Fünf schwer Verletzte - Rettungshubschrauber

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Montagmorgen (27.08.2012) gegen 06.46 Uhr auf der K 32 zwischen Niederberndorf und Menkhausen. Dabei sind fünf Menschen schwer verletzt worden, einer von ihnen lebensbedrohlich.
Wie die Polizei gestern Morgen vor Ort mitteilte, waren vier junge Männer mit ihrem VW Golf auf dem Weg in Richtung Eslohe zur Dachdeckerschule, als der Wagen plötzlich auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort stieß er mit voller Wucht mit einem entgegenkommenden Opel Meriva zusammen. Dabei war die Wucht des Aufpralls so heftig, dass der Opel mit dem Heck eine Böschung hinauf geschoben wurde und sich beide Fahrzeuge um 180 Grad drehten.
Im Golf wurde der  18 jährige Fahrer sehr schwer eingeklemmt, und im Opel die 46-jährige Fahrerin, die von den Feuerwehren aus Bad Fredeburg und Bracht befreit wurden. Weitere Löschgruppen waren beim Absichern der Unfallstelle und den anschließenden Aufräumarbeiten behilflich.
Die vier Verletzten aus dem Golf und die Fahrerin des Opel Meriva wurden durch die Besatzungen mehrerer Rettungswagen und von mehreren Notärzten vor Ort versorgt. Der Fahrer des Golfs wurde nach der Versorgung vor Ort mit lebensbedrohlichen Verletzungen mit dem Kölner Rettungshubschrauber „Christoph 3“ in eine Spezialklinik geflogen. Im Einsatz waren auch der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises.
Die Straße musste während der Rettungs- und Bergungsarbeiten, sowie während der Unfallaufnahme durch die Polizei mehrere Stunden lang komplett gesperrt werden.

 

 

 

Mit Motorrad gestürzt - Zwei schwer Verletzte

Ein Motorradfahrer aus den Niederlanden und seine Mitfahrerin sind bei einem Verkehrsunfall am Samstagmittag schwer verletzt worden. Sie kamen mit ihrem Motorrad zu Fall und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden gegen kurz vor 12 Uhr mittags mit ihrem Motorrad auf der K 45 von Rinthe in Richtung Schameder unterwegs. Am Ortsausgang Rinthe, kurz nach dem Abzweig ins Eichendorf, kam der Motorradfahrer aus ungeklärter Ursache, vermutlich aber wegen der nassen und rutschigen Straße, nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet mit seiner Maschine auf den unbefestigten Randstreifen. Dabei kam der Mann mit seiner Maschine zu Fall. Der Fahrer, sowie seine Mitfahrerin blieben schwer verletzt liegen.
Sie wurden vor Ort vom DRK Rettungsdienst aus Bad Berleburg, Erndtebrück und Bad Laasphe versorgt und dann ins Krankenhaus nach Bad Berleburg gefahren.
Das Motorrad musste anschließend geborgen werden und wurde abgeschleppt.

 

 

 

