Vier Verletzte bei schwerem Unfall

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 253 zwischen Lasia und Eifa sind am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages vier Menschen verletzt worden, ein Hund wurde eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden.
Wie die Polizei mitteilte, war eine 18 jährige Fahranfängerin gegen 19.20 Uhr mit ihrem älteren Opel von Laisa kommend auf der abschüssigen Bundesstraße in Richtung Eifa unterwegs. Weil sie auf der regennassen Fahrbahn vermutlich zu schnell unterwegs war, prallte ihr Wagen zunächst im Bereich einer Rechtskurve nach links in die Leitplanke. Von dort schleuderte der Wagen zurück über die gesamte Fahrbahn und verfehlte dabei nur knapp den entgegenkommenden Wagen einer fünfköpfigen Familie. Anschließen prallte das Auto der jungen Frau frontal gegen einen Baum und kippte dabei um. Ersthelfer kümmerten sich sofort um die Verletzten und setzten einen Notruf ab.

Die Feuerwehren aus Battenberg, Hatzfeld und Eifa wurden alarmiert, um den eingeklemmten Hund aus dem Fahrzeug zu befreien und das Auto gegen ein weiteres Umfallen zu sichern. Die Verletzten wurden vor Ort durch mehrere Rettungsteams versorgt und anschließend in Krankenhäuser gebracht. Der verletze Hund wurde nach der Befreiung durch die Feuerwehr sofort zu einem Tierarzt gebracht. Die Bundesstraße musste noch bis 21 Uhr komplett gesperrt bleiben.

 

 

 

Autotransporter rutscht in Graben

Bereits am Freitagmorgen (21.12.2012) sorgte der Schneefall der letzten Nacht für rutschige Straßen in Wittgenstein. Dies bekam ein Lkw Fahrer zu spüren, der mit seinem Tieflader und fünf Neuwagen unterwegs in Richtung Schmallenberg war.
Der Mann erklärte, dass er von Dillenburg aus über die Sackpfeife gelotst wurde und dann durchs Edertal über Hatzfeld in Richtung Arfeld fuhr. Aus unerklärlichen Gründen schickte ihn sein Navi in der Arfelder Ortsmitte links über die Stedenhofstraße und von da aus nach rechts über die abschüssige Straße „Im Ahlen“ (L903). Die Straßen waren dort vom Schneematsch rutschig geworden und der Lkw mit seinem Tieflader geriet im Bereich einer Rechtskurve ins Schleudern und rutschte in den Graben. „Ich habe zwar noch probiert, gegenzusteuern, aber ich wurde in den Graben gezogen und hatte keine Chance“, schilderte der Mann. Aufgrund der Dunkelheit, die zum Unfallzeitpunkt (gegen 06.00 Uhr) herrschte, konnte der Mann auch die Straße unter Umständen nicht richtig einschätzen.

Das Gespann geriet so unglücklich in den Graben, dass die gesamte Fahrbahn durch den Tieflader blockiert war. Die Polizei sperrte die Straße weiträumig ab. Am Vormittag rückte ein Spezialunternehmen mit einem Kran an, um den Lkw wieder auf die Fahrbahn zu heben. Dies gelang ohne Probleme. Nach einer Sperrung von rund sieben Stunden konnte der Mann seine Fahrt in Richtung Schmallenberg fortsetzen. Weder sein Gespann, noch die wertvolle Fracht nahmen bei der Bergung Schaden.

 

 

 

Fahranfänger rast gegen Baum

Ein 18-jähriger Fahranfänger ist heute Morgen (20.12.2012) auf der B 62 in Leimstruth schwer verunglückt. Der junge Mann war gegen 6.00 Uhr mit seinem Opel von Schameder kommend auf der Steigungsstrecke in Richtung Bad Laasphe unterwegs. Aufgrund zu schneller Fahrweise geriet das Fahrzeug kurz vor Ende der Steigung im Bereich einer Rechtskurve außer Kontrolle. Der Wagen fuhr auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit hoher Geschwindigkeit frontal gegen einen Baum. Der Aufprall war so heftig, dass Teile des Baumes abbrachen und Fahrzeugteile mehrere Meter weit verteilt wurden.
Der junge Mann wurde vor Ort durch den DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück versorgt und anschließend in eine Siegener Klinik gebracht. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann großes Glück und wurde nur leicht verletzt. Die Polizei sicherte die Unfallstelle bis zur Bergung des völlig zerstörten Pkw ab. Der Gesamtschaden liegt laut Auskunft der Polizei bei 11.000 Euro.

