verbietet, eine Einsatzfahrt nur mit Blaulicht und ohne Einsatzhorn durchzuführen. Die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr und auch der Rettungsdienst würden sich strafbar machen, wenn sie nur mit Blaulicht ausrücken. Aus Rücksicht auf die Bevölkerung tun sie dies schon oft genug. Von entsprechenden Bürgern ist es unverschämt, die Arbeit der Hilfsorganisationen in einer solchen Weise zu kritisieren und in Frage zu stellen. Ob die Straßen voll sind oder nicht: Die Art der Anfahrt obliegt einzig und allein dem Fahrer des Einsatzfahrzeugs und nicht den klagenden Bürgern, die mit dieser Materie überhaupt nichts zu tun haben. 

 

 

 

Seniorin riecht Kellerbrand

„Meine frühere Kindergartenbetreuerin hat den Brand hier gerochen!“, Bad Laasphes Wehrführer Dirk Höbener ist voll des Lobes für die ältere Dame, die am späten Freitagabend (19.08.2011) einen Kellerbrand in der Bäderborn bemerkt hatte. Nachdem die Frau den Brandgeruch in dem Vier-Familienwohnhaus wahrgenommen hatte, lief sie auf die Straße und entdeckte dort bereits starke Rauchschwaden, die aus den Kellerräumen des Hauses kamen. Um 22.28 Uhr wurde die Bad Laaspher Feuerwehr mit dem Alarmstichwort „Feuer 4, Kellerbrand“ alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kameraden, die sofort unter schwerem Atemschutz ins Gebäude vorgingen, brannte es heftig in einem Kellerraum. Das Feuer drohte zu diesem Zeitpunkt bereits, auf das erste Obergeschoss überzugreifen. Dem schnellen Handeln der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass es dazu nicht mehr kam. Über den Innenangriff und von der Außenseite durch ein Fenster löschten die Kameraden den Brand. Anschließend wurde mit der Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht und das stark verrauchte Gebäude schließlich gelüftet. Die Bewohner konnten sich alle noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, mussten aber die Nacht bei Bekannten verbringen, da sie wegen dem starken Brandrauch nicht mehr in ihren Wohnungen bleiben konnten. Der Rettungswagen des Maltesr Hilfsdienstes aus Bad Laasphe, der vorsorglich mitalarmiert worden war, musste nicht mehr zum Einsatz kommen. Die Straße war während der Löscharbeiten im Bereich der Einsatzstelle gesperrt worden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Erst in der vergangenen Woche hatte es in Bad Laasphe nur ein paar Straßen weiter aus unklarer Ursache in einem Keller gebrannt.

 

 

 

Radfahrer entdeckt Waldbrand

 Zu einem Waldbrand wurden die Feuerwehren aus Arfeld und Dotzlar in der Nacht zum Sonntag (10.07.2011) alarmiert. Gegen Mitternacht bemerkte ein Radfahrer oberhalb des Fledermasuwanderweges in Richtung Raumland in extrem unwegsamem Gelände ein Feuer und alarmierte die Feuerwehr. Die rund 40 Kameraden bauten eine Wasserversorgung von der nahe gelegenen Eder aus auf und nutzten Tanklöschfahrzeuge, um den Brand zu bekämpfen, der bereits auf den Hochwald übergegriffen hatte. Nachdem die Wehrleute die rund 40 Quadratmeter gelöscht hatten, wurde der Boden aufgelockert und ausreichend bewässert, um auch die letzten Glutnester abzulöschen. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz beendet. Wie es zu dem Feuer genau kam, war zunächst unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.