Nach Aufprall gegen Strommast sofort tot

Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Sonntagabend gegen 23 Uhr auf der Kreisstraße 115 zwischen Hatzfeld und Reddighausen. Dabei ist ein 21 Jahre alter Mann aus Hatzfeld ums Leben gekommen.
Wie die Polizei mitteilte, war der junge Mann vermutlich aus Richtung Hatzfeld auf der abschüssigen Strecke in Richtung Reddighausen unterwegs, als er vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Linkskurve von der Fahrbahn abkam und dabei gegen einen Strommast aus Beton prallte. Die Wucht des Aufpralls war wohl so heftig, dass der Ford Sierra sich um 180 Grad drehte und der Mann in seinem völlig zerstörten Wrack eingeklemmt wurde. Ein Reifen des Wagens riss ab, der Motor flog mehrere Meter in eine Wiese. Auch Trümmerteile vom Strommast flogen Meterweit durch die Luft.
Der Mann im Auto war auf der Stelle Tod. Neben dem Rettungswagen aus Laisa und dem Frankenberger Notarzt waren die Feuerwehren aus Hatzfeld, Reddighausen und Holzhausen unter der Einsatzleitung von Dirk Riedesel mit rund 25 Kameraden im Einsatz, um bei den Bergungsarbeiten behilflich zu sein und die Einsatzstelle auszuleuchten.
Die K 115 blieb während der Unfallaufnahme über mehrere Stunden komplett gesperrt. Die Polizei setzte noch in der Nacht einen Gutachter ein, der die genaue Unfallursache klären soll. Das Unfallfahrzeug wurde von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.
Am Strommast entstand ebenfalls ein Schaden, sodass der Strom abgestellt werden musste. Hier geht die Polizei von einem Schaden bis zu 10.000 Euro aus. Notfallseelsorger waren nach dem schweren Unfall ebenfalls im Einsatz.

 

 

 

Schwerer Unfall im Kraftsholz - Hubschrauber

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Nachmittag zwei junge Frauen schwer verletzt worden. Eine von ihnen musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Siegener Klinik geflogen werden.
Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden 17 und 19 Jahre alten Frauen mit ihrem Pkw auf der abschüssigen K 51 von Wemlighausen in Richtung Kraftsholz unterwegs. Dabei waren die beiden ein wenig schnell unterwegs und schnitten zu Beginn der Steigung eine Kurve. Dabei kam es zu einer Berührung mit dem Gegenverkehr, sodass dem entgegen kommenden Pkw ein Spiegel abflog. Der Fahrer dieses Wagens schaffte es aber noch, rechtzeitig zu bremsen und die Kontrolle nicht zu verlieren.
Der Polo der beiden Frauen aus Hallenberg geriet allerdings außer Kontrolle und fuhr nach links, eine angrenzende Böschung hinauf. Dabei überschlug sich der Wagen schließlich mehrmals und kam dann auf dem Dach in einem Graben auf der gegenüberliegenden Straßenseite zum Liegen.
Wie die Polizei vor Ort erklärte, sei die 17 – jährige Beifahrerin bei dem Unfall aus dem Pkw geschleudert worden. Sie wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie mit dem Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“ in eine Klinik geflogen werden musste.
Die Fahrerin des Pkw konnte sich selbst befreien, wurde aber ebenfalls schwer verletzt. Alle Verletzten wurden von den Besatzungen des DRK Rettungswagens und des Notarzteinsatzfahrzeuges aus Bad Berleburg erstversorgt. Später kamen noch die Kollegen des DRK Rettungsdienstes aus Laisa, im Landkreis Waldeck-Frankenberg, sowie der Rettungshubschrauber hinzu.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten, sowie bei der Beweisaufnahme durch die Polizei blieb die K 51 im Bereich Kraftsholz lange gesperrt. Der Pkw wurde mit einem Kran aus dem Graben gehoben und dann abgeschleppt.

Ein besonderer Dank geht an die lieben Informanten, die mich angerufen haben. 

 

 

 

Automatensprenger Kontakt nach Wittgenstein?

