Pkw-Brand auf Firmengelände

Glimpflich ging ein Pkw-Brand am Freitagabend (09.12.2011) in Bad Laasphe aus. Passanten hatten gegen 20.50 Uhr Feuerschein auf dem Gelände einer Firma In der Stockwiese bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt brannte ein an einer Werkstatt geparkter Pkw bereits in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr des Löschzuges 1 aus Bad Laasphe schaffte mittels Schaumangriff schnell, das Feuer auszumachen. Anschließend zogen die Feuerwehrleute den Pkw von der Gebäudewand weg, um letzte Glutnester abzulöschen. Bei dem Brand wurden auch die Fensterscheiben und die Rollläden in Mitleidenschaft gezogen. Dank dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr konnte aber ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindert werden. Die Rettungswagen von DRK Rettungsdienst und Malteser Hilfsdienst wurden vorsorglich mitalarmiert, brauchten aber nicht mehr einzuschreiten. Der Pkw wurde bei dem Brand total zerstört. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 

 

 

Großeinsatz nach Carportbrand

Beim Brand einiger Müllcontainer unter einem Carport bei einem Seniorenheim in Grafschaft musste am Dienstagabend (29.11.2011) gegen 20 Uhr Großalarm ausgelöst werden. Auf dem Gelände des Klosters in Grafschaft waren die Müllcontainer aus bislang noch ungeklärter Ursache unter dem Carport in Brand geraten. Eine Bewohnerin des Heimes habe den Brand bemerkt, so Polizeisprecher Trille, und die Feuerwehr verständigt. Mit ca. 60 Einsatzkräften aus Grafschaft, Bad Fredeburg, Schmallenberg, Oberkirchen, Gleidorf und Holthausen rückten die Kameraden an und löschten den Brand. Da sich unter dem Carport ein Schwimmbad befand, und nicht auszuschließen war, dass es zu Chlorgasaustritt gekommen war, mussten die 26 Bewohner des angrenzenden Seniorenheimes vorsorglich evakuiert werden und vom Rettungsdienst und ehrenamtlichen DRK-Einheiten betreut werden. Dafür waren Rettungskräfte aus dem gesamten Hochsauerlandkreis im Einsatz. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Seniorenheim mit einem Hochleistungslüfter gelüftet. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Für die weiteren Ermittlungen hat die Polizei einen Brandermittler eingesetzt. Verletz wurde bei dem Brand zum Glück niemand. Den entstandenen Schaden schätzte die Polizei zunächst auf Rund 15.000 Euro. 

 

 

 

Kaminbrand in Raumland

Die aufmerksame Besatzung eines DRK Rettungswagens aus Erndtebrück hat am Morgen (18.11.2011) einen Kaminbrand in Raumland gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits ein Passant angehalten und die Hausbewohner darüber informiert, dass Flammen aus dem Schornstein lodern. Der Rettungsdienst konnte seine Fahrt somit fortsetzen und den Patienten ins Krankenhaus bringen. Nach wenigen Minuten trafen die Löschgruppen aus Raumland und Berghausen, sowie die Drehleiter aus Bad Berleburg und die Polizei an der Einsatzstelle an der B 480 ein. Die Feuerwehrkameraden entschlossen sich gemeinsam mit dem Schornsteinfeger, den Kamin ausbrennen zu lassen. Nach kurzer Zeit war der Einsatz somit beendet. Der Termin zur jährlichen Kaminreinigung durch den Schornsteinfeger hätte eigentlich in der nächsten Woche angestanden. So wurde dies schon ein wenig vorgezogen. Ein nennenswerter Sachschaden entstand nicht.

Ein besonderer Dank an meine lieben Informanten. 

 

 

Horror-Szenario: Großbrand in Klinik

Dicke Rauchschwaden drücken sich aus den Fenstern des Hauses 2 der Emmaburg Klinik in Bad Laasphe. Menschen stehen auf den Balkonen, haben Panik und Todesangst. Sie schreien um ihr Leben, einer von ihnen ist so verzweifelt, dass er aus dem 5. Obergeschoss springen möchte. In letzter Minute kann die Feuerwehr dies verhindern. Gegen 12.45 Uhr haben die Alarmmelder der Bad Laaspher Feuerwehr Alarm gegeben. Grund der Alarmierung war zunächst die Auslösung einer automatischen Brandmeldeanlage. In den meisten Fällen sind diese Auslösungen auf Fehlalarme oder andere Ursachen zurückzuführen. Niemand der Feuerwehrleute konnte bei der Alarmierung ahnen, dass dies einer der spektakulärsten Einsätze in der Bad Laaspher Feuerwehrgeschichte werden würde. Wie immer, rüsten sich die Kameraden auch bei diesem Einsatz bereits während der Anfahrt in ihren Einsatzfahrzeugen mit schwerem Atemschutz aus – eine Entscheidung, die sich noch als wertvoll erweisen soll.