 

 

Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall

Bei einem spektakulären Verkehrsunfall auf der Astenbergstraße in Bad Berleburg sind am Vormittag zwei Menschen verletzt worden. Ein Geländewagen war ungebremst auf einen Paketlieferwagen aufgefahren.
Wie die Polizei mitteilte, war eine 32-jährige Dame mit ihrem Paketwagen auf der Astenbergstraße in Richtung Bad Berleburg unterwegs, als sie beabsichtigte, rechts anzuhalten und ein Paket auszuliefern. Dies bemerkte ein nachfolgender 53-jähriger zu spät und fuhr mit seinem Geländewagen ungebremst auf den stehenden Paketwagen auf. Dadurch wurde der Paketwagen in einen angrenzenden Schneehaufen geschoben. Bei dem Aufprall wurden die Fahrerin des Paketwagens und auch der Unfallverursacher verletzt. Durch den DRK Rettungsdienst aus Bad Berleburg – mit dabei die beiden frisch geprüften Rettungssanitäter Kim Roger Saßmannshausen und Tim Braun – wurden die Verletzten vor Ort versorgt und anschließend ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht.
Der Paketwagen wurde zur Vermeidung von Paketdiebstählen von der Polizei sichergestellt, der Geländewagen musste abgeschleppt werden.
Die Straße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten einseitig gesperrt.

 

 

 

Winterunfälle in Wittgenstein

Die winterlichen Straßenverhältnisse in Wittgenstein haben am Montagabend für zahlreiche Verkehrsbehinderungen gesorgt. In Arfeld kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein älterer Mann verletzt wurde.
Wie die Polizei mitteilte, war gegen kurz nach 17 Uhr eine 27-jährige Frau mit ihrem VW von Schwarzenau in Richtung Arfeld unterwegs. Aufgrund von massiver Straßenglätte kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr dabei einen Leuchtpfahl und drehte sich in der Böschung. Dabei wurde ein älterer Mann, der Beifahrer im Auto war, verletzt und musste vom DRK Rettungsdienst vor Ort versorgt werden. Der Wagen wurde nach dem Unfall aus der Böschung geborgen.
Auf der Ederstraße in Bad Berleburg kam es im Bereich der Einmündung zum Stöppel zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Kleinbus. Dabei wurde ein Beteiligter ebenfalls verletzt, die Autos blieben aber fahrbereit.
Ein Fahrer eines Tankwagens aus Worms, der mehrere Tonnen Stickstoff geladen hatte und auf dem Weg nach Hallenberg war, blieb auf der L 717 im Eis stecken. Auf der Steigungsstrecke zwischen Bad Berleburg und Laibach ging für den Lkw-Fahrer nichts mehr und seine Räder drehten nur noch auf der eisglatten Fahrbahn durch. Die Polizei musste die Straße einseitig sperren. Der Brummifahrer konnte nach einem massiven Salzeinsatz des Streudienstes auf den Laibach fahren und dort auf dem Parkplatz des Hotels „Erholung“ übernachten. Von hier aus konnten auch im Vorfeld Telefonate geführt werden, um den Lkw-Fahrer aus seiner misslichen Lage zu befreien, da an der eigentlichen Einsatzstelle kein Telefonnetz vorhanden war.
Glücklicherweise gab es bei keinem der Zwischenfälle ernsthafte Verletzungen zu beklagen.
Auch für die kommenden Tage sind in Wittgenstein weiterhin winterliche Wetterbedingungen angekündigt. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich auf entsprechende Winterausrüstung hin.