Hat der brutale Automatensprenger, der offensichtlich ein Experte in Sachen Sprengstoff zu sein scheint, Verbindungen nach Wittgenstein, oder lebt er gar hier?
Diese Frage ist berechtigt, wenn man sich vor Augen führt, wo die Polizei den Einsatz eines gesprengten Automaten aus Eschenburg gefunden hat.
Am 10. Juli 2011, vor etwas mehr als einem Jahr wurde in Feudingen in einem Waldgebiet im Bereich „Oberes Ilsetal“ der Einsatz eines Geldautomaten gefunden, der zuvor in Eschenburg gesprengt worden war. Diesen Ort kann man größter Wahrscheinlichkeit nach wohl nur mit Ortskenntnis auffinden.
Die Sprengung in Eschenburg war keineswegs die einzige, die seit 2007 auf das Konto des stabilen Mannes geht. Seit November 2007 hat der Mann in den Bereichen Siegen-Wittgenstein, Rheinland-Pfalz, dem benachbarten Lahn-Dill-Kreis in Hessen, oder in Schmallenberg-Dorlar immer mit der gleichen Masche zugeschlagen:
Er sprühte in einigen Fällen zunächst die Überwachungskameras mit Farbe ein. Der Täter deponierte Sprengstoff am Geldautomaten, sprühte dann eine Art Lunte vom Geldautomaten weg und zündete diese. Nach der erfolgten Sprengung nahm der Mann das Geld mit und flüchtete. Bei manchen Sprengungen wurde das Geld allerdings auch zerstört.
Die Kriminalpolizei weiß, dass der Mann mit einem silbergrauen Audi Avant Typ 100 oder A6 geflüchtet sein muss und bei seinen Taten vermutlich alleine agiert haben muss.
Die Überwachungskameras haben den Täter mehrmals fotografiert, oft war er mit einer Maske maskiert.
Die Kriminalpolizei beschreibt den Täter wie folgt:
-    Dunkles, kurzes Haar
-    Korpulent
-    Muskulöser Rücken
-    Beine eher dünn
Meistens trug der Mann ein graues Kaputzenshirt mit Bauchtasche, gelbe Gummihandschuhe, eine Tarnfleckhose und graubraune oder schwarze Adidas-Schuhe.
Als Werkzeuge hatte der Mann einen grauen Akku-Bohrer der Marke „Duro“ von Aldi-Nord und einen Bremsenreiniger der Marke „Cartechnic“ dabei.

Bei seinen Raubzügen erbeutete der Täter rund 140.000 Euro, doch die Spurensicherung der Polizei konnte auch an mehreren Tatorten seine DNA sichern und ist ihm somit dicht auf den Fersen. Auch die Ausstrahlung in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ brachte mehrere Hinweise, denen die Polizei derzeit nachgeht.
Die Tatorte in chronologischer Reihenfolge:
Mudersbach, 22.11.2007
Siegen Kaan-Marienborn, 03.07.2008
Uni Weidenau, Haardter Berg, 21.07.2008
Neunkirchen Zeppenfeld, 22.07.2008
Netphen-Deuz, Kälberhof, 31.12.2009
Siegen, Heidenberg, 21.06.20120
Siegen, Fludersbach, Kaufland, 07.07.2010
Eschenburg-Eiershausen, 07.07.2011
Schmallenberg-Dorlar, 18.11.2011

Weitere Infos auch unter: www.aktenzeichenxy.zdf.de

Hinweise an jede Polizeidienststelle oder die Polizei Siegen unter Notruf 110, oder 0271-7099-0.

 

 

 

Autos fahren an Unfall vorbei

Zu einem Verkehrsunfall kam es heute Nachmittag gegen 15.30 Uhr auf der B 62 zwischen Kronprinzeneiche und Afholderbach. Dabei wurde der Pkw einer jungen Frau total zerstört.
Am Nachmittag war die Frau mit ihrem Golf von der Kronprinzeneiche in Richtung Afholderbach unterwegs, als sie aus bislang unklarer Ursache in einer scharfen Linkskurve die Kontrolle über ihren Wagen verlor. Der Golf kam dann nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in die angrenzenden Leitplanken, die beim Unfall teilweise aus der Verankerung gerissen wurden. Sie bewahrten den Wagen aber auch vor einem Sturz in eine mehrere Meter tiefe Waldböschung.
Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um die junge Frau und ihren Beifahrer. Besonders dreist: Mehrere Autos waren zunächst an der Unfallstelle vorbei gefahren, obwohl die Verunglückten Menschen noch im Auto saßen und keine Hilfe vor Ort war.
Glück im Unglück: Der Unfall lief glimpflich ab und es gab keine Verletzten. Der Golf war jedoch nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.