Bereits wenige Minuten nachdem die Disponenten der Leitstelle des Kreises Siegen-Wittgenstein die Kameraden zum „BMA-Einsatz“ alarmiert haben, erreichen sie erste Anrufe aus der Klinik: Diesmal ist es kein Fehlalarm. In einem Patientenzimmer im 5. Obergeschoss ist ein Feuer ausgebrochen, die gesamte Etage ist bereits stark verraucht, das Feuer hat sich rasend schnell ausgebreitet.
Es sind noch 17 Menschen in ihren Zimmern, die teilweise bettlägerig sind. Grund für die geschulten Disponenten in der Leitstelle das Einsatzstichwort zu erhöhen: Feuer 6 und MANV 2 wird alarmiert. Dies hat zur Folge, dass neben dem Zug 1 der Bad Laaspher Feuerwehr jetzt auch alle anderen Züge der Bad Laaspher Wehr, DRK Einheiten aus Bad Laasphe und Bad Berleburg, der Malteser Hilfsdienst aus Bad Laasphe, die Rettungswache Bad Laasphe, sowie Feuerwehren aus Biedenkopf, Wallau und Breidenstein alarmiert werden. Außerdem werden aufgrund der vielen Verletzten der Leitende Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst alarmiert. Sie haben bei einem solchen Massenanfall von Verletzten die Aufgabe, den Transport und die Verteilung der Verletzten in die umliegenden Krankenhäuser zu organisieren.
Nur wenige Minuten nach dem Alarm sind die ersten Feuerwehrleute vor Ort. Umgehend bringen sie ihre Drehleiter in Stellung. Millimeter genau steuert Maschinist Maximilian Kombächer sein Rettungsgerät in Richtung der schreienden Menschen. Die Anspannung ist dem jungen Mann nicht anzumerken. Seine Kameraden, die bereits mit Atemschutz ausgerüstet sind, gehen ins Gebäude vor, um weitere Menschen aus den Flammen und dem Rauch zu retten.
Unter diesen Feuerwehrleuten ist auch Markus Bernard. Er holt mit seinen Kameraden die Patienten auf den Balkon, spricht ihnen Mut zu und versorgt sie mit Fluchthauben. Die Hauben ermöglichen es, dass die Menschen durch eine Art Filter atmen können und somit nicht mehr dem schädlichen Rauch ausgesetzt sind.

Wie immer in einem solchen Fall kommt auch diesmal der Rettungswagen des MHD Bad Laasphe zum Einsatz. Die beiden Rettungsassistenten Michael Hermann und Tim Benner haben jetzt nicht nur die Aufgabe, sich um die Verletzten zu kümmern: Sie müssen auch eine notdürftige Sammelstelle herrichten, an der die weiteren Rettungskräfte die Patienten versorgen können. Zeitgleich unterstützen Fabian Dietrich und Marco Scheffel vom DRK Bad Laasphe die Maßnahmen mit ihrem Rettungswagen. Zu diesem Zweck werden weitere Kräfte von DRK und Maltesern nachalarmiert. Die Helfer um Gruppenführer René Achenbach stellen aufblasbare Zelte auf, die mit warmen Lüftern vorgeheizt werden.

Im brennenden Gebäude ist die Lage dramatisch: Auf den Fluren herrscht dichter Qualm. Die Kameraden der Feuerwehr kommen auf der Suche nach Verletzten nur im Kriechgang vorwärts. Überall hören sie die Menschen schreien, spüren unerträgliche Hitze und sehen die Hand vor Augen nicht. Dennoch meistern sie ihre Aufgabe ruhig und souverän. Inzwischen kann auch die Hinterseite des Gebäudes mit einer Drehleiter angefahren werden: Die Kameraden aus Biedenkopf sind eingetroffen Andere Menschen, die noch die Flure gerettet werden können, werden mit Rettungstüchern ins Freie getragen, oder zu Fuß über die Treppen geleitet. Auf einer Wiese in der Nähe des Hauptgebäudes werden die Verletzten von den Helfern des DRK und der Malteser versorgt.
Feuerwehrleute bringen einen jungen Mann, der auf dem Balkon gelegen hat. Seine Atmung ist nicht mehr ausreichend. Benjamin Busch und Dominik Wagener, die beiden Helfer des DRK aus Bad Berleburg versorgen den Mann mit lebenswichtigem Sauerstoff, decken ihn zu und drehen ihn in die stabile Seitenlage. Andere Helfer sind derweil mit einer Wiederbelebung beschäftig. Das Herz eines Menschen hat aufgehört zu schlagen. Die DRK und Malteser-Helfer holen ihn zurück ins Leben. Trotzdem, dass es im Zelt viel zu eng für die vielen Verletzten ist, es regnet und kalt ist, die Presse im Weg steht und Panik herrscht: Die Mediziner im Zelt behalten die Ruhe. Jeder der Verletzten wird mit einer Umhängekarte versehen. So lässt sich hinterher nachvollziehen, dass alle Menschen gefunden wurden. Dietmar Hitz und Manuel Wego, die beiden Rettungsassistenten der Rettungswache können einen schwer verletzten Patienten nach ihrer Erstversorgung aufnehmen und ins Krankenhaus bringen.
Rettungsassistent Fabian Dietrich hat heute Geburtstag. Hier hilft er einem Menschen, der einen Atemstillstand erlitten hat.
In der Ferne hört man Funkgeräte. „Unser Patient erstickt gleich. Da muss jemand da sein!“, ruft einer der Feuerwehrleute in sein Gerät. Wenige Sekunden später tragen sie einen jungen Mann zum Zelt. Er hat lange Zeit im Rauch gelegen, hustet und atmet schwer. Seine Haut ist bläulich verfärbt. Ein Zeichen für zu wenig Sauerstoff. Im Zelt wird nicht viel geredet. Jeder kennt seine Aufgaben. „Mein Name ist Marco Scheffel. Wir helfen ihnen jetzt“, die freundlichen Worte des DRK-Helfers kommen bei dem jungen Patienten an. Das halten seiner Hand beruhigt ihn. Schließlich wird auch er mit dem nötigen Sauerstoff versorgt, betreut und zugedeckt.

