Altöl rücksichtslos in den Firmenhof gekippt

 Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde die Erndtebrücker Feuerwehr auf den Plan gerufen. Spaziergänger hatten auf einem Abrissgelände einer ehemaligen Firma in der „Wilhelmstraße“ in der Nähe eines Bahngeländes in Leimstruth größere Mengen Altöl entdeckt, die bei dem Regen schnell ins Grundwasser gelangen könnten.
Mit 16 Einsatzkräften rückte die Löschgruppe Schameder an und begann, die großen Altölmengen, die mitten auf dem Hof des Firmengeländes verteilt waren, abzustreuen und die angrenzenden Kanaleinflüsse mit Bindemittel abzudichten. Anschließend wurde eine Spezialfirma informiert, die mit einem Saugwagen die großen Altölmengen aufnahm und den Hof anschließend noch einmal reinigte. Auch ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde erschien vor Ort, um sich ein Bild von der Verschmutzung zu machen.
Wie genau die großen Ölmengen auf den Hof gelangten, das ist bisher noch unklar. Dass sie aus einem Container stammen, der zuvor am Ort gestanden hatte, konnte die Polizei definitiv ausschließen. Derzeit geht man davon aus, dass das Altöl rücksichtslos dorthin geschüttet und „entsorgt“ wurde. Ein Tor zum Baugelände, das nämlich vom Verantwortlichen zuvor geschlossen worden war, stand am Nachmittag des ersten Weihnachtstages plötzlich offen. Wer hier verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird dringend gebeten, sich mit der Polizeiwache in Bad Berleburg unter der Rufnummer 02751-9090 in Verbindung zu setzen.
Nach rund anderthalb Stunden war der Einsatz für Polizei, Feuerwehr, Spezialfirma und Untere Wasserbehörde am Dienstagnachmittag beendet.