 

 

 

Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Mittag (28.11.2012) gegen 13.15 Uhr in der Feudinger Ortsmitte. Dabei wurde ein 18-jähriger Mann schwer verletzt und musste mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Wie die Polizei mitteilte, war der junge Mann mit seinem Suzuki auf der Sieg-Lahn-Straße von Bermershausen in Richtung Volkholz unterwegs. Zum selben Zeitpunkt fuhr eine 45-jährige Frau mit ihrem Ford von Rüpperhausen kommend in die Kreuzung ein, ohne dabei den Vorfahrt berechtigten jungen Mann zu bemerken. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der Ford zur Seite weggedreht wurde. Beide Unfallfahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der junge Mann im Suzuki wurde verletzt und musste durch den DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück versorgt und anschließend ins Krankenhaus nach Bad Berleburg gebracht werden.
Die Frau aus dem Ford blieb bei dem Unfall unverletzt. Da auch Kraftstoffe ausliefen und Fahrzeugteile auf der Fahrbahn lagen, wurden die Feuerwehr Feudingen und der Leiter der Feuerwehr Bad Laasphe, Dirk Höbener, ebenfalls alarmiert. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Straße im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt.

 

 

 

Gegen Leitplanke geprallt und schwer verletzt

Schwer verletzt wurde eine 21-jährige Frau heute (27.11.2012) bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 36 zwischen Bad Laasphe und Hesselbach. Sie war mit ihrem Fiat ins Schleudern geraten.
Wie die Polizei mitteilte, befuhr die junge Frau kurz vor zehn die abschüssige K 36 von Bad Laasphe in Richtung Hesselbach. Dabei kam sie aus bislang noch unklarer Ursache auf der Gefällestrecke in Richtung Hesselbach nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Böschung. Danach drehte sich ihr Wagen und prallte in eine angrenzende Leitplanke. Dabei wurde die junge Frau schwer verletzt. Sie konnte über ihr Handy noch Hilfe alarmieren, sich aber nicht mehr selbst aus dem Pkw retten.
Nach der Erstversorgung durch den DRK Rettungsdienst und den Notarzt aus Bad Laasphe wurde die Frau ins Bad Berleburger Krankenhaus eingeliefert. Die K 36 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt, zeitweilig konnte der Verkehr aber einspurig an der Einsatzstelle vorbei geleitet werden. Der Fiat wurde bei dem Unfall schwer beschädigt, war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

 

 

Frontalzusammenstoß auf der B 236

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagmittag gegen 14.00 Uhr auf der B 236 zwischen Hallenberg und Bromskirchen. Dabei stießen zwei Autos frontal zusammen, einer der Fahrer musste mit dem Notarztwagen ins Winterberger Krankenhaus eingeliefert werden.
Wie die Polizei miteilte, befuhr ein Mann mit seinem Skoda Jeti die B 236 von Bromskirchen in Richtung Hallenberg. Der Skoda geriet auf der abschüssigen Straße ins Schleudern und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Toyota RAV4 zusammen. Der Mann gab der Polizei gegenüber an, er sei auf einer Ölspur ins Schleudern geraten. Der Fahrer des RAV4 wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Während der Unfallaufnahme erschien eine Zeugin an der Einsatzstelle, die aussagte, dass es bereits vor diesem Unfall einen Unfall mit einem Lkw an derselben Stelle gegeben habe. Dessen Fahrer habe die Straße gefegt und sei dann weiter gefahren. Ob der Zusammenstoß auf der Ölspur mit dem Lkw-Unfall in Zusammenhang steht, oder der Lkw ebenfalls wegen der Ölspur verunfallt ist, stand zunächst noch nicht fest.
Der Löschzug Hallenberg wurde alarmiert, um die Ölspur, die sich auch bis nach Hallenberg zog, abzustreuen. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B 236 komplett gesperrt. Später wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.    

 

 

 

VW Caddy von der Kurhessenbahn erfasst

Erneut ereignete sich heute (19.11.2012) ein spektakulärer Verkehrsunfall. Dabei wurde auf der B 62 zwischen Saßmannshausen und Bad Laasphe ein VW Caddy von einem Zug erfasst.
Der Fahrer hatte Glück im Unglück und erlitt nur leichte Verletzungen.
Wie die Polizei mitteilte, war der 52-jährige Mann gegen 17.30 Uhr von Saßmannshausen in Richtung Bad Laasphe unterwegs. Am Bahnübergang „Hopfengarten“ übersah er vermutlich das Rotlicht der Bahnanlage und wurde dann vom Zug erfasst. Dabei wurde sein Wagen um 180 Grad gedreht und blieb total zerstört an einem Grünstreifen stehen, während der Zug erst einige Meter weiter anhalten konnte.
Der Fahrer des Pkw wurde durch die Feuerwehren aus Bad Laasphe und Feudingen aus dem Wagen befreit und an den DRK Rettungsdienst übergeben. Anschließend wurde er ins Krankenhaus nach Biedenkopf gebracht.
Die Fahrgäste der Kurhessenbahn, die nach Erndtebrück unterwegs war, blieben ebenso wie das Bahnpersonal, unverletzt. Die Fahrgäste wurden mit einem Taxi weitergefahren, der Lokführer wurde ausgewechselt. Von der Deutschen Bahn wurde ein Notfallmanager eingesetzt, ebenso überprüfte ein Fachmann des THW aus Korbach den Triebwagen noch am späten Abend an  der Einsatzstelle auf Fahrtüchtigkeit.
Die B 62 blieb im Bereich der Unfallstelle lange Zeit für die Rettungs- und Bergungsarbeiten, sowie die Beweissicherung komplett gesperrt.

 

 

 

Gegen Baum und eingeklemmt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der K 32 zwischen den Schmallenberger Stadtteilen Niederberndorf und Mailar ist am späten Vormittag (19.11.2012) eine 21-jährige Frau in ihrem Pkw eingeklemmt und schwer verletzt worden. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 25“ in eine Siegener Klinik geflogen.
Wie die Polizei mitteilte, war die Frau auf der abschüssigen K 32 in Richtung Niederberndorf unterwegs, als sie aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren VW Golf verlor. Die Frau bremste noch, drehte sich mit ihrem Wagen und prallte dann mit der Fahrerseite gegen einen Baum.
Dabei wurde sie in ihrem Auto eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Anschließend wurde die junge Frau durch Rettungsdienst und Notarzt aus Bad Fredeburg versorgt, um dann mit dem Rettungshubschrauber in eine Siegener Klinik geflogen zu werden.
Lebensgefahr besteht laut ersten Meldungen nicht. Die Verbindungsstraße zwischen Mailar und Niederberndorf war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt worden. In der Vergangenheit kam es auf der abschüssigen Strecke immer wieder zu teilweise sehr schwerwiegenden Verkehrsunfällen.

 

 

 

Pkw-Überschlag auf der B 62 - Vollsperrung

Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich heute Morgen (19.11.2012) gegen 07.00 Uhr auf der B 62 zwischen Erndtebrück und Schameder. Dabei hat sich ein Audi überschlagen und wurde total zerstört. Sein Fahrer wurde wie durch ein Wunder nur leicht verletzt.
Wie die Polizei mitteilte, war der 33-jährige Mann von Erndtebrück in Richtung Schameder unterwegs, als er mit hoher Geschwindigkeit auf eine langsam fahrende Fahrzeugkolonne traf. Der Fahrer konnte seinen Wagen dann nicht mehr abbremsen und wich nach rechts in die Böschung aus. Dabei touchierte der Audi einen Baum und überschlug sich, bevor er auf der Straße auf den Rädern wieder zum Stehen kam.
Der Aufprall war so heftig, dass das rechte Vorderrad nahezu abgerissen wurde und der Audi total zerstört wurde. Die Trümmerteile lagen im Umfeld verteilt. Der Fahrer selbst hatte Glück im Unglück und wurde augenscheinlich nur leicht verletzt. Er wurde mit dem DRK-Rettungsdienst aus Erndtebrück ins Krankenhaus nach Bad Berleburg gebracht.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B 62 für über eine Stunde komplett gesperrt und der Verkehr staute sich weit zurück.

 

 

 

Schwerer Unfall bei Battenberg

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute Nachmittag (10.11.2012) um kurz vor 15 Uhr auf der Bundesstraße 253, zwischen Laisa und Battenberg. Dabei wurden sieben Menschen schwer verletzt.
Zwei Pkw waren beim Abbiegen im Nebel zusammengestoßen, weil eine Frau einen Vorfahrt berechtigten Audi mit einem Ehepaar aus Köln übersehen hatte, der auf der B 253 in Richtung Allendorf unterwegs war. Die Frau wollte mit ihrem Dacia, in dem sie vier Kinder mit hatte, von Allendorf kommend nach links in Richtung Berghofen abbiegen.
Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Der Aufprall war dabei so stark, dass der Audi in der angrenzenden Leitplanke zum Stehen kam, und der Dacia zurück in die Kreuzung geschleudert wurde. Dabei wurden alle sieben Menschen schwer verletzt, die Unfallverursacherin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehren aus Battenberg und Frankenberg aufwändig befreit werden.
Die Teams mehrerer Rettungs- und Notarztwagen kümmerten sich vor Ort um die Verletzten und brachten sie anschließend in Krankenhäuser nach Marburg und Frankenberg. Wegen des starken Nebels an der Unfallstelle war der Einsatz eines Rettungshubschraubers nicht möglich.

Die B 253 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten lange Zeit voll gesperrt. Zur genauen Höhe des Sachschadens konnte die Polizei zunächst noch keine Angaben machen.

 

Auf Ölspur überschlagen - Hubschrauber

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochvormittag auf der B 62 zwischen Lützel und Altenteich. Ein 73-jähriger Autofahrer wurde dabei schwer verletzt. Die B 62 zwischen Lützel und Erndtebrück musste Stunden lang gesperrt bleiben.
Wie die Polizei mitteilte, war der Senior mit seinem Fiat gegen 10.45 Uhr von Lützel in Richtung Altenteich unterwegs. Aufgrund einer großen Dieselspur auf der regennassen Fahrbahn geriet er im Bereich einer Linkskurve ins Schleudern und fuhr eine Böschung hinunter. „Das ging wie auf Schmierseife“, hatte der Senior später ausgesagt. Sein Wagen überschlug sich in der angrenzenden Wiese mehrmals und kam schließlich nach einigen Metern schwer beschädigt auf den Rädern zum Stehen.
Der schwer verletzte Mann wurde vor Ort durch die Besatzung des Erndtebrücker DRK-Rettungswagens und das Team des Rettungshubschraubers „Christoph 25“ versorgt und anschließend in eine Klinik gefahren.
Die Dieselspur zog sich bereits vom Ortseingang Lützel bis zum Abzweig nach Schameder. Das hatten der Polizei mehrere Autofahrer mitgeteilt. In der Ortsdurchfahrt von Womelsdorf konnten die Beamten den Verursacher ausmachen: Von einem großen Schlepper waren die Dieselleitungen gerissen, dies hatte der Fahrer aber erst bemerkt, als er in Womelsdorf Dieselgeruch wahrgenommen hatte und seinen Schlepper dann sofort stoppte. Das paradoxe an dem Defekt: Wenige Zeit zuvor war der Schlepper in der Inspektion, in der die Dieselleitungen gewechselt worden waren.
Die Feuerwehren aus Lützel und Hilchenbach wurden alarmiert, um die mehrere Kilometer lange und spiegelglatte Spur zunächst abzustreuen. Die Polizei leitete dazu den Verkehr ab Erndtebrück um und die B 62 musste mehrere Stunden lang gesperrt werden.
Der verunfallte Pkw des 73-jährigen musste aus der Wiese geborgen werden und wurde anschließend abgeschleppt.