Die vielen Feuerwehrleute, die unter schwerem Atemschutz im Einsatz waren, oder im Minutentakt Patienten zu den Zelten getragen haben, können sich nun ein wenig ausruhen. Sie werden von der Verstärkung abgelöst. Die Erschöpfung ist den Männern und Frauen anzusehen und ihr Mineralwasser haben sie sich jetzt redlich verdient.

„Wie heißt der Patient? Ist das der Herr Klöckner?“, die Frage von Marco Klein, dem Bad Laaspher Rotkreuzleiter, hat einen Grund: Die Einsatzleitung hat vom Hausmeister der Klinik einen Belegungsplan erhalten. Darauf können die Helfer genau nachvollziehen, wer in der Klinik ist, ob er bettlägerig ist, auf einen Rollstuhl angewiesen ist, oder laufen kann. „Ja, das ist Herr Klöckner“, lautet die Antwort.
Damit ist klar: Die Feuerwehrleute haben alle gemeldeten Menschen der Station aus dem Gebäude gerettet und an die Rettungskräfte übergeben. Nun können sie sich um andere Aufgaben kümmern. Nach und nach werden die Verletzten nun abtransportiert.

Dirk Höbener, der Leiter der Bad Laaspher Feuerwehr, zeigt sich sehr zufrieden. Aus zwei Gründen. Es sind alle Menschen gerettet worden und es war zum Glück nur eine Übung. Diese Übung hat jedem Betrachter eindrucksvoll gezeigt, wie gut die Frauen Männer von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgebildet sind und die Zusammenarbeit vieler, verschiedener Hilfsorganisationen funktioniert.

Nach getaner Arbeit: Die ehrenamtlichen Helfer haben heute einem Menschen das Leben gerettet.

 

 

 

Wohnhaus komplett ausgebrannt

Ein Wohnhaus in Laisa ist heute Vormittag (24.10.2011) durch einen Brand weitgehend zerstört worden. Ursprünglich war die Feuerwehr gegen 11.15 Uhr zu einem Kellerbrand in das Wohnhaus am Letterberg alarmiert worden, bei Eintreffen erkannten die Kameraden allerdings, dass das Feuer durchzündet und es wurden umgehend weitere Kräfte alarmiert. Unter der Einsatzleitung von Michael Wenzel schafften die Kameraden aus Dodenau, Battenberg, Berghofen, Hatzfeld und Frankenberg es zwar, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen, doch das Wohnhaus wurde dennoch komplett zerstört.
 Rasend schnell hatten sich die Flammen von der Waschküche, in der ein Holzofen in Brand geraten war, durchs Haus ausgebreitet und bis in den Dachstuhl gefressen. Eine 82-jährige Dame, die noch versucht hatte, einen Hund zu retten, erlitt beim Brand eine Rauchvergiftung. Von mehreren Seiten aus, und über die Drehleiter aus Frankenberg gingen die Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen vor. Nach und nach musste das Dach abgedeckt und die Dachhaut geöffnet werden, um alle Glutnester ablöschen zu können. Mit der Wärmebildkamera wurden anschließend auch kleinste Glutnester ausfindig gemacht und schließlich abgelöscht. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis zum Nachmittag an. Neben den Feuerwehrkräften waren auch zwei Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes und die Polizei vor Ort.

 

 

 

30.000 Euro Schaden bei Küchenbrand


Bei einem Brand in einer Küche ist in Aue ein Sachschaden von rund 30.000 Euro entstanden. Gegen 12 Uhr waren die Feuerwehren aus Aue-Wingeshausen, Berghausen und Bad Berleburg zum „Kapplerstein“ alarmiert worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Dame gekocht und dabei war heißes Fett in Brand geraten. Das ältere Ehepaar tat nach dem Ausbruch des Feuers das einzig richtige: Es hat das Haus verlassen und sofort die Feuerwehr alarmiert. Glücklicherweise hatte niemand zuvor versucht, den Fettbrand mit Wasser zu löschen. „Nicht auszudenken, was dann passiert wäre“, so einer der Feuerwehrleute vor Ort. Unter schwerem Atemschutz hatten die Kameraden den Brand schnell unter Kontrolle. Der DRK-Rettungsdienst kümmerte sich vor Ort um das geschockte Ehepaar. Nach dem Lüften des Hauses konnten die Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde zum Glück